Buch: Samenspende
Um das schweizerische Bern herum sprechen die Eingeborenen ja schon etwas gewöhnungsbedürftig. Lustig finde ich aber, dass auch das Schriftdeutsch dort ein etwas anderes ist, als im hohen Norden Deutschlands gewöhnt. Das fällt ja schon bei der Tageszeitung auf und macht sich somit auch bei Romanen aus der Region bemerkbar.
Mein Testobjekt war der Kriminalroman Samenspende von Peter Hänni, der einen zweifachen Giftmord thematisiert. Souverän wird die Geschichte erzählt und immer mal wieder Bezug auf Bern, sowie schweizer Begrifflichkeiten und Sitten genommen. Somit eine klasse, kurzweilige Urlaubslektüre, wenn man schon mal da ist.
In diesem Zusammenhang ist mir übrigens aufgefallen, wie günstig Bücher hier im direkten Vergleich zur Schweiz sind!
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
“Samenspende” von Peter Hänni
Gelesen im August 2010 · Lesezeit: eine knappe Woche
Quelle: geliehen
Sven plappert:
30. August 2010 um 21:03
Nichts gegen die Schweizer oder gegen Schweizerdeutsch. Aber jedes mal wenn ich in die Schweiz komme und werde vom ersten Schweizer mit einem Gretzi begrüßt, muss ich mir einen ins Fäustchen lachen.
zoellner plappert:
31. August 2010 um 12:54
Super Sache! Ich bevorzuge aber doch die bayerische Sprache! Die versteh ich zumindest!