Neben Einsendeaufgaben gehören Online-Prüfungen eher zu den komfortablen Leistungsnachweisen der Teilmodule meines Studiums. Beide lassen sich bequem vom zu Hause und daher auch mit Humpelfuß erledigen
Leider war es das jetzt erst einmal und die nächsten Prüfungen muss ich vor Ort als Referate oder Klausuren ablegen. Die haben, wenn man sich die Pingeligkeit einer Online-Prüfung einmal ansieht, dann aber immerhin den “Vorteil des Mitdenkens”:

Ergänzen Sie bitte die Lücke der folgenden Sätze.
Strategiepapiere für die einzelnen Geschäftseinheiten sind wegen konkreter Aussagen zu den aufzubauenden strategischen Erfolgspositionen eher geheim vertraulich und dienen vornehmlich der unternehmensinternen Kommunikation.

oder:

Welche drei Entscheidungsebenen werden im ersten St. Galler Management-Konzept unterschieden? Ergänzen Sie die Lücken.
Die obere Ebene ist die unternehmenspolitische Unternehmenspolitik.
Die mittlere Ebene ist die planerische Planung.
Die untere Ebene ist die dispositive Disposition.

Etwas Spielraum in der automatischen Antwortauswertung wäre vielleicht angebracht, oder?

Yippi. Nachdem ich mich als Mundwasser-Tester habe profilieren können, gibt es jetzt endlich mal was vernünftiges zu testen: Tiefkühlpizza von Dr. Oetker.

Die Dinger werden im Rahmen des trnd-Projektes sinnvollerweise nicht per Post verschickt, aber dennoch ist heute ein Päckchen eingetrudelt. Inhalt: Ein Gutschein über 25 Euro, mit dem man etwa zehn Pizzen aus dem Supermarkt meiner Wahl bekommen soll. Außerdem gibt es wieder einen Stapel Marktforschungsunterlagen.

Ich werde mich jetzt mal an die Planung der großen Pizza-Test-Party machen und dann zu gegebener Zeit vom Ereignis berichten. ;)

Die erste Einsendeaufgabe hat sich gerade auf den digitalen Weg Richtung Pinneberg gemacht und bedeutet hoffentlich den Abschluss des ersten Teilmoduls.
Obwohl für die Gesamtwertung nicht sonderlich relevant, war das erste Thema Grundlagen des Wirtschaftens nicht nur ziemlich interessant, sondern als Zugang zur neuen Lernform sehr gut geeignet. Das Arbeiten mit den Studien-Heften scheint ganz gut zu funktionieren.
Leider kann ich nur die ersten beiden Module (nun kommt Grundlagen der Unternehmensführung dran) durch Einsendeaufgaben abhaken. Praktisch wär’s…

Wenn man nach Anbruch der Dämmerung durch die Wälder des Bückebergs im Calenberger Bergland zieht, muss man mit dem plötzlichen Auftauchen des Böxenwolfes rechnen. Um zu verhindern, dass der Böxenwolfschatz aufgespürt oder gar geplündert wird, springt diese regionale Werwolf-Art einem dann auf den Rücken – was dann geschieht, wollt Ihr gar nicht wissen!

Dennoch haben wir am vergangenen Samstag die Gefahr auf uns genommen, und bei gefühlten zehn Grad minus die Jagd begonnen. Schnee, Eis und Böxenwolf haben uns nicht aufhalten können, so dass nach kurzfristiger Irritation die Spur gewittert und unser Vierertrupp auf dem rechten Weg war.

Den nächsten Nachtcache werden wir sicher schon bald angehen!

Irgendwann ist immer das erste mal: Ein lieb gewonnener Computer mit dem Apfel drauf verlässt dich.  In meinem Fall zum Glück nicht unfreiwillig durch einen Defekt, sondern – und deswegen weint auch nur ein Auge – als Folge einer Neuanschaffung. Damit sich das neue Herrchen seiner erfreuen, aber nicht mehr auf die alten Daten zugreifen kann, verhelfen die hier aufgeführten Schritte zu einem frischen “Out of the box”-Feeling.
Die aufgeführten Ordner- und Dateibezeichnungen beziehen sich auf Mac OS X 10.5 und dürften bei anderen Versionen abweichen.

  • Installations-DVD einwerfen und Rechner neu starten. Dabei die C-Taste gedrückt halten, um von der Scheibe zu booten.
  • Das Festplattendienstprogramm finde sich nach der Sprachauswahl oben im Menü und wird zum formatieren der Platte verwendet. Hier kann zwischen verschiedenen Varianten des Löschens gewählt werden. Das siebenfache Überschreiben mit Nullen ist sicher ein guter Kompromiss zwischen Datensicherheit und Geschwindigkeit.
  • Wenn im weiteren Verlauf der Betriebssystem-Installation nach der Registrierung gefragt wird, sollte diese mit Apfel + q umgangen werden.
  • Wir benötigen einen Test-User. Nennen wir ihn fridolin.
  • Wenn die Installation abgeschlossen und alles fein ist, können weitere Anwendungen installiert und Software-Updates eingespielt werden. Bei einem vier Jahre alten Rechner dauert das seine Zeit, wie ich gerade merke…
  • Neustart im Single-User-Modus, indem wir beim Booten Apfel + s gedrückt halten.
  • Festplatte checken:
    1
    
    fsck -fy
  • Festplatte mit Schreibrechten einbinden:
    2
    
    mount -uw /
  • Benutzerdaten und Einstellungen löschen. Das geht mit rm schnell und mit srm langsamer und dafür sicher:
    3
    4
    5
    6
    7
    
    srm /var/db/dslocal/nodes/Default/users/fridolin.plist
    srm /var/db/.AppleSetupDone
    srm /var/db/.AutoBindDone
    srm -r /Library/Preferences
    srm -r /Users/fridolin
  • Jetzt den rechner neu starten:
    8
    
    reboot
  • Willkommen-Viedeo genießen, gleich bei der Sprachauswahl mit Apfel + q abbrechen und den Rechner ausschalten.
  • Bierchen

In den Zeilen 3 und 7 muss natürlich der gewählte Benutzername verwendet werden. Außerdem wird die Konsole die amerikanische Tastatur verwenden, so dass Y und Z vertauscht sind, der Schrägstrich auf der Taste des Bindestriches und und dieser dann an der Stelle des Fragezeichens zu finden ist.

Wie viel Monat bleibt noch am Ende des Geldes? Wohin verflüchtigt es sich und was sind die bedeutsamsten Kategorien? Diese Fragen lassen sich recht komfortabel und smart mit der iPhone-Anwendung MoneyBook beantworten. Das eingerichtete Monatsbudget wird mit jeder getätigten Ausgabe reduziert, das verfügbare Restguthaben dargestellt und schicke Grafiken zeigen Entwicklung und Kostengruppen auf.
Leider sind die Kategorien starr vorgegeben, wodurch teils persönlich relevante fehlen und andere überflüssig sind – beispielsweise wenn man weder Baby noch Haustier hat und dafür seine Mobilfunkkosten extra ausweisen möchte. Aber hier soll sich den Entwicklern zufolge noch einiges tun. Überhaupt sind die zwei Schweizer nah in Ihren Kunden und nehmen Verbesserungsvorschläge gerne entgegen. Nach der einmaligen Investition von 2,39 EUR bringen Updates bisher stets neue Features.

Regelmäßige Ausgaben lassen sich definieren und müssen somit nicht jeden Monat neu eingegeben werden. Allerdings werden sie allesamt am Monatsersten wirksam und lassen auch keinen anderen Zahlungsintervall zu. Dafür können die Ausgaben bequem via eMail an den heimischen Rechner geschickt und dort als csv-Datei weiterverwendet werden.

MoneyBook ist ein bewusst kompakt gehaltenes Programm und wurde vor allem in Hinblick auf die Optik entwickelt. Das Werkzeug sieht sich selbst nicht als komplettes Banking-Tool, stellt für die mobile Kostenkontrolle aber einen sehr guten Begleiter dar.

Über Silvester ging es ein paar Tage in die Lüneburger Heide.
Abgesehen davon, dass es ein klasse Kurzurlaub und schöner Start in das neue Jahr war, konnten wir unserem neuen Hobby, dem Cachen, frönen. Neben der Suche nach ein paar einfachen Verstecken, haben wir uns zusammen mit dawiblo an die ersten größeren Multi-Caches getraut, von denen einer sogar ein Nacht-Cache (GC220DH) war.
Wie es der Name schon vermuten lässt, kann man einen solchen nur im dunkeln finden, denn Reflektoren zeigen einem den Weg, wenn man sie mit Taschenlampen dazu auffordert. In einer kleinen Gruppe, im dunklen und verschneiten Wald – das hat schon etwas. Von Station zu Station konnten wir immer weitere Hinweise sammeln, die uns dann zum Schatz geführt haben. Meine letzte Nachtwanderung war im Schullandheim und bei weitem nicht so lustig. Das machen wir mal wieder!

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern noch ein schönes und erfolgreiches neues Jahr. Wie habt Ihr gefeiert?

Was zu Anfang wahrscheinlich als einfache Auflistung der Funde und zur eigenen Motivation gedacht war, hat sich zu einem wahren virtuellen Schwanzvergleich gemausert. Die Rede ist hier von Statistikseiten bei geocaching.com. Obwohl in dieser Hinsicht doch noch stark schwachbrüstig, müssen wir so etwas natürlich auch haben, schließlich sind Statistiken mein Job. ;)

Etwas verwundert war ich, als nach dem Upgrade auf eine Prämiummitgliedschaft nicht automatisch eine Statistikseite zum Profil erschien. Dann ist mir aufgefallen, dass die auch überall anders ausschauen und schließlich bin ich auf die Suche im Netz gegangen. Ergebnis: Die erstellt und aktualisiert man selber – nichts Automatik. Immerhin stellt Groundspeak auf der Pocket-Query-Seite eine Datei der eigenen Funde zur Verfügung, die man gut verwenden kann.

Für Mac-User macht GCStatistic einen guten Eindruck. Das Tool wird mit einer gpx-Datei gefüttert, benötigt den Benutzernamen und die Heimatkoordinaten als Parameter und erstellt dann einen HTML-Code, den man auf seine Profilseite (Beispiel) bringen kann. Wer das Kennwort zum eigenen User im Programm einträgt, dem wird auch dieser Schritt abgenommen. Farben und Anordnung der einzelnen Elemente lassen sich nach belieben verändern. Praktisch.

Jetzt wissen wir also, dass 2,94% aller Funde auf einen Mittwoch fielen, wir maximal 41 Kilometer von zu Hause entfernt waren und am 02. April 2012 unseren fünfhundertsten Cache finden werden. Ist das nicht geil?

Also: Hosen runter! ;)

trnd-Projekt MundwasserDas ich unter die gelegentlichen Produkttester gegangen bin, hatte ich ja schon erwähnt. Jetzt neigt sich mein erster Einsatz als Tester dem Ende entgegen und das Mundwasser ist alle. Natürlich habe ich die 3,4 Liter nicht alleine ausgetrunken, sondern auch fleißig in meiner Umgebung verteilt – war ja auch schrecklich, dieser dauernde Gestank von Familie und Freunden! ;)

Verkäufer ist nicht mein Ding und trnd möchte ausdrücklich ehrliche Meinungen haben: Das Meridol-Mundwasser schmeckt nicht und macht die Zunge blau. Die medizinische Wirkung möchte ich dem Mittelchen natürlich nicht absprechen, aber nicht zuletzt wegen des gesalzenen Ladenpreises, werde ich in Zukunft wieder die Hausmarke eines Drogeriediscounters ins Regal stellen.

Das Projekt als solches hat wirklich Spaß gemacht. Die Umfragen waren immer recht lustig und den einen oder anderen Bericht habe ich auch eingereicht. Faszinierend finde ich jedoch, mit welchem Schleimpropfen auf der Tastatur so mancher die Produkte im Test-Blog hochlobt. Da wird teilweise so getan, als ob ein Mundwasser (!) die Welt revolutioniere. Wenn das Voraussetzung für den Zuspruch weitere Testaufträge ist, habe ich mich mit meinen Bewertungen und durch diesen Beitrag gerade selbst ins Aus katapultiert. Dann muss das aber auch so.

Dennoch lege ich jedem das kostenlose Registieren bei trnd nahe, der gerne Post bekommt, Neuem gegenüber aufgeschlossen ist und seine Meinung stark unterbewertet sieht.

MindNode LogoDie Technik der Mindmaps ist alles andere als neu, aber in manchen Situationen bediene ich mich ihrer gerne. Wieder herausgekramt habe ich sie jetzt, um mal auszuprobieren, wie es klappt den Stoff für das Studium zu strukturieren und zu lernen. So habe ich mich also auf die Suche nach einem Tool für Mac OS begeben, welches mich beim Erstellen von Mindmaps unterstützen und zwei Kriterien erfüllen soll:

  • Schlank und nicht mit unnützen Funktionen überladen
  • Nicht übermäßig teuer, idealerweise kostenlos

Gefunden habe ich den Mindmanager, Freemind, Xmind und MindNode. Das erste kostet einen Haufen Geld, das zweite fühlt sich nach Betatest an und das dritte erschien mir zu überladen. Besser gefällt mir da das Konzept von MindNode. Es bietet zwar (noch) keine Möglichkeit Bilder oder Notizen frei einzufügen, aber die elementaren Dinge einer Mindmap lassen sich schick zusammenklicken. Back to the Roots, im wahrsten Sinne des Wortes – und es fühlt sich sehr sympatisch an. Die Freeware-Version bringt bereits alles mit, was eine normale Mindmap ausmacht. Wer Querverbindungen zwischen den Zweigen, automatische Verteilung der Knoten auf der Arbeitsfläche und das Zusammenfalten einzelner Äste mag, greift zur knapp 18,- Euro teuren Pro-Version. Eine Variante für das iPhone – natürlich mit Synchronisationsmöglichkeit – ist auch am Start.

Habt Ihr Erfahrungen mit Mindmaps als Lernhilfen gesammelt?