Koordinaten zur Lagebestimmung sind eine praktische Sache und beim Navigieren oder Geocachen ein wichtiges Hilfsmittel. Unpraktisch hingegen ist die Hülle und Fülle der unterschiedlichen Kartendaten und Bezugssysteme, die es da so gibt. Und auch bei konventionellen Grad-Angaben im WGS84-Datums-Format, gibt es unterschiedliche Schreibweisen:

N 52.26605° E 9.76707°
N 52° 15.963 E 009° 46.024
N 52° 15′ 57.7800″ E 9° 46′ 01.4412″

Alle drei Zahlenkolonnen zeigen eigentlich auf den gleichen Punkt der Karte. Oben seht Ihr das reine Dezimalsystem. Darunter dann jenes mit Minuteneinteilung und als drittes wurden die Dezimalminuten in Sekunden aufgelöst. GPS-Geräte können in der Regel mit allen Formaten gleich gut umgehen, in manchen Fällen wird aber eine bestimmte Eingabeform vorausgesetzt. Bei manchen Geräten von TomTom ist das beispielsweise der Fall. Es kann also nicht schaden, wenn man sich mit dem Aufbau etwas befasst. Los geht’s.
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Um den VBA-Projekt-Explorer übersichtlich zu halten und nicht ungewollte Änderungen an den Makros von Kollegen vorzunehmen, hat es sich bei uns eingebürgert, Projekte mit einem Kennwort zu versehen. Weniger zum Schutz von Geheimnissen, als vielmehr deshalb, weil das Öffnen von eingebundenen Projekten hierdurch einfach bewusster erfolgt. Dumm ist aber, wenn sich Kollegen nicht an das einheitlich zu verwendende Kennwort halten und dann auch noch das Unternehmen verlassen. Da der Schutz einer Projektdatei jedoch äußerst schwach ist, lässt sich mit den folgenden Schritten das Kennwort zurücksetzen.

  • Die Arbeitsmappe oder Add-In-Datei muss mit einem Hex-Editor geöffnet werden.
  • Wir begeben uns auf die Suche nach der ASCII-Zeichenfolge “DPB”. Die richtige Stelle haben wir gefunden, wenn kurz darauf der String “Host Extender Info” folgt.
  • Aus diesem “DPB” machen wir ein “DPx” und speichern die Änderungen.
  • Excel begrüßt uns mit dem Hinweis, dass die so manipulierte Datei einen ungültigen Schlüssel-Wert enthalte, wenn wir sie öffnen. Wir laden sie dennoch und ignorieren auch die ggf. folgenden unerwarteten Fehler.
  • Im VBA-Editor (Alt+F11) müsste der Code nun bereits einsehbar sein. Sollten weitere Fehlermeldungen erscheinen, kann das Kennwort unter Extras > Eigenschaften > Schutz überschrieben werden.

Für viele Kleinigkeiten des täglichen Excel-Arbeitslebens bietet es sich an Makros zu erstellen. Eintönige Routineaufgaben lassen sich damit automatisieren und die Tabellenkalkulation um zahlreiche individuelle Features ergänzen.

Spätestens, wenn man die kleinen Helfer dann nicht nur selber nutzen, sondern auch etwa den Kollegen bereitstellen möchte, macht es teilweise Sinn, sie in einem Add-In zu bündeln und mit Menüeinträgen den komfortablen Aufruf zu ermöglichen. Wie das geht, fasse ich hier fix zusammen.

In meiner Arbeitsmappe finden sich sämtliche Module, Prozeduren und Funktionen, die wir in der Firma regelmäßig verwenden. Als Add-In wird diese nun stets geöffnet, wenn man Excel startet und bohrt als erstes durch folgenden Code im Bereich Workbook_Open das Menü auf:

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Option Explicit
 
Private Sub Workbook_Open()
    Application.CommandBars("Worksheet Menu Bar").Controls("Daten").Reset
 
    Dim myCommandBar As CommandBar
    Dim myCommandBarPopup As CommandBarPopup
    Dim myCommandBarButton As CommandBarButton
 
    Set myCommandBar = Application.CommandBars("Worksheet Menu Bar")
    Set myCommandBarPopup = myCommandBar.Controls("Daten")
    Set myCommandBarButton = myCommandBarPopup.Controls.Add(Type:=msoControlButton, _
        before:=myCommandBarPopup.Controls.Count, temporary:=True)

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Irgendwann ist immer das erste mal: Ein lieb gewonnener Computer mit dem Apfel drauf verlässt dich.  In meinem Fall zum Glück nicht unfreiwillig durch einen Defekt, sondern – und deswegen weint auch nur ein Auge – als Folge einer Neuanschaffung. Damit sich das neue Herrchen seiner erfreuen, aber nicht mehr auf die alten Daten zugreifen kann, verhelfen die hier aufgeführten Schritte zu einem frischen “Out of the box”-Feeling.
Die aufgeführten Ordner- und Dateibezeichnungen beziehen sich auf Mac OS X 10.5 und dürften bei anderen Versionen abweichen.

  • Installations-DVD einwerfen und Rechner neu starten. Dabei die C-Taste gedrückt halten, um von der Scheibe zu booten.
  • Das Festplattendienstprogramm finde sich nach der Sprachauswahl oben im Menü und wird zum formatieren der Platte verwendet. Hier kann zwischen verschiedenen Varianten des Löschens gewählt werden. Das siebenfache Überschreiben mit Nullen ist sicher ein guter Kompromiss zwischen Datensicherheit und Geschwindigkeit.
  • Wenn im weiteren Verlauf der Betriebssystem-Installation nach der Registrierung gefragt wird, sollte diese mit Apfel + q umgangen werden.
  • Wir benötigen einen Test-User. Nennen wir ihn fridolin.
  • Wenn die Installation abgeschlossen und alles fein ist, können weitere Anwendungen installiert und Software-Updates eingespielt werden. Bei einem vier Jahre alten Rechner dauert das seine Zeit, wie ich gerade merke…
  • Neustart im Single-User-Modus, indem wir beim Booten Apfel + s gedrückt halten.
  • Festplatte checken:
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    fsck -fy
  • Festplatte mit Schreibrechten einbinden:
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    mount -uw /
  • Benutzerdaten und Einstellungen löschen. Das geht mit rm schnell und mit srm langsamer und dafür sicher:
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    srm /var/db/dslocal/nodes/Default/users/fridolin.plist
    srm /var/db/.AppleSetupDone
    srm /var/db/.AutoBindDone
    srm -r /Library/Preferences
    srm -r /Users/fridolin
  • Jetzt den rechner neu starten:
    8
    
    reboot
  • Willkommen-Viedeo genießen, gleich bei der Sprachauswahl mit Apfel + q abbrechen und den Rechner ausschalten.
  • Bierchen

In den Zeilen 3 und 7 muss natürlich der gewählte Benutzername verwendet werden. Außerdem wird die Konsole die amerikanische Tastatur verwenden, so dass Y und Z vertauscht sind, der Schrägstrich auf der Taste des Bindestriches und und dieser dann an der Stelle des Fragezeichens zu finden ist.

Geocaching mit DakotaDas Dakota ist zwar ein praktisches, handliches und leistungsfähiges GPS-Gerät für unterwegs, benötigt aber einige Tuning-Maßnahmen, damit es für den Geocache-Alltag ein noch besserer Begleiter wird und bietet auch sonst erstaunlich viel Anpassungsmöglichkeiten. Alles hier beschriebene wurde am Dakota 20 getestet, kann aber in vielen Punkten sicher auch auf die Schwestermodelle der Garmin-Familie (Oregon, Colorado, etc.) übertragen werden. Anmerkungen, Verbesserungen und Kritik sind selbstverständlich willkommen!

Im Ausgangszustand sorgt lediglich die sogenannte Basemap für rudimentäre Orientierung auf der Kartenseite des Gerätes. Hier sind weltweit Landesgrenzen, größere Städte, Hauptverkehrsstraßen und Wasserflächen verzeichnet. Um etwas mehr Detailverliebtheit an den Tag zu legen und die 850 MB des internen Speichers sowie die Möglichkeit einer SD-Karte ansatzweise auszuschöpfen, kann auf die kostenpflichtige topografische Karten von Garmin oder die Daten des OpenStreetMap-Projektes (OSM) zurückgegriffen werden. Mit beiden Varianten bekommt man ein relativ dichtes Straßen- und Wegenetz sowie zahlreiche Points of Interests (POI) für einzelne Länder, Europa oder gleich die ganze Welt. Da sie im Vektor-Format vorliegen, ist ein nahezu beliebiges Zoomen bei gleichzeitig sparsamen Speicherverbrauch möglich. Meine Entscheidung war hier sehr monetär geprägt und fiel sofort auf OSM.
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cockpitchartLeider bietet Excel (bisher) von Haus aus kein Cockpit-Chart als Standard- Diagrammtyp. Da das Ding aber ungeheuer praktisch ist, habe ich in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben, wie man sich ein solches Chart mit etwas Aufwand selber basteln kann. Benötigt wird dafür Rob Bovey’s XY-Chart Labeler – ein auch über dieses Beispiel hinaus sehr nützliches Freeware-Add-In.

PDF-Download CockpitChart-Tutorial