Wie viel Monat bleibt noch am Ende des Geldes? Wohin verflüchtigt es sich und was sind die bedeutsamsten Kategorien? Diese Fragen lassen sich recht komfortabel und smart mit der iPhone-Anwendung MoneyBook beantworten. Das eingerichtete Monatsbudget wird mit jeder getätigten Ausgabe reduziert, das verfügbare Restguthaben dargestellt und schicke Grafiken zeigen Entwicklung und Kostengruppen auf.
Leider sind die Kategorien starr vorgegeben, wodurch teils persönlich relevante fehlen und andere überflüssig sind – beispielsweise wenn man weder Baby noch Haustier hat und dafür seine Mobilfunkkosten extra ausweisen möchte. Aber hier soll sich den Entwicklern zufolge noch einiges tun. Überhaupt sind die zwei Schweizer nah in Ihren Kunden und nehmen Verbesserungsvorschläge gerne entgegen. Nach der einmaligen Investition von 2,39 EUR bringen Updates bisher stets neue Features.

Regelmäßige Ausgaben lassen sich definieren und müssen somit nicht jeden Monat neu eingegeben werden. Allerdings werden sie allesamt am Monatsersten wirksam und lassen auch keinen anderen Zahlungsintervall zu. Dafür können die Ausgaben bequem via eMail an den heimischen Rechner geschickt und dort als csv-Datei weiterverwendet werden.

MoneyBook ist ein bewusst kompakt gehaltenes Programm und wurde vor allem in Hinblick auf die Optik entwickelt. Das Werkzeug sieht sich selbst nicht als komplettes Banking-Tool, stellt für die mobile Kostenkontrolle aber einen sehr guten Begleiter dar.

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7 Kommentare

Gravatar of Fulanos Worte Fulanos Worte schrieb am 19. January 2010 um 23:41

Dummerweise sind die, denen am Ende des Monats stets das Geld fehlt, selten diejenigen, die Programme wie dieses sorgfältig und sinnvoll nutzen. Ich kenne das nur zu gut.
Gruß
Fulano

Gravatar of CONeal CONeal schrieb am 20. January 2010 um 8:07

Klingt schon mal nicht schlecht, jedoch stell ich mir die Frage, ob man auch regelmäßig alles einträgt, was man so ausgibt. Ich denke, das würde ich glatt die Hälfte der Zeit vergessen.

Gravatar of derhenry derhenry schrieb am 20. January 2010 um 9:40

@fulano: Das mag sein.
@coneal: Da gewöhnt man sich dran. Entweder gleich eintippen, oder immer die Quittungen geben lassen und in der Geldbörse zwischenlagern.

Gravatar of Steffy Steffy schrieb am 20. January 2010 um 20:54

Eigentlich eine tolle Idee, ich werds mir mal angucken. Danke für die Empfehlung! :)

Gravatar of schmitty schmitty schrieb am 21. January 2010 um 8:49

Da sind keine Kategorien veränderbar? Das bringt dann ja nix…

Gravatar of sandro sandro schrieb am 21. January 2010 um 10:17

als einer der entwickler kann ich sagen, dass wir das ganze schon noch erweitern werden, aber es ist natürlich nicht so einfach wenn man die app trotzdem schlank, übersichtlich und schön halten will.

aber gerade bei den kategorien werden wir schon noch einiges tun, denn ich verstehe es natürlich vollkommen, dass sich nicht jeder für die selben kategorien interessiert etc…

beste grüsse
sandro

und danke noch für den coolen review derhenry :)

Gravatar of mischa mischa schrieb am 21. January 2010 um 18:46

Erstmal ein Dankeschön an Henry für das tolle review! Uns ist klar das MoneyBook (noch) nicht perfekt ist. :)
Wir arbeiten fast jeden Tag daran und haben eine menge Ideen die wir noch umsetzen wollen.
Das Problem ist, das wir nicht alle Wünsche und Featurerequests einbauen können und wollen, weil sich dann die App aufbläht und an Elegance verliert!

Wir versuchen trotz neuen Funktionen wie z.B. Einnahmen, welche mit Version 1.4 kommen, so zu implementieren dass die Benutzerfreundlichkeit immer noch gewährleistet ist oder gar noch besser wird!
Diejenigen die mit der bisherigen Version zufrieden waren und eigentlich gar keine Einnahmen brauchen müssen sich nicht an eine neue Benutzerführung orientieren. Sie können wie gewohnt damit arbeiten und merken nicht mal was von Einnahmen. Und genau darin liegt die Schwierigkeit! Das Gleichgewicht zwischen Benutzerfreundlichkeit und die Features zu halten.

Danke dir Henry nochmals für den Support und das Review!

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