Film: Auftrag Rache
Am väterlichen Küchentisch bricht die junge Physikerin Emma mit Nasenbluten zusammen. Das Krankenhaus erreichen die zwei nicht mehr, denn noch an der Haustür wird sie zur Zielscheibe einer Shotgun und stirbt in den Armen von Mel Gibson (Signs, Der Patriot, Payback).
Was sich hier nach Spoiler anhört und actionreich daher kommt, verrät nicht viel und ist im Trailer bereits zu erahnen. Leider passiert dann eine ganze Weile auch gar nichts mehr.
Vergleichen lässt sich Auftrag Rache mit einer schlecht belegten, mittelmäßigen Pizza: An manchen Stellen sammeln sich die Leckerlies, während über weite Strecken kaum ein schmackhaftes Stück Salami zu finden ist.
Ebenfalls um Rache und den (drohenden) Verlust der eigenen Tochter geht es im Streifen 96 hours mit Liam Neeson. Wenn man diese Pizza kennt, dann lässt man von der Tiefkühl-Fassung des Casino Royale-Regisseurs Martin Campbell lieber die Finger.
Bewertung: 2 von 5 Sternchen
Gesehen am 23. März um 20:20
im Cinemaxx Hannover Nikolaistraße · Saal 3, Platz C9
Kostenfaktor: 6,50 Euro
Nils plappert:
24. März 2010 um 23:09
Schlecht belegte Pizza
In meiner Welt gibt es keine schlecht belegte Pizza. Zum Film: Muss sagen ich hätte ihn mir sowieso nicht angeschaut Mel Gibsons Karriere ist seit “Was Frauen wollen” vorbei.
Damian plappert:
31. März 2010 um 11:42
Korrekt. Aber 96 Hours hat überall schlechte Kritiken bekommen. Den find ich aber auch viel besser.
derhenry plappert:
31. März 2010 um 17:29
Jepp, 96 hours ist wirklich klasse. Da war ich mit meiner positiven Kritik jedoch nicht so arg populär.
Bertl plappert:
24. Juni 2010 um 18:36
ein klassischer gibson halt. wobei es definitiv schon aufregendere von ihm gab !
Roulette Strategien plappert:
25. August 2010 um 16:07
Ich bin nun wirklich ein sehr grosser Mel Gibson Fan. Meine Kindheit wurde mit Mad Max gefüllt und Filme wie “Sign” oder “Der Patriot” sind wirklich fesselnde Streifen, jeder auf seine Art und Weise. Sein neuer Film ist irgendwie untergegangen. Ich weiss nicht, ob seine öffentlichen Eskapaden ihm weiter schaden, aber er ist immerhin auch nur ein Mensch und zählt zu den grossartigsten Schaupspielern unserer Zeit. Daß der 4. Teil von Mad Max wohl doch nicht erscheinen wird, ist zwar traurig, aber es war doch absehbar. Gibson ist auch ein Beispiel dafür, wie einfach die Antwort auf die Frage “Macht Geld allleine glücklich?” ist.