Film: Borat

28. November 2006 2 Kommentare

Der stolze Kasache Borat (Sacha Baron Cohen) rückt mit seinem Produzenten und einer kleinen Crew aus, um "kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen". Dabei ist der Film eine Mischung aus Interviews, versteckter Kamera und Schauspielerei, wobei es nicht immer leicht fällt diese Elemente voneinander abzugrenzen und zu unterscheiden, ob man nun gespielte oder echte Szenen sieht.

Teilweise gelingt es Borat ohne große Mühen und nur durch die Präsentation verblüffend dämlicher Durchschnittsamerikaner zynisch-sarkastische Scherze auf die Leinwand zu bringen. Jedoch muss er auch oft selber agieren – und das auf eine erstaunlich mutige und selbstzerstörerische Weise: Auftritte mit knappen Nackholder-Neon-Strings oder nackte Ringszenen mit verschwitzten und vollschlanken Typen verlangen dem Zuschauer einiges ab und lassen ihn nicht selten jenes Schamgefühl spüren, welches der irakkriegfordernde und antisemitische Macho Borat anscheinend nicht besitzt und ihn so vor keiner Schmerzgrenze halt machen lässt.

Bewertung: 2 von 5 Sternchen
Gesehen am 14. November 2007
im Cinemaxx Hannover am Raschplatz · Saal 1, Platz H17
Kostenfaktor: 5,50 Euro

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2 Kommentare

  1. Borat plappert:
    28. November 2006 um 13:59

    “ipod minis sind für mädchen!”

    Antworten

  2. Alex plappert:
    29. November 2006 um 23:42

    Der Film war echt bescheiden. :-/

    Antworten

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