Buch: Vollidiot
Vom Vollidioten habe ich eigentlich erstmals gehört, als die Romanvorlage verfilmt wurde und Oliver Pocher die Titelrolle zugesprochen bekam. Auch den Film habe ich nie gesehen, damals aufgrund des Titels aber gedacht, dass Pocher da ja klasse reinpassen muss – ich mag den nicht.
Jetzt bin ich aber durch Zufall an den Tommy Jaud-Roman gekommen und habe den leicht prolligen Kölner Simon und seine flapsig und mit einem großen Spritzer Sprachwitz geschriebene Geschichte voller Pleiten, Pannen und Selbstüberschätzung kennen gelernt.
Leider wird Simons “Loosertum” im Verlauf des Buches zur Routine, die Fettnäpfchen nehmen unrealistische Ausmaße an und die Identifikation mit dem Protagonisten fällt zusehends schwerer. Dennoch habe ich mich prächtig amüsiert und an nicht wenigen Stellen fast laut los gelacht. Vieles ist einfach typisch Mann und ein klein wenig Simon ist wohl in jedem von uns.
Ich denke, ich sollte mir den Film jetzt doch mal antun…
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
“Vollidiot” von Tommy Jaud
Gelesen im Mai 2009 · Lesezeit: drei Tage
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft
Hausmeister plappert:
24. Mai 2009 um 08:07
Und auch hier bringt die Suche von “Tommy Jaud” auch im Bloghaus wieder viell zutage… Nur als kleiner Tipp…;-)
Unser Buchgeschmack scheint ja oft sehr ähnlich zu sein.
Klare Empfehlung geht übrigens auch an Jauds Hörbücher raus: alle drei bisherigen Werke wuden hervorragend von “Stromberg” Christoph Maria Herbst eingelesen.
Anna plappert:
25. Mai 2009 um 20:56
ich hab bis jetzt nur den film gesehen, 2 x, und der ist echt cool gemacht