Buch: Amokspiel
In Filmen und Büchern werden Psychologen und Psychiater ja meist selber als ihre besten Kunden dargestellt. So ist es auch beim Amokspiel, bei dem gleich zwei Vertreter dieser Zunft um den Titel der kaputtesten seelischen Verfassung zu ringen scheinen. Während der eine im Kampf um seine große Liebe zum Terroristen wird, ist die andere zwischen Selbstmordplänen und der Verhandlungsführung hin und her gerissen. Ort des Schauspiels ist dabei weitestgehend ein kleiner Radiosender, über den der Amokläufer sich Gehör verschafft
Da dem Buch nicht nur die Grusel- und Paranormal-Nuance fehlt, die ich an Fitzek ansonsten so schätze, sondern auch nicht wirklich viel Thrill zwischen den Buchdeckeln ist, muss ich einen Stern abziehen. Ein weiterer Stern geht flöten, weil die Geschichte zwar nett ausgedacht, aber so dermaßen konstruiert und verrückt ist, dass man auch über einen weißen Löwen, der plötzlich irgendwo durch einen brennenden Reifen springt, nicht weiter überrascht wäre. Wegen dem kontinuierlich hohen Spannungsbogen und der gewohnt guten Schreibe bleiben also drei Sternchen.
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
“Amokspiel” von Sebastian Fitzek
Gelesen im Juni 2011 · Lesezeit: eine Woche
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Bewertung: 4 von 5 Sternchen



Bewertung: 3 von 5 Sternchen