Komisch, bei meinen PC’s hatte ich das nie.
Und jetzt verkaufe ich einen iMac, meinen ersten Apple-Rechner überhaupt (G5, IBM), und finde das richtig traurig.
Zur Trauerbewältigung liegt aber dafür ein MacBook Pro vor mir. Da geht das dann…
Tschüss, kleiner weißer Kunststoff-Kasten. Mach’s gut.
Irgendwann ist immer das erste mal: Ein lieb gewonnener Computer mit dem Apfel drauf verlässt dich. In meinem Fall zum Glück nicht unfreiwillig durch einen Defekt, sondern – und deswegen weint auch nur ein Auge – als Folge einer Neuanschaffung. Damit sich das neue Herrchen seiner erfreuen, aber nicht mehr auf die alten Daten zugreifen kann, verhelfen die hier aufgeführten Schritte zu einem frischen “Out of the box”-Feeling.
Die aufgeführten Ordner- und Dateibezeichnungen beziehen sich auf Mac OS X 10.5 und dürften bei anderen Versionen abweichen.
- Installations-DVD einwerfen und Rechner neu starten. Dabei die C-Taste gedrückt halten, um von der Scheibe zu booten.
- Das Festplattendienstprogramm finde sich nach der Sprachauswahl oben im Menü und wird zum formatieren der Platte verwendet. Hier kann zwischen verschiedenen Varianten des Löschens gewählt werden. Das siebenfache Überschreiben mit Nullen ist sicher ein guter Kompromiss zwischen Datensicherheit und Geschwindigkeit.
- Wenn im weiteren Verlauf der Betriebssystem-Installation nach der Registrierung gefragt wird, sollte diese mit Apfel + q umgangen werden.
- Wir benötigen einen Test-User. Nennen wir ihn fridolin.
- Wenn die Installation abgeschlossen und alles fein ist, können weitere Anwendungen installiert und Software-Updates eingespielt werden. Bei einem vier Jahre alten Rechner dauert das seine Zeit, wie ich gerade merke…
- Neustart im Single-User-Modus, indem wir beim Booten Apfel + s gedrückt halten.
- Festplatte checken:
- Festplatte mit Schreibrechten einbinden:
- Benutzerdaten und Einstellungen löschen. Das geht mit rm schnell und mit srm langsamer und dafür sicher:
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| srm /var/db/dslocal/nodes/Default/users/fridolin.plist
srm /var/db/.AppleSetupDone
srm /var/db/.AutoBindDone
srm -r /Library/Preferences
srm -r /Users/fridolin |
- Jetzt den rechner neu starten:
- Willkommen-Viedeo genießen, gleich bei der Sprachauswahl mit Apfel + q abbrechen und den Rechner ausschalten.
- Bierchen
In den Zeilen 3 und 7 muss natürlich der gewählte Benutzername verwendet werden. Außerdem wird die Konsole die amerikanische Tastatur verwenden, so dass Y und Z vertauscht sind, der Schrägstrich auf der Taste des Bindestriches und und dieser dann an der Stelle des Fragezeichens zu finden ist.
Wie viel Monat bleibt noch am Ende des Geldes? Wohin verflüchtigt es sich und was sind die bedeutsamsten Kategorien? Diese Fragen lassen sich recht komfortabel und smart mit der iPhone-Anwendung MoneyBook beantworten. Das eingerichtete Monatsbudget wird mit jeder getätigten Ausgabe reduziert, das verfügbare Restguthaben dargestellt und schicke Grafiken zeigen Entwicklung und Kostengruppen auf.
Leider sind die Kategorien starr vorgegeben, wodurch teils persönlich relevante fehlen und andere überflüssig sind – beispielsweise wenn man weder Baby noch Haustier hat und dafür seine Mobilfunkkosten extra ausweisen möchte. Aber hier soll sich den Entwicklern zufolge noch einiges tun. Überhaupt sind die zwei Schweizer nah in Ihren Kunden und nehmen Verbesserungsvorschläge gerne entgegen. Nach der einmaligen Investition von 2,39 EUR bringen Updates bisher stets neue Features.
Regelmäßige Ausgaben lassen sich definieren und müssen somit nicht jeden Monat neu eingegeben werden. Allerdings werden sie allesamt am Monatsersten wirksam und lassen auch keinen anderen Zahlungsintervall zu. Dafür können die Ausgaben bequem via eMail an den heimischen Rechner geschickt und dort als csv-Datei weiterverwendet werden.
MoneyBook ist ein bewusst kompakt gehaltenes Programm und wurde vor allem in Hinblick auf die Optik entwickelt. Das Werkzeug sieht sich selbst nicht als komplettes Banking-Tool, stellt für die mobile Kostenkontrolle aber einen sehr guten Begleiter dar.
Das Google und Apple sich immer mehr in die Quere kommen, ist offensichtlich. Aus der einstigen Zusammenarbeit, die sich beispielsweise in der Bereitstellung von Google-Maps für das iPhone zeigte, ist mittlerweile starker Konkurrenzkampf geworden, denn beide Kontrahenten bieten Betriebssysteme, Browser, Handys und eMail-Dienste. Letzteres ist bei mir gerade ein Problem: Wenn ich aus meinem MobileMe-Account heraus eine neue Nachricht an einen Google-Mail-Empfänger sende, landet die dort erst einmal im Spam-Ordner. Selbst regelmäßiges Anlernen ignoriert Google konsequent.
Apples Support kann leider nicht helfen, hat aber vom Problem schon gehört, das auch andere Anwender zu haben scheinen. Unternehmenskrieg auf dem Rücken der Kunden ist blöd.
Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht?
Die Technik der Mindmaps ist alles andere als neu, aber in manchen Situationen bediene ich mich ihrer gerne. Wieder herausgekramt habe ich sie jetzt, um mal auszuprobieren, wie es klappt den Stoff für das Studium zu strukturieren und zu lernen. So habe ich mich also auf die Suche nach einem Tool für Mac OS begeben, welches mich beim Erstellen von Mindmaps unterstützen und zwei Kriterien erfüllen soll:
- Schlank und nicht mit unnützen Funktionen überladen
- Nicht übermäßig teuer, idealerweise kostenlos
Gefunden habe ich den Mindmanager, Freemind, Xmind und MindNode. Das erste kostet einen Haufen Geld, das zweite fühlt sich nach Betatest an und das dritte erschien mir zu überladen. Besser gefällt mir da das Konzept von MindNode. Es bietet zwar (noch) keine Möglichkeit Bilder oder Notizen frei einzufügen, aber die elementaren Dinge einer Mindmap lassen sich schick zusammenklicken. Back to the Roots, im wahrsten Sinne des Wortes – und es fühlt sich sehr sympatisch an. Die Freeware-Version bringt bereits alles mit, was eine normale Mindmap ausmacht. Wer Querverbindungen zwischen den Zweigen, automatische Verteilung der Knoten auf der Arbeitsfläche und das Zusammenfalten einzelner Äste mag, greift zur knapp 18,- Euro teuren Pro-Version. Eine Variante für das iPhone – natürlich mit Synchronisationsmöglichkeit – ist auch am Start.
Habt Ihr Erfahrungen mit Mindmaps als Lernhilfen gesammelt?
Wörter zwischendurch nachschlagen und übersetzen zu können ist irre praktisch. Dienste wie dict.leo.org oder dict.cc sind schnell aufgerufen, wenn man auf einer Website hier und da über einen unbekannten Ausdruck stolpert.
Bisher war es jedoch immer etwas mühsam, wenn die Dienste unterwegs auf dem iPhone-Safari aufgerufen werden mussten. Nun gibt es die App dict.cc für das iPhone! Total super.
Mit der einfachen und schlichten Oberfläche macht sie genau das, was sie soll – schnell vom Deutschen ins Englische und umgekehrt übersetzen. Die Suche läuft bereits während der Eingabe eines Begriffs. Natürlich ist das ganze kostenlos und lebt durch Wörterbucherweiterungen seitens der Nutzer. Da die Datenbank auf dem Gerät gespeichert ist, wird keine Onlineverbindung benötigt, was besonders für die iPod touch-Freunde sinnvoll ist. Allerdings ist das Schwergewicht somit auch 55 MB groß und der Download besser über WLAN vollzogen.
Wenn ich jetzt noch den Duden für das iPhone hätte – 20 Euro finde ich hierfür etwas arg! – wären alle von mir benötigten Nachschlagewerke (Wiki, Wörterbuch) auf dem Gerät vereint.
Ist es nicht klasse, wenn man auf seiner ToDo-Liste Punkte abhaken oder durchstreichen kann, und somit trotz eines weiterhin vollen Zettels sieht, wie man langsam voran kommt? Ich mag das. Darum teste ich seit zwei Wochen quasi die Strichliste 2.0 für mich: Das GTD-Tool Things auf dem iPhone.
GTD steht dabei für Getting Things Done und ist eine von David Allen verfasste Selbstmanagement-Methode. Nach dieser werden alle anstehenden Aufgaben notiert und in einem “logischen und vertrauenswürdigen System außerhalb des eigenen Kopfes” gesammelt. Den hat man somit zur Erledigung der Aufgaben frei. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut bei Wikipedia vorbei, hier geht es jetzt nämlich um die praktische Umsetzung.
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Unser Fotobuch ist da!
Nur sechs Tage nach der Online-Bestellung hat UPS geklingelt und das Päckchen aus den Niederlanden vorbei gebracht. Erstellt habe ich das Ding mit iPhoto, womit ich meine Bilder auch verwalte. Mit nur einem Klick lässt sich eine Auswahl von Fotos damit in die Gestaltungsvorlage überführen und dort ziemlich flexibel arrangieren.
Es gibt 13 sehr schöne Themen für unterschiedliche Anlässe, die mit sechs verschiedene Buchformaten (Hardcover, Taschenbuch und Spiralbindung) kombiniert werden können. Natürlich ist man an viele Vorgaben gebunden, wenn man die Platzhalter der einzelnen Fotos nur noch füllen, diese aber nicht frei verschieben oder in der Größe verändern kann. Aber ich denke, dass Apple die Funktion auch eher für diejenigen gemacht hat, die zu schnellen Ergebnissen kommen möchten und nicht über ausufernde Photoshop- oder DTP-Kenntnisse verfügen. Hintergrundfarben und Schrifttypen sind aber beispielsweise veränderbar. Sehr nett finde ich die Funktion, Kartenmaterial einzubinden, Orte zu markieren und so etwa die Reiseroute festhalten zu können.
Gut 180 Bilder aus dem letzten Urlaub habe ich auf den 44 Seiten untergebracht. Das ganze Werk samt extra Buchumschlag macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist sauber verarbeitet und wird sichert verpackt in einem Einschuber geliefert. Obwohl der Spaß nicht ganz günstig ist, kann ich die Printprodukte vom Apfel-Konzern sehr empfehlen. Irgendwie ist es immer noch es ein Unterschied, ob die Reise-Erinnerungen als Abzüge oder in einem Album vor einem liegen, oder 1.000 Fotos am Computer betrachtet werden.
Mein USB-Stick ist drei Zentimeter lang, einen breit und zwei Millimeter hoch. Das Ding zu verlieren ist also ein Kinderspiel. Und in diesem Fall muss man nicht nur einen neuen kaufen, sondern legt bis zu acht Gigabyte Daten irgendwo in der Wildnis ab, ohne zu wissen, was damit geschieht. Persönliche Schreiben, Bankdaten, private Bilder.
Okay, der Stick ist und bleibt verschwunden, aber zumindest die Daten sind mit Mac OS-Bordmitteln leicht zu schützen – ein verschlüsseltes Image macht es möglich. Da es kinderleicht, aber nicht jedem bekannt ist, möchte ich das Vorgehen hier kurz aufzeigen.
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Getreu dem Motto “Mal schauen, was die Leute so gut finden”, werde ich auf neue iPhone-Programme häufig durch die Top-25-Listen des App Stores aufmerksam. Nicht selten gibt es da totalen Blödsinn in Form von Taschenlampen- oder Wasserwaagenanwendungen – aber der ein oder andere Schatz ist da eben auch mal bei. So verhält es sich auch mit Stone Loops! of Jurassica. Dieses Spiel mit dem etwas unhandlichen Namen, greift eine eigentlich nicht neue und sogar auf dem iPhone unter dem Titel Zuma bereits zuvor erhältliche Spielidee auf. Es gilt die zielstrebig auf das Ende einer Bahn zustrebende Kugel-Kette aufzulösen, indem gleichfarbige Kugeln kombiniert werden.
Das Spielprinzip ist nicht zuletzt durch die einfache und intuitive Steuerung und die grafisch sehr ansprechende Aufmachung super kurzweilig, und bietet sich für eine kurze Partie in der Straßenbahn ebenso an, wie für ein gemütliches Match daheim. Zwei Spielmodi, zahlreiche Level und verschiedene Steuermöglichkeiten machen Spaß und das 79-Cent-Schnäppchen somit zu einem Muss auf jedem iPhone und iPod-Touch! Zum ausprobieren gibt es eine Lite-Version.