Wegweiser im Praxis-Test
Danke für das Daumendrücken. Das schöne Wetter am Sonntag hat einen ausgiebigen Test des neuen Dakota 20 von Garmin möglich gemacht und uns nebenher noch das heben einiger Caches erlaubt. Als Testgelände musste eine zehn Kilometer lange Strecke vor der eigenen Haustür herhalten, denn hier gab es noch einiges zu finden.
Der erste Eindruck hat nicht getäuscht: Mit dem kleinen GPS-Gerät hat ein Geocacher eigentlich alles was er braucht. Die im ersten Bericht erwähnten Eigenschaften des Displays sind im Betrieb nicht so störend, wie man denken mag. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lassen sich alle Schaltflächen des Touchscreens sicher treffen und selbst die Texteingabe zielsicher verwenden. Mangels Sonne kann ich zu den oft als Negativpunkt genannten Displayreflexionen und schlechten Kontrastverhältnissen nicht viel sagen – gestört hat mich da nichts. Allerdings muss die Helligkeit für mich bis zum Anschlag aufgedreht sein. Dass stets nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Karte zu sehen ist, liegt an der Gerätegröße und der Auflösung, ich komme mit beidem gut zurecht.
Weiterhin toll finde ich die Genauigkeit des Empfängers. Bis zu zwölf Satelliten hat er gleichzeitig empfangen und somit häufig eine Genauigkeit von um die drei Meter angegeben. Auch die durch GPS-Signal und Barometer gemeinsam errechnete Höhe des Kronsberges hat gut funktioniert (Ist = 118m, Anzeige = 116m).
In Verbindung mit der Kartendarstellung, lässt sich die Position eines Caches sehr gut erkennen. Apropos Cache: Die entsprechende Verwaltung im Gerät gefällt sehr gut. Schnell sind die Verstecke in der Umgebung aufgelistet, in der Karte gefunden und als Ziel markiert. Aus den zuvor geladenen gpx-Dateien lassen sich Beschreibungen, Attribute, Hinweise und Logs gut unterwegs lesen. Auch lange Texte sind verfügbar, allerdings nervt hier die Ausführlichkeit mancher Cache-Owner etwas, wenn man erst ewig zu den eigentlich relevanten Informationen hinunterscrollen muss. Ist ein Cache gefunden, kann der Erfolg vor Ort in den sogenannten Field Notes dokumentiert werden, welche dann daheim mit geocaching.com synchronisiert werden. Er verschwindet aus der Liste der noch zu findenen Caches, wird in das Verzeichnis der Funde aufgenommen und der Zähler erhöht sich.
Die beiden Alkalibatterien eines unbekannten Herstellers haben sehr gut durchgehalten. Eine genaue Betriebszeit lässt sich jedoch nur schwer abschätzen, da ich sehr viel herumgespielt und den Stromsparmodus kaum eine Chance gelassen habe. Während der ganzen Zeit war der digitale Dreiachsen-Kompass eingeschaltet. Der funktioniert nach dem einmaligen Kalibrieren zuverlässig in jeder beliebigen Lage des Dakotas und hat uns bei der Peilung des nächsten Zielpunktes eines Multicaches (via Projektion eines Wegpunktes) gute Dienste erwiesen.
Zur Handhabung mit Karten des OSM-Projektes, Pocket-Querys und meinem aktuellen Workaround hierbei schreibe ich in einem nächsten Bericht.
Daniel plappert:
1. Dezember 2009 um 18:45
Hey, habe mir soeben auch das Gerät bestellt.
TomFrank plappert:
18. Februar 2010 um 15:58
Hallo,
tolle Seiten, habe auch gerade ein Dakota 20 bekommen und Caches geladen. Leider werden die deutschen Umlaute nicht richtig angezeigt. Das liest sich etwas mühsam. Hast du eine Idee, wie ich das korrekt hinkriegen könnte. In deinem Bild sind Umlaute zu sehen.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
Frank
derhenry plappert:
18. Februar 2010 um 16:45
Hey Frank,
Du meinst die Bezeichnungen und Beschreibungen der Caches? Da hatte ich noch nie Probleme mit und auch nichts besonderes eingestellt. Hast Du Dir die Pocketquery-Dateien mal angesehen, ob dort die Umlaute noch korrekt sind?
Gemeinsam kriegen wir das Problem sicher gelöst.
Schöne Grüße
derhenry
TomFrank plappert:
25. Februar 2010 um 14:36
Hallo Henry,
vielen Dank für deine Antwort. Leider weiß ich nicht, was Pocketquery Datei sind. Inzwischen habe ich die komplette Bedienoberfläche in Deutsch. Das geht schon mal. Das Problem mit den Umlauten besteht jedoch nach wie vor. Man gewöhnt sich aber daran.
Danke
Frank
derhenry plappert:
25. Februar 2010 um 14:40
Hey Frank,
ist ja seltsam. Nachvollziehen kann ich das nicht so richtig. Meine Vermutung ist, dass die Geocach-Informationen, die Du auf das Gerät lädst bereits fehlerhafte Umlaute enthalten.
Mehr zum Thema und zu Pocketquerys findest Du hier:
http://www.derhenry.net/2009/garmins-dakota-20-osm-und-geocaches/
Schöne Grüße
derhenry