Noch immer gibt es Leichenblässe, den dritten Teil der David Hunter-Reihe, nicht als Taschenbuch und daher wurde jetzt erst mal dieses Werk verinnerlicht. ;)

Wieder einmal geht es um die Tiefen menschlicher Abgründe, eine sehr überschaubare Gruppe an Charakteren und eine Beziehung der besonderen Art. Anders als bei Obsession (später erschienen) gibt es aber mehr Action und Nervenkitzel.

In der ersten Hälfte des Buches lernen wir Kate kennen. Ihr Berufs- und Privatleben ist zwar nicht gerade gewöhnlich, aber auch nicht sonderlich schockierend. Das Erzählte ist keineswegs langweilig, klasse geschrieben und interessant, aber der Thriller befindet sich eindeutig im zweiten Abschnitt – das kennt man von vielen Stephen King-Beispielen. Leider nimmt das Vorwort für meinen Geschmack etwas zu viel vorweg.

Wie man es vom Autor gewohnt ist, legt er auch in Flammenbrut sehr viel Recherche-Wissen und Ernsthaftigkeit. Die häufig zu findenden Kritiken an den Erstlingswerken des späteren Hunter-Autors kann ich nicht nachvollziehen – Entwicklung und Vielseitigkeit von Simon Beckett finde ich vielmehr sehr interessant.

Bewertung: 4 von 5 Sternchen · “Flammenbrut”, orig. “Where There’s Smoke” von Simon Beckett · Gelesen im Februar 2010 · Quelle: geliehen

Nicht erst nach der Lektüre dieser Memoiren ist das Leben als Hells Angel nicht mein erklärtes Ziel. Aber dennoch strahlt diese geheimnisvolle Parallelgesellschaft etwas Spannendes aus, in das sich einzublicken durchaus lohnt.

Mehr als einen Blick riskierte der Undercover-Polizist Jay Dobyns, der sich in die südwestamerikanische Rocker-Gemeinschaft eingeschlichen hat und nun von seinen Erlebnissen berichtet. Knapp zwei Jahre kämpft er um die Anerkennung der Angels, die Beweissicherung für seine Mission und vor allem um sich selbst: Den guten Familienvater, der sich in einer Welt voller Gewalt, Verachtung, Drogen und Waffen zu verlieren drohte.

Auf sehr spannende und unterhaltsame Weise liest sich das Werk nicht wie eine Akte der Staatsanwaltschaft, sondern durchgehend persönlich. Die teils schroffe Ausdrucksweise bringt den Staub von der Straße sehr gut rüber. Stellenweise gibt es jedoch Längen, die zu kürzen es sich gelohnt hätte und die Unmenge der bürgerlichen, künstlichen und Undercover-Namen lassen einen manchmal ins Straucheln geraten.

Bewertung: 3 von 5 Sternchen · “Falscher Engel”, orig. “No Angel” von Jay Dobyns · Gelesen von Dezember bis Februar · Quelle: Geburtstagsgeschenk

Ich steh’ auf diese Klassiker… ;)

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via: whudat

Zu Weihnachts- oder anderen Bällen waren wir ja schon öfters im Congress-Centrum von Hannover. Der Kuppelsaal bietet eine schicke Kulisse und Tanz sowie Showprogramm machen immer Spaß.

Erstmalig haben wir nun aber den Landes-Presseball besucht – und der ist mal eine ganz anderes Kaliber. Als Ü-30-Mensch gab es vergünstigte “Laufkarten”, bei denen man erschossen wird, wenn man stehen bleibt zwar keinen festen Sitzplatz, aber dennoch Zugang zu vielen Bereichen der Veranstaltung hat, die in diesem Jahr immerhin in die 62. Runde ging.

Durch den Abend führte Ludger Abeln. Das sagt jetzt wahrscheinlich kaum jemanden etwas, aber wenn man beim abendlichen Zappen schonmal am NDR vorbeigekommen ist, hat man das Gesicht sicher schon mal gesehen. Musikalisch haben neben den No Angels, die Chris Genteman Group, die Glory Nights und Lemontree bis weit nach Mitternacht live für Stimmung gesorgt, während im angrenzenden Beethovensaal die Party bei der NDR 2-Disko weiter ging. Schöner Abend!

Die erste Einsendeaufgabe hat sich gerade auf den digitalen Weg Richtung Pinneberg gemacht und bedeutet hoffentlich den Abschluss des ersten Teilmoduls.
Obwohl für die Gesamtwertung nicht sonderlich relevant, war das erste Thema Grundlagen des Wirtschaftens nicht nur ziemlich interessant, sondern als Zugang zur neuen Lernform sehr gut geeignet. Das Arbeiten mit den Studien-Heften scheint ganz gut zu funktionieren.
Leider kann ich nur die ersten beiden Module (nun kommt Grundlagen der Unternehmensführung dran) durch Einsendeaufgaben abhaken. Praktisch wär’s…

Man stelle sich vor, dass niemand mehr in natura am öffentlichen Leben teilnimmt, sondern diese Aufgabe einem ferngesteuerten Roboter überlässt. Die Straßen sind menschenleer und nur noch von makellosen und faltenfreien Ersatzkörpern bevölkert. Ihre Besitzer und Lenker liegen derweil auf einer kuscheligen Ganzkörperfernbedieung in den sicheren eigenen vier Wänden – zu grenzenlosen, virtuellen und folgenlosen Risiken bereit und fern jeder Verantwortungspflicht.
Klingt nach einem spannenden Filmstoff? Richtig. Im Kino thematisiert diese Zukunftsvision gerade der aktuelle Streifen mit Bruce Willis.

Technisch ist Surrogates – Mein zweites Ich ziemlich beeindruckend, denn das Roboter-Feeling wird den Darstellern durch leichte Modifikationen an Bewegungs- und Gangart, sowie großzügiges Pickelausdrücken gegeben. Die Gesichter sind glatt wie ein Babypopo.
Auch Aktionszenen sind gut gelungen, jedoch leider nicht sonderlich häufig anzutreffen. Das mag schon alleine an der Laufzeit liegen, denn nach keinen eineinhalb Stunden ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Die Konsequenz sind kaum vorhandener Tiefgang von Geschichte und Charakteren und das Gefühl, alles schon mal irgendwo gesehen zu haben, denn das durch die Rahmenhandlung gegebene Potential schöpft der Film leider nicht aus. Ohne aus der Masse der Genre-Filme hervorzustechen ist er, nicht zuletzt durch Willis (Stirb langsam eins bis vier, The Sixth Sense) und Rosamund Pike (Miranda Frost in Stirb an einem anderen Tag), durchaus sehenswert.

Bewertung: 4 von 5 Sternchen · Gesehen am 26. Januar um 20:15 · im Cinemaxx Hannover am Raschplatz mit Alex · Saal 3, Platz A14 · Kostenfaktor: 6,50 Euro

Meine Selbsteinschätzung vor dem Konsum des Videos:
Gut ist mein Englisch nicht.

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Meine Selbsteinschätzung nach dem Konsum des Videos:
Ich spreche suuuper!

Aber mal im Ernst: Darf man so etwas auf die internationale Politikbühne lassen?!

via: schoofscheiss

Wenn man nach Anbruch der Dämmerung durch die Wälder des Bückebergs im Calenberger Bergland zieht, muss man mit dem plötzlichen Auftauchen des Böxenwolfes rechnen. Um zu verhindern, dass der Böxenwolfschatz aufgespürt oder gar geplündert wird, springt diese regionale Werwolf-Art einem dann auf den Rücken – was dann geschieht, wollt Ihr gar nicht wissen!

Dennoch haben wir am vergangenen Samstag die Gefahr auf uns genommen, und bei gefühlten zehn Grad minus die Jagd begonnen. Schnee, Eis und Böxenwolf haben uns nicht aufhalten können, so dass nach kurzfristiger Irritation die Spur gewittert und unser Vierertrupp auf dem rechten Weg war.

Den nächsten Nachtcache werden wir sicher schon bald angehen!

Komisch, bei meinen PC’s hatte ich das nie.
Und jetzt verkaufe ich einen iMac, meinen ersten Apple-Rechner überhaupt (G5, IBM), und finde das richtig traurig.

Zur Trauerbewältigung liegt aber dafür ein MacBook Pro vor mir. Da geht das dann…

Tschüss, kleiner weißer Kunststoff-Kasten. Mach’s gut.