Buch: Die Geduld der Spinne
Der Standard-Serienkiller ist durchgehend böse. So haben wir es nach x Thrillern gelernt.
Jonathan Nasaw präsentiert uns in seinem Werk Geduld der Spinne nun ein Exemplar, dass die unterschiedlichsten Typen und Attribute gleichzeitig verkörpert und nach einem Griff in sein großes Sortiment zwischen den verschiedensten multiplen Persönlichkeiten wechseln kann. Seine Umwelt – und in der aktuellen Situation vorrangig seine Psychologin Irene – hat es mit einem gleichsam kindischen, weiblichen, gemäßigten oder äußerst brutalen Gegenüber zu tun, während sie in das stets gleiche Gesicht eines jungen Mannes schaut.
E. L. Pender, der von sich selbst sagt, dass er der am schlechtesten gekleidete FBI-Agent sei, ist dem hochintelligenten Täter seit Jahren auf der Spur und mittlerweile fast der einzige, der an dessen Existenz und einen Zusammenhang bei Vermisstenfällen rotblonder Frauen glaubt.
In einem sehr leichten und gleichsam fesselnden Stil schreibt Nasaw seine Geschichte. Trotz teilweise extremer Ereignisse erscheint die Story fast glaubwürdig, und ist darüber hinaus eine ziemlich interessante Beschreibung einer psychischen Störung, von der man eigentlich recht wenig weiß.
Wer Slaughter, Beckett oder Fitzek mag, sollte sich auch mal an einem Nasaw versuchen.
Bewertung: 5 von 5 Sternchen
“Die Geduld der Spinne”, orig “The girls he adored” von Jonathan Nasaw
Gelesen im Dezember 2010 · Lesezeit: eine gute Woche
Quelle: geliehen
Bewertung: 2 von 5 Sternchen
Bewertung: 5 von 5 Sternchen
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Bewertung: 4 von 5 Sternchen