Auf die hard e Tour!

Er konnte es also doch nicht lassen und wollte erneut langsam sterben (lassen). Sichtlich gealtert ist Bruce Willis als zynischer und charismatischer Cop McClane zurück auf der Leinwand - Gerüchten nach hat er sogar Interesse an einer weiteren Fortsetzung bekundet. Stirb langsam 4.0 ist eine ehrenwerte Folge der Reihe, bei der der Einzelkämpfer mit dem bekannten weißen Feinrippunterhemd nicht verheizt, sondern würdevoll präsentiert und samt Story in die Zeit nach dem 11. September überführt wird. Jahre nach den realen Anschlägen traut man sich also wieder explodierende weiße Häuser darzustellen, den Terrorismus zu beleuchten und der westlichen Zivilisation ihre Verwundbarkeit vor Augen zu führen. Obwohl seit dem ersten Einsatz im Wolkenkratzer knapp 20 Jahre vergangen sind, ist Wills stark wie einst und natürlich der einzige, der die übermächtige Gefahr bannen kann. Lediglich mit moderner Technik ist er aus Prinzip unkompatibel - dazu steht er. Da ihm mit einem jungen Hacker jedoch ein unfreiwilliger Sidekick an die Hand gegeben wird, kann das ungleiche Paar die Welt spontan retten. Erkenntnis : Es gibt Kampfjets, die in der Luft stehen können!
Leider erscheint der Widersacher hier etwas blas um die Nase herum und wirkt daher stark auswechselbar. (Timothy Olyphant ist übrigens demnächst als "Hitman" im Kino zu sehen!). Aber was soll’s: Der vierte Teil ist ein klasse Film.

Bewertung: 5 von 5 Sternchen · Gesehen am 28. Juni 2007 um 20h im Cinemaxx Hannover am Raschplatz mit Alex · Saal 1, Platz L22 · Kostenfaktor: 7,50 Euro

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