Buch: Unsichtbare Spuren
Anders als sonst wird der Killer in diesem Franz zur Abwechslung mal durch Norddeutschland gejagt. Außerdem ist mit dem Duo Henning/Santos ein anderes Team auf der Seite der Guten. Aber eigentlich geht es mal wieder um einen Killer, der aus dem Dunklen nach seinen Opfern greift – wenn nun auch besonders häufig und wahllos.
Die Story ist die beste aller Franz-Bücher, die ich bisher gelesen habe. Spannende, gar tragische Situationen sind gut beschrieben. Allerdings gingen mir die langweiligen Dialoge der durchweg extrem unsympathischen Kripo-Menschen mit der Zeit auf die Nerven und die regelmäßig gebetsmühlenartig heruntergeschriebene Möchtegern-Psychoanalsyse, die mehr auf Klischees, denn auf einem stabilen Fundament ruht ist alles andere als großes Kino.
Etwas mehr Geschwindigkeit, zwei Morde weniger und dafür mehr Realismus – dann wäre das Buch klasse.
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
“Unsichtbare Spuren” von Andreas Franz
Gelesen im September 2009 · Lesezeit: gut eine Woche
Quelle: geliehen