Geocaching – erster Anlauf
Schnitzeljagd im Zeitalter nach der Jahrtausendwende nennt man jetzt nicht mehr Schnitzeljagd, sondern Geocaching! Und weil es nicht nur spaßig sein soll, sondern auch noch mit einem elektronischen Spielzeug funktioniert, musste das natürlich ausprobiert werden.
Und tatsächlich: Eine Sonntags-Wanderung durch den Wald bei blauem Himmel macht gleich viel mehr Laune, wenn man die Runde mit kleinen Zielen verbindet und auf der Suche nach dem nächsten Versteck ist.
Der Startpunkt unserer Tour war die Website geocaching.com, auf der abertausende Verstecke auf der ganzen Welt verzeichnet, beschrieben und kommentiert sind. Die so genannten caches finden sich in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden teils nur ein paar Meter vor der eigenen Wohnung – verblüffend. Ein wenig weiter weg haben wir uns aber schon getraut und Koordinaten von als “leicht” markierten Punkten in den GPS-Empfänger (ein altes etrex vista) getippt.
Als erstes haben wir den Punkt mit dem Titel “Die Untersuchung” angepeilt. Dort haben wir dann zwar für Verstecke aller Art prädestinierte hohle Bäume, aber keinen Schatz gefunden. Lustig war dabei jedoch, dass eine des Weges kommende Joggerin unser Tun bemerkte und fragte, ob wir einen Geocache suchen würden. Dann sollten wir es mal etwas weiter dort drüben versuchen. Und auch sie habe bereits etwas im Wald versteckt. Gut, gefunden haben wir jetzt auch trotz der Hilfe für Doofe nichts, aber immerhin scheint die Schnitzeljagd 2.0 wirklich um sich zu greifen!
Leicht demotiviert sind wir also weiter zum “Horn von Gehrden”. Auch dort: Nichts gefunden. Aber: Kommt doch promt ein Pärchen vorbei und sucht auch! Der Kollege war einer der erfahrenden Sorte, entdeckte ziemlich bald das Versteck (ein Astloch mit Scharnier im Baum – irre!) und drückte seinen Stempel auf das Logbuch, das in einer kleinen Filmdose lag. Auch wir konnten uns erstmalig verewigen – wenn wir auch ohne Hilfe erneut erfolglos geblieben wären.
Einen Motivations-Schub haben wir dann zum Glück doch noch bekommen, als wir ohne Fremde Hilfe bei der letzten Station auf dem Heimweg Erfolg hatten. Also: Geocaching ist auf jeden Fall lustig und peppt den Spaziergang an der frischen Luft ordentlich auf. Kann man empfehlen und mal wieder machen!
Spielkind plappert:
21. Oktober 2009 um 20:09
an der Christuskriche in der Nordstadt soll auch eins sein
derhenry plappert:
21. Oktober 2009 um 20:37
Schon gefunden?
Vielleicht schau ich da ja auch mal vorbei. In der Tat sind in den Innenstädten auch sehr viele Caches…
Spielkind plappert:
23. Oktober 2009 um 13:37
nein ich habe davon immer nur was gelesen und so. Ich arbeite an der Christuskirche in einem Hotel und dort hatte ich ein Gast der mir das ganz aufgeregt erzählt hat.
Pooly plappert:
24. Oktober 2009 um 19:42
Ich verstehe, so zu sagen eine moderne Schnitzeljagd
derhenry plappert:
26. Oktober 2009 um 09:20
Jepp, so in etwa.
happy-buddha plappert:
31. Oktober 2009 um 21:16
Ich habe es auch mal vor, aber irgendwie finde ich keine Zeit dafür..
Windowsbunny plappert:
13. April 2010 um 08:45
Da war ich schon mal angemeldet, ok heute zweiter Versuch, ich lass mir mal die Accountdaten zusenden.
Er hat seinen Stempel reingedrückt? Kann man nicht einfach seinen Namen reinschreiben?
Windowsbunny plappert:
13. April 2010 um 09:54
Heute Mittag werden mal ein paar ausprobiert.
Beim “loggen” schreibe ich einfach meinen Nutzernamen von geocaching.com rein, oder?
derhenry plappert:
13. April 2010 um 15:24
Richtig, Bunny.