Film: Sommer in Orange
Für mich als Nach-1980er mutet es irgendwie sehr seltsam an, wenn sich orangegekleidete Freaks in Kommunen zusammenrotten, ihren Guru Bhagwan verehren und täglich den Bettgenossen tauschen. Die Reaktion der bayerischen Dorfgemeinschaft, in die dieser wilde Haufen einfällt, kann ich somit leicht nachvollziehen. Mit ihrer Liebe zu FKK, ihrer Begeisterung für ewige Diskussionen und ihrer Verachtung gegenüber spießigen, fleischfressenden Trachtenträgern fallen sie hier natürlich auf und bringen das Dorfleben somit kräftig durcheinander.
Nach Der Name der Leute ist Sommer in Orange schon der zweite Film, den wir dieses Jahr im eher für Streifen abseits des Mainstreams bekannten Kino am Raschplatz geschaut haben. Und sicher ist es nicht der letzte.
Sehr spaßig wird hier mit unterschiedlichen Klischees gespielt und mit viel Augenzwinkern auf die sicherlich stark überzeichneten Eigenarten der kontroversen Gruppen eingegangen. Die kleine Amber Bongard empfiehlt sich mit ihrem Spiel zwischen den Fronten und als Tochter einer Guru-Anhängerin auf Selbstfindungstrip für weitere Hauptrollen.
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Gesehen am 16. September um 21:00
im Kino am Raschplatz · Colosseum
Kostenfaktor: 8,00 Euro
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2 Kommentare
Ein Trackback
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[...] Sommer in Orange [...]
Sebastian plappert:
28. September 2011 um 21:08
Mhm ok. Hab zwar den Trailer im TV gesehen, ist aber doch nichts für mich
derhenry plappert:
29. September 2011 um 10:35
Echt? Ich hatte da gar nichts von gehört oder gesehen. War eine Spontanentscheidung.