Buch: Todesschrei

21. Juli 2009 Keine Kommentare

Nachdem er sie auf mittelalterliche Weise gefoltert und getötet hat, verbuddelt ein Serienkiller seine Opfer systematisch angeordnet auf einem Acker. Was steckt dahinter, wie sucht er seine Opfer aus und wann wird er erneut zuschlagen?

Karen Rose hat mit dem Todesschrei einen handwerklich guten Thriller geschrieben. Sympathische Charaktere – vom Killer einmal abgesehen – werden ausgiebig beleuchtet, die Handlung ist glaubhaft und stabil. Aus der Masse der Serientäter-Ermittlungsduo-Romane hebt sich dieses Buch eher aus dem Grunde ab, als dass die stellenweise kitschige Liebesgeschichte der beiden Protagonisten einen großen Stellenwert einnimmt. Für das Genre eher untypisch, durch den Klappentext nicht vorhersehbar und dennoch nicht richtig störend. Erinnert hat mich das etwas an die Serie von Karin Slaughter – auch dort spielen Familien und Beziehungen eine große Rolle.

Blutige Details sind meist der Leserphantasie überlassen und nicht durchgängig beschrieben, angenehm für zart besaitete. Lustig ist, dass durch Zufall erneut die Entwicklung eines Computerspiels handlungsbestimmend ist – das hatte ich doch neulich erst.

Zwei Nebencharaktere nehmen im Folgeroman Todesbräute das Ruder in die Hand. Da bin ich sicher dabei.

Bewertung: 4 von 5 Sternchen
“Todesschrei”, orig. “Die for me” von Karen Rose
Gelesen im Juli 2009 · Lesezeit: zwei Wochen
Quelle: neu aus dem Buchladen

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