Buch: Kaltes Blut
Ha, mein erster Pferde-Roman. Nein, Quatsch. Die Handlung des Krimis von Andreas Franz spielt zwar viel auf einem Reiterhof, beleuchtet dort aber eher einen Mordfall, als die Reiteridylle. Leider knickt die Spannung nach den ersten Kapiteln sehr stark weg.
Nach dem vierten Buch von Franz wird es ein wenig eintönig. Die Motive, Tathergänge und Verdächtigen sind irgendwie gleich, die Ermittler entwickeln sich nicht wirklich, menschliche Abgründe erschrecken nicht mehr so, wie bei den ersten Büchern. Liest man pro Jahr einen Krimi dieser Art, fällt das sicher nicht störend auf, aber hintereinander weg konsumiert, offenbart sich da eine gewisse Einheitlichkeit, über die ein Frankfurter aufgrund der hohen Dosis Lokalkolorit dennoch sicher hinweg sehen könnte.
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
“Kaltes Blut” von Andreas Franz
Gelesen im August 2009 · Lesezeit: eine Woche
Quelle: geliehen