Buch: Das Kind
Die Überzeugung, in einem vorherigen Leben ein Mörder gewesen zu sein, und deswegen nun einen Anwalt zu benötigen, raubt einem sterbenskranken Jungen den Schlaf und stellt von jetzt auf gleich das Leben des Strafverteidigers Robert Stern ordentlich auf den Kopf.
Bereits der Seelenbrecher beinhaltet den typischen Hauch Mystery – und fordert daher vom Leser etwas Gutwill in dieser Hinsicht. Lässt man sich darauf aber ein und übersinnliche Handlungsstränge zu, so hat man mit beiden Werken sehr gute Thriller von einem nicht umsonst gelobten Autor vor sich und die Möglichkeit in eine andere Welt einzutauchen.
Obwohl die Charaktere etwas blas und farblos wirken und hier und da etwas mehr Detailverliebtheit und weniger Tempo gut wären, sind Dramaturgie, Sprache und Handlung sehr gut gelungen und verführen erfolgreich zum Weiterlesen.
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
“Das Kind” von Sebastian Fitzek
Gelesen im Oktober 2009 · Lesezeit: eine Woche
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft
Der Applejünger plappert:
1. November 2009 um 11:46
Hmmm, interessante Story…
Ich glaube, das kommt auf meine “Haben will” -Liste.