Film: Skyline
Erstaunlich, wie viele Animations- und Kinderfilme aktuell das Kinoprogramm durchsetzen. Die Auswahl, mit welchem wir das Kinojahr 2010 abschließen sollten war also beschränkt und fiel mit Skyline auf einen Streifen voller Aliens, unbekannter Schauspieler, doofer Dialoge und dem seltsamsten Ende des Jahres.
Aber der Reihe nach: Ziemlich unvermittelt wacht der Zuschauer zwischen ein paar Freunden in Los Angeles auf, während blaue Strahlen auf die Stadt gefeuert, Menschen hineingezogen und Gebäude zerstört werden. Leider ist das nur ein Vorgriff auf die Geschichte und kurz darauf erleben wir das gängige wie unnütze Vorspiel der Szenerie mit “Freunde lange nicht gesehen”- und “Ich bin schwanger – Oh Mist”-Elementen. Gut, lässt sich aber verkraften, denn die Action ist wirklich nicht schlecht und somit wird genau das abgeliefert, was man nach dem Trailer erwarten kann – eine aufpolierte Independence Day-Variante mit einer Prise Krieg der Welten, die jedoch auf übermotivierte Einzelkämpfer und altkluge Wissenschaftler verzichtet, und somit den intergalaktischen Angriff in seiner ganzen Hoffnungslosigkeit zeigt.
An nicht wenigen Stellen im Netz wird der Film von der Strause-Brüder (Aliens vs. Predator 2) ziemlich verrissen, aber so ganz möchte ich da in das Genöle nun auch nicht einstimmen. Der (weitestgehend wohl unfreiwillige) auf die Leinwand gebracht Witz macht irgendwie Spaß, die biomechanischen Gegner und die gesamte Optik sind in Ordnung und hey, wenn Ihr gute Dialoge haben wollt, schaut Euch Bücher an.
Nicht vergessen: Sie bewegen sich nicht über’s Wasser!
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Gesehen am 30. Dezember um 17:40
im Cinemaxx Hannover Raschplatz · Saal 4, Platz E14
Kostenfaktor: 8,50 Euro
Chriz plappert:
2. Januar 2011 um 12:08
Aktuell laufen im Kino echt nur blöde Filme. Skyline ist der einzige Film, den ich mir anschauen würde, wenn ich jetzt ins Kino gehen würde. Hoffe es kommen bald wieder bessere Filme auf die Leinwand!
derhenry plappert:
2. Januar 2011 um 13:14
Ja, die Auswahl hält sich in Grenzen. Aber alles wird gut!
KingG plappert:
3. Januar 2011 um 22:21
waas? 3 Punkte? NIE im leben… ich gebe denen nur 1 PT.
Schlecht, wirklich sehr schlecht gemacht… Story und besonders die Effekte sehen wirklich alt und billig aus..
derhenry plappert:
4. Januar 2011 um 08:58
Neee. Ich find das Ende irgendwie gut und die Effekte sind sooo schlecht nicht. Klar, Dialog = 0. Schauspieler = 0. Okay, man hätte auch zwei Punkte geben können, aber Ein-Punkt-Filme sind eher der Kampf der Titanen, Monsters oder – das Schlechteste, was ich je im Kino gesehen habe – Miami Vice.
Spanksen plappert:
5. Januar 2011 um 16:49
Die ganzen vernichtenden Reviews haben mich abgeschreckt, obwohl mich der Film seit dem ersten Trailer eigentlich interessiert. Mal schauen, vielleicht doch nochmal am Wochenende ins Kino
Bruder Grimm plappert:
6. Januar 2011 um 20:44
Du bist einer der wenigen, die überhaupt ein gutes Haar an diesem Film lassen. Ich werde es mir ansehen, da ich bei derartige Themen auch mal gerne ein Auge zudrück.
Sebastian plappert:
28. Januar 2011 um 09:21
Also der Anfang war nett, hatte aber nix mit dem rest des Films zu tun. Man sollte wohl die Leute kennenlernen und machte daher auf “Ey ich hab nen Penthouse und mach ne fette Party”-Style.
Als es losging war es genau nach meinem Geschmack und was ich erwartet habe. Aber zum Ende hin wurde es nur noch albern und der Schluß ist sowas von schlecht. Da schaue ich lieber Lindenstraße
Wir mussten im Kino alle dann nur noch lachen, wie schlecht der Film war. Und mit alle, meine ich alle Besucher.