Film: Robin Hood
Irgendwann zu Grundschul-Zeiten bin ich als Robin Hood zum Fasching gegangen – das war cool! ![]()
Ganz gut macht das aber auch Russell Crowe (Der Mann, der niemals lebte, A beautiful mind) in der aktuellen Verfilmung der Sage um den bogenschießenden Rächer der enterbten. Mit der ihm eigenen, stets leicht muffigen Miene verkörpert er den englischen Soldaten rau, grob, unangepasst und somit weniger gentlemanlike, als ein Kevin Costner. In die Welt des 13. Jahrhunderts passt diese Variante besser.
Gegenstand der Handlung ist weniger der Teil, der in den Siebzigern durch Walt Disney in die Köpfe der Menschen getragen wurde, als viel mehr die Zeit zuvor: England ist pleite und steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Robin kehrt nach Jahren von seinem Kreuzzug-Einsatz in die Heimat zurück und mausert sich zum Anführer der Aufständischen.
Sehr schöne Panorama-Bilder von Landschaften, Burgen und Schlachten lassen – gemeinsam mit einer tollen Filmmusik – schnell in die Zeit des Geschehens reisen. Zwangsweise rufen sie an einigen Stelle die Erinnerung an Gladiator hervor, denn auch hier arbeiteten Hauptdarsteller und Regisseur Ridley Scott (Königreich der Himmel) zusammen.
Leider bleibt ein wenig das Gefühl, dass sich Regisseur und Zuschauer in den 140 Minuten etwas in der Geschichte verlieren. Zahlreiche Konflikt-Parteien buhlen erst um Land, Gold und Aufmerksamkeit und erscheinen in einer finalen Schlacht dann dennoch vereint.
Optisch ist Robin Hood ein voller Erfolg. Aber Robin Begins hätte als Titel besser gepasst. Zum einen bleibt die erwartete Geschichte noch unerzählt und zum anderen hat der Protagonist noch einiges an Entwicklungspotential. Leute tut mir zumindest den Gefallen und nennt den nächsten Teil nicht Robin Hood 2 – das ist stillos!
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
Gesehen am 21. Mai um 20:30
im Cinemaxx Hannover am Raschplatz · Saal 1, Platz K20
Kostenfaktor: 8,50 Euro
Heute bin ich endlich mal zum Testen der trnd-Dampfgarbautel gekommen und habe dafür mangels temporärer Kreativität auf eines der mitgelieferten Rezepte zurückgegriffen:
Wie sieht das Ergebnis aus? Ein optisches Highlight ist so eine Tüte sicher nicht, aber auf einem Teller angerichtet bessert sich das rasch. Alles ist wirklich heiß und die Paprika noch schön knackig. Obwohl das Hähnchen durch und gar ist, fehlen aber irgendwie die bekannten Röstaromen, so dass alles ein klein wenig fad rüber kommt. In der Pfanne hätte ich das eigentlich netter hinbekommen.
Mit einem schrillen Signal kann ein Tag ja nur schlecht beginnen. Nach Otto-Normalverbraucher hat das mittlerweile auch die Industrie entdeckt und den einst ziemlich einfachen Wecker zu einer High-Tech-Maschine entwickelt. Während die einen durch Schlafphasen-Analyse den besten Zeitpunkt ermitteln, an dem der Besitzer doch bitte aufwachen möchte, haben andere das Ziel den schrecklichen Aufwachprozess als solchen möglichst angenehm zu gestalten. Und genau das hat sich auch das Wake-up-light von Philips (im weiteren einfach Wecker genannt) auf die Fahne geschrieben, welches ich im Rahmen des 



