Irgendwann ist immer das erste mal: Ein lieb gewonnener Computer mit dem Apfel drauf verlässt dich. In meinem Fall zum Glück nicht unfreiwillig durch einen Defekt, sondern – und deswegen weint auch nur ein Auge – als Folge einer Neuanschaffung. Damit sich das neue Herrchen seiner erfreuen, aber nicht mehr auf die alten Daten zugreifen kann, verhelfen die hier aufgeführten Schritte zu einem frischen “Out of the box”-Feeling.
Die aufgeführten Ordner- und Dateibezeichnungen beziehen sich auf Mac OS X 10.5 und dürften bei anderen Versionen abweichen.
- Installations-DVD einwerfen und Rechner neu starten. Dabei die C-Taste gedrückt halten, um von der Scheibe zu booten.
- Das Festplattendienstprogramm finde sich nach der Sprachauswahl oben im Menü und wird zum formatieren der Platte verwendet. Hier kann zwischen verschiedenen Varianten des Löschens gewählt werden. Das siebenfache Überschreiben mit Nullen ist sicher ein guter Kompromiss zwischen Datensicherheit und Geschwindigkeit.
- Wenn im weiteren Verlauf der Betriebssystem-Installation nach der Registrierung gefragt wird, sollte diese mit Apfel + q umgangen werden.
- Wir benötigen einen Test-User. Nennen wir ihn fridolin.
- Wenn die Installation abgeschlossen und alles fein ist, können weitere Anwendungen installiert und Software-Updates eingespielt werden. Bei einem vier Jahre alten Rechner dauert das seine Zeit, wie ich gerade merke…
- Neustart im Single-User-Modus, indem wir beim Booten Apfel + s gedrückt halten.
- Festplatte checken:
1
fsck -fy
- Festplatte mit Schreibrechten einbinden:
2
mount -uw /
- Benutzerdaten und Einstellungen löschen. Das geht mit rm schnell und mit srm langsamer und dafür sicher:
3 4 5 6 7
srm /var/db/dslocal/nodes/Default/users/fridolin.plist srm /var/db/.AppleSetupDone srm /var/db/.AutoBindDone srm -r /Library/Preferences srm -r /Users/fridolin
- Jetzt den rechner neu starten:
8
reboot
- Willkommen-Viedeo genießen, gleich bei der Sprachauswahl mit Apfel + q abbrechen und den Rechner ausschalten.
- Bierchen
In den Zeilen 3 und 7 muss natürlich der gewählte Benutzername verwendet werden. Außerdem wird die Konsole die amerikanische Tastatur verwenden, so dass Y und Z vertauscht sind, der Schrägstrich auf der Taste des Bindestriches und und dieser dann an der Stelle des Fragezeichens zu finden ist.
Das Dakota ist zwar ein praktisches, handliches und leistungsfähiges GPS-Gerät für unterwegs, benötigt aber einige Tuning-Maßnahmen, damit es für den Geocache-Alltag ein noch besserer Begleiter wird und bietet auch sonst erstaunlich viel Anpassungsmöglichkeiten. Alles hier beschriebene wurde am Dakota 20 getestet, kann aber in vielen Punkten sicher auch auf die Schwestermodelle der Garmin-Familie (Oregon, Colorado, etc.) übertragen werden. Anmerkungen, Verbesserungen und Kritik sind selbstverständlich willkommen!
Leider bietet Excel (bisher) von Haus aus kein Cockpit-Chart als Standard- Diagrammtyp. Da das Ding aber ungeheuer praktisch ist, habe ich in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben, wie man sich ein solches Chart mit etwas Aufwand selber basteln kann. Benötigt wird dafür