Buch: Stirb schön

14. März 2010 2 Kommentare

Sobald Autoren mehr als ein Buch veröffentlichen, sind deutsche Verlage anscheinend besonders scharf darauf, die Werke hinsichtlich Optik und Namensgebung auffallend gleich zu gestalten. Das kennt man beispielsweise von Stephen King, dessen Titel oft absolut nichts mit der Geschichte oder der Originalfassung zu tun haben und das ist auch bei Peter James so.

Nach Stirb ewig, wird nun schön gestorben.
Dieses mal geht es um einen Shuff-Video-Ring, dem Roy Grace das Handwerk zu legen versucht.

Das Buch ist ein solider Krimi, der das vorhandene Potential leider nicht wirklich auszunutzen vermag. Obwohl gut geschrieben, nehmen die häufigen Sprünge zwischen Ermittlungsarbeit und Privatleben des Detectivs unnütz die Spannung aus dem Lesefluss.

Bewertung: 3 von 5 Sternchen
“Stirb schön”, orig. “Looking good dead” von Peter James
Gelesen im März 2010
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft

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2 Kommentare

  1. Schaps plappert:
    16. März 2010 um 15:26

    Die Stephen King Bücher haben im deutschen Titel, die nichts mit dem Original zu tun haben? Versteh ich nicht… Ich les gern King und mir fallen jetzt nicht gerade sehr viele krasse Beispiele ein :)

    Antworten

  2. derhenry plappert:
    16. März 2010 um 17:34

    @Schaps: Als Beispiel finde ich zum Beispiel den Titel Qual doof. Statt beim Original Blaze zu bleiben (so heißt der Protagonist), hat man es umbenannt, damit es zu Wahn, Love und Puls passt. Wetten?

    Antworten

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