Buch: Stirb ewig
Lebendig begraben zu werden, ist sicher eine der gruseligsten Vorstellungen der Menschheit. Nicht umsonst soll es sogar mittlerweile die Möglichkeit geben, Funkverbindungen oder Notruftasten in Särge einbauen zu lassen. Aber das würde dem Protagonisten Michael hier auch nichts nützen, der wird nämlich absichtlich verbuddelt und zwar von seinen besten Freuden am Junggesellenabschied. Ist das mal ne baknackte Idee?
Der beklemmende und bedrückende Sachverhalt wird von Peter James gut beschrieben, nimmt dann jedoch nicht den Hauptteil des Thrillers ein. Außerdem habe ich nach der Klappentext-Lektüre noch mehr literarische Klaustrophobie erwartet. An manchen Stellen wird es etwas fad und dem lahmarschigen Detective, der lieber durch die Gegend Flirtet und Pokert, würde man gerne mal in den Hintern treten. Dennoch ist Stirb ewig ein solider Thriller mit den hierfür erforderlichen Irrungen, Wendungen und Wirrungen.
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
“Stirb ewig”, orig. “Dead Simple” von Peter James
Gelesen im Sommerurlaub, September 2009 · Lesezeit: eine Woche
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft
zzipp plappert:
19. September 2009 um 12:15
Klingt interessant und vor allem spannend. Ich vermisse das Lesen, seit der Ausbildung nehme ich mir leider keine Zeit mehr dazu. -.-
Gruß Dennis