Schwere Kindheit entschuldigt nicht alles - auch kein filmisches Mittelmaß
Wer Das Schweigen der Lämmer und eine Folge der Supernanny gesehen hat, der weiß: Hannibal Lecter hat eine schwere Kindheit gehabt. Eigentlich bedarf es da keiner weiteren Ausführung. Aber dennoch wurde mit Hannibal Raising ein Prequel zur Erläuterung eben dieser Jugendjahre gedreht. Der kleine Hannibal muss den gewaltsamen Tod seiner Eltern und den kanibalistischen Mord an seiner Schwester mit ansehen. Jahre später beginnt er seinen Rachefeldzug, der ihn quer durch Europa treibt.
Auch die schweigenden Lämmer glänzten nicht durch enormen Tiefgang in der Story. Aber durch Anthony Hopkins gab es einen charismatischen und mitreißenden Killer, der den Film zu einem Meisterwerk werden lies. Leider trifft im Raising nun eine viel schwächerer Story auf um Welten schlechtere Schauspieler, was das ganze floppen lässt und dem Zuschauer eine gehörige Portion Hannibal-Faszination nimmt.
Bewertung: 2 von 5 Sternchen · Gesehen am 20. Februar 2007 im Cinemaxx Hannover am Raschplatz mit Alex · Saal 1, Platz G19 · Kostenfaktor: 6,00 Euro
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