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	<title>derhenry.net &#187; Film</title>
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		<title>Film: Hell</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 16:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach all den apokalyptischen Filmen setzt jetzt auch aus deutscher Perspektive Endzeitstimmung ein und Tim Fehlbaum bringt sein Regiedebüt Hell auf die Leinwände. Sobald man sich der deutschen Herkunft bewusst ist, erkennt man, dass der Titel mindestens doppeldeutig, wahrscheinlich aber eher das Gegenteil von dunkel gemeint ist &#8211; passt auch ganz gut, denn zum Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach all den apokalyptischen Filmen setzt jetzt auch aus deutscher Perspektive Endzeitstimmung ein und Tim Fehlbaum bringt sein Regiedebüt <em>Hell</em> auf die Leinwände. Sobald man sich der deutschen Herkunft bewusst ist, erkennt man, dass der Titel mindestens doppeldeutig, wahrscheinlich aber eher das Gegenteil von dunkel gemeint ist &#8211; passt auch ganz gut, denn zum Thema wird hier die Sonne und ihre vernichtende, weil durch Sonnenstürme aus dem Takt geratene Kraft.</p>
<p>Die Menschheit ist in kurzer Zeit &#8211; wir befinden uns im Jahre 2016 &#8211; stark dezimiert. Einerseits durch die direkte Gefahr der Sonnenstrahlen, andererseits durch die indirekten Folgen in Form von Dürren, Hungersnöten und Wasserknappheit. Durch dieses trostlose Szenario begleiten wir Marie (Hannah Herzsprung), ihre kleine Schwester Leonie und Phillip auf den Weg in die sicher erscheinenden Berge.</p>
<p>Nun, irgendwie war ich beim Schauen hin und her gerissen. Es gibt die wirklich guten, stimmigen und spannenden Szenen, aus der perfekten Perspektive gefilmt. Und und es gibt die 08/15-Momente, bei denen man auch einem Tatort oder der Lindenstraße gegenüber sitzen könnte. Dass das Genre durch eine deutsche Adaption nicht neu erfunden werden kann ist klar, aber ein paar eigene Ideen wären irgendwie schön gewesen und ein wenig mehr Logik und Kontinuität hätte ich mir auch gewünscht. Irgendwann ist dann auch die Sonne nicht mehr so wichtig und der Fokus, die Gefahr für das Trio, verrutscht komplett. Und dann &#8211; nach nicht einmal 1,5 Stunden &#8211; ist der Film auch ziemlich plötzlich wieder vorbei.</p>
<p>Die Kernidee finde ich gut und die Umsetzung, das ganze Farbschema, passt. Immerhin ist Mut dabei, ein Regiedebüt in diesem, für den deutschen Film gänzlich jungfräulichem, Genre zu platzieren. So manche Leistung der Beteiligten vor und hinter der Kamera kann man leider nur als &#8220;stets bemüht&#8221; bewertet. Das ist nicht immer genug.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 2 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 27. September um 20:15<br />
im Cinemaxx Hannover Raschplatz · Saal 9, Platz A7<br />
Kostenfaktor: 7,50 Euro</p>
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		<title>Film: Sommer in Orange</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 15:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mich als Nach-1980er mutet es irgendwie sehr seltsam an, wenn sich orangegekleidete Freaks in Kommunen zusammenrotten, ihren Guru Bhagwan verehren und täglich den Bettgenossen tauschen. Die Reaktion der bayerischen Dorfgemeinschaft, in die dieser wilde Haufen einfällt, kann ich somit leicht nachvollziehen. Mit ihrer Liebe zu FKK, ihrer Begeisterung für ewige Diskussionen und ihrer Verachtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich als Nach-1980er mutet es irgendwie sehr seltsam an, wenn sich orangegekleidete Freaks in Kommunen zusammenrotten, ihren Guru Bhagwan verehren und täglich den Bettgenossen tauschen. Die Reaktion der bayerischen Dorfgemeinschaft, in die dieser wilde Haufen einfällt, kann ich somit leicht nachvollziehen. Mit ihrer Liebe zu FKK, ihrer Begeisterung für ewige Diskussionen und ihrer Verachtung gegenüber spießigen, fleischfressenden Trachtenträgern fallen sie hier natürlich auf und bringen das Dorfleben somit kräftig durcheinander.</p>
<p>Nach <a href="http://www.derhenry.net/2011/film-der-name-der-leute/ " class="liinternal"><em>Der Name der Leute</em></a> ist <em>Sommer in Orange</em> schon der zweite Film, den wir dieses Jahr im eher für Streifen abseits des Mainstreams bekannten Kino am Raschplatz geschaut haben. Und sicher ist es nicht der letzte.<br />
Sehr spaßig wird hier mit unterschiedlichen Klischees gespielt und mit viel Augenzwinkern auf die sicherlich stark überzeichneten Eigenarten der kontroversen Gruppen eingegangen. Die kleine Amber Bongard empfiehlt sich mit ihrem Spiel zwischen den Fronten und als Tochter einer Guru-Anhängerin auf Selbstfindungstrip für weitere Hauptrollen.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 16. September um 21:00<br />
im Kino am Raschplatz · Colosseum<br />
Kostenfaktor: 8,00 Euro</p>
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		<title>Film: Hangover 2</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 11:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Filmindustrie steht unter dem Einfluss von zwei Grundregeln: &#8220;Mache zu jedem erfolgreichen Film ein Sequel!&#8221; und &#8220;Komme damit nie an das Original heran!&#8221;. Beide sind mit Hangover 2 erfolgreich erfüllt. Obwohl meine Erwartungen vorsorglich nicht die höchsten waren, bin ich erstaunt aus dem Kino gekommen, denn etwas weniger Nähe zum ersten Teil und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Filmindustrie steht unter dem Einfluss von zwei Grundregeln: &#8220;Mache zu jedem erfolgreichen Film ein Sequel!&#8221; und &#8220;Komme damit nie an das Original heran!&#8221;. Beide sind mit <em>Hangover 2</em> erfolgreich erfüllt.</p>
<p>Obwohl meine Erwartungen vorsorglich nicht die höchsten waren, bin ich erstaunt aus dem Kino gekommen, denn etwas weniger Nähe zum ersten Teil und eine originellere Geschichte hätte ich mir dann doch gewünscht. Eigentlich haben die Macher lediglich den Handlungsort nach Tee-Highland verlegt und die (total belanglose) Braut ausgetauscht &#8211; neben den drei Hauptdarstellern blieb sogar der ein oder andere Witz im Spiel. Aufgedreht wurde hingegen das Ventil zur Regulierung des Vulgären und so mancher Gag hat dann auch leider schlicht nicht gezündet.</p>
<p>Abgesehen davon ist der Unterhaltungswert aber recht hoch und auch beim zweiten Teil hat der Zuschauer stets ein Grinsen im Gesicht. Wichtigste Zutat ist hierfür zweifelsohne der durchgeknallte Alan (Zach Galifianakis, <em>Stichtag</em>), der wahrscheinlich auch aus dem Telefonbuch vorlesen und damit Lacher produzieren kann.</p>
<p>Muss man den ersten Teil von <em>Hangover</em> zuvor gesehen haben? Nicht zwingend. Hier und da gibt es Anspielungen und kleine Insider, aber die Handlung ist ansonsten so promilletauglich, dass es keiner Vorkenntnisse bedarf. Beide Teile im Doppelpack anzusehen ist jedoch vielleicht keine gute Idee&#8230;</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" <strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 12. Juni um 19:30<br />
im CineStar Garbsen · Saal 5, Platz E6<br />
Kostenfaktor: 9,00 Euro</p>
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		<title>Film: Scream 4</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 18:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinders, wie die Zeit vergeht. Viel ändert sich in über zehn Jahren aber einfach wohl nicht, denn noch immer lässt der Kerl, der bereits vor 15 Jahren erfolgreich Teenager schreiend durch die Gegend hat laufen lassen erfolgreich Teenager schreiend durch die Gegend laufen. Regisseur Wes Craven (mittlerweile über 70) hält dabei am Altbewährten fest: Telefone, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinders, wie die Zeit vergeht. Viel ändert sich in über zehn Jahren aber einfach wohl nicht, denn noch immer lässt der Kerl, der bereits vor 15 Jahren erfolgreich Teenager schreiend durch die Gegend hat laufen lassen erfolgreich Teenager schreiend durch die Gegend laufen. Regisseur Wes Craven (mittlerweile über 70) hält dabei am Altbewährten fest: Telefone, Blondinen, Küchenmesser und die Frage nach dem Lieblings-Horrofilm werden mit Dialogen über Twitter, Facebook und Saw kombiniert und so in die Neuzeit gehievt. Aber natürlich ist <em>Scream 4</em> &#8211; viel cooler übrigens <em>Scre4m</em> geschrieben &#8211; keine langweilige Wiederholung, kein ewig gleicher Schuh. </p>
<p>Vielmehr ist dieser (vermutliche nicht letzte) Teil eine Art Meta-Meta-Grusel-Film, denn durch zahlreiche Anspielungen auf die ersten drei Teile und durch die bereits ab <em>Scream 2</em> genutzte Horror-Reihe in der Reihe (<em>Stab</em>) schaut der Zuschauer gleich durch einen ganzen Haufen an unterschiedlichen Ebenen &#8211; deren Inhalt dann doch irgendwie immer der gleiche ist.</p>
<p>An der Rekord-Überlebenden Sidney Prescott (Neve Campbell) hat zwar ein wenig der Zahn der Zeit genagt, aber natürlich ist sie auch wieder mit dabei und stattet dem idyllischen Mordschauplatz Woodsboro einen Besuch auf ihrer Lesereihe ab. Das Werk, in dem sie ihre Erlebnisse niedergeschrieben hat und so verarbeiten möchte, stellt sie medienwirksam ausgerechnet am zehnten Jahrestag der letzten Tat vor. Eine folgenschwere Provokation für den Mann mit der Maske und ein Déjà-vu für alle Beteiligten &#8211; unter denen auch der ach so bekannte treudoofe Sherrif Riley samt mittlerweile angeheirateter Journalistin Gale Weathers ist.</p>
<p>Zusammen mit seinem Autor-Duo macht sich Craven sich einen riesigen Spaß daraus, mit den Erwartungen des Publikums zu spielen. Das Timing der Überraschungsmomente ist nicht selten so gesetzt, dass erst kurz nach der Szene, in der der erfahrene Genre-Kenner einen Thrill vermutet, wirklich etwas passiert und die stets naheliegendste Auflösung des ganzen Abenteuers ist mit dem Tod des vermeintlichen Täters immer wieder dahin.</p>
<p>Ein unterhaltsamer und trotz des Themas irgendwie entspannter Film, der auf 3D, Wackelkamera und Schnickschnack verzichten kann und für einen vierten Teil wirklich originell ist. Seid pünktlich auf Euren Plätzen, denn das Opening hat mir am besten gefallen!</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 17. Mai um 18:25<br />
im CineStar Garbsen · Saal 9, Platz A10<br />
Kostenfaktor: 7,00 Euro</p>
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		<title>Film: Wasser für die Elefanten</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 18:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinterhältig grinsen und dann mit irgendeiner Gemeinheit daher kommen &#8211; Christoph Waltz (Inglourious Basterds) in seinem Element. Auch in Wasser für die Elefanten spielt er einen machtbesessenen Bösewicht und die Rolle des Zirkusdirektors, der herrisch über seine kleine Welt samt Frau bestimmt, passt wie Faust auf Auge. Auch zwei weitere Darsteller können in dieser Dreißigerjahre-Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinterhältig grinsen und dann mit irgendeiner Gemeinheit daher kommen &#8211; Christoph Waltz (<em><a href="http://www.derhenry.net/2009/film-inglourious-basterds/" class="liinternal">Inglourious Basterds</a></em>) in seinem Element. Auch in <em>Wasser für die Elefanten</em> spielt er einen machtbesessenen Bösewicht und die Rolle des Zirkusdirektors, der herrisch über seine kleine Welt samt Frau bestimmt, passt wie Faust auf Auge. Auch zwei weitere Darsteller können in dieser Dreißigerjahre-Geschichte überzeugen: Robert Pattinson (<em>Twilight</em>) und Reese Witherspoon (<em>Walk the line</em>, <em>Natürlich Blond</em>) in verbotener Liebe und Wanderzirkus-Romantik.</p>
<p>Der Film, dessen Drehbuch aus der Feder von Genre-Kenner Richard LaGravenese (<em>Pferdeflüsterer</em>,<em> P.S. Ich liebe Dich</em>) stammt, ist aber alles andere als eine langweilige Heile-Welt-Geschichte und bleibt kontinuierlich spannend. Schöne Bilder werden mit intelligenten Dialogen kombiniert und mit der richtigen Portion Rührseligkeit vermengt. Doch, der Film ist durchaus empfehlenswert.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 13. Mai um 20:15<br />
im CineStar Garbsen · Saal 5, Platz B12<br />
Kostenfaktor: 9,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Film: Der Name der Leute</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 17:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Arthur Martin und Bahia Benmahmoud sind eigentlich grundverschieden, haben aber dennoch eine kleine Gemeinsamkeit: Er heißt wie eine populäre Küchengerätemarke, wurde hochgradig verklemmt erzogen und kennt sich mit Vögeln nur aus, weil er als Veterinärmediziner der Experte für H5N1-Fragen ist. Sie hingegen ist um Jahre jünger, opfert ihr unkonventionelles Leben dem Kampf gegen rechtes Gedankengut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arthur Martin und Bahia Benmahmoud sind eigentlich grundverschieden, haben aber dennoch eine kleine Gemeinsamkeit: Er heißt wie eine populäre Küchengerätemarke, wurde hochgradig verklemmt erzogen und kennt sich mit Vögeln nur aus, weil er als Veterinärmediziner der Experte für H5N1-Fragen ist. Sie hingegen ist um Jahre jünger, opfert ihr unkonventionelles Leben dem Kampf gegen rechtes Gedankengut, läuft spärlich bis kaum bekleidet durch die Welt und kennt sich auch gut mit Vögeln aus &#8211; sie setzt Sex als Waffe gegen politische Gegner ein. Andere Ideologien werden gnadenlos ins Bett gezogen und dort umgepolt.</p>
<p>Der etwas seltsame Titel der französischen Komödie ist Programm, denn sie versucht offenzulegen, welchen Einfluss der Name eines Menschen auf seinen Träger und die Umwelt hat. Die eigentlich komplexen familiären Hintergründe der beiden Protagonisten werden auf gewisse Weise verallgemeinert und in einer politisch herrlich unkorrekten und gänzlich unverspannten Art beleuchtet. Die beiden in Deutschland eher unbekannten Gesichter Sara Forestier und Jacques Gamblin spielen die beiden Hauptdarsteller vor romantischer Kulisse überzeugend und engagiert.</p>
<p>Ein wirklich interessanter Ausflug in das kleine und gerade komplett renovierte Filmkunstkino am Raschplatz, das eigentlich zu Unrecht buchstäblich im Schatten des großen Multiplexes steht.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 29. April um 20:45<br />
im Kino am Raschplatz · Fairbanks<br />
Kostenfaktor: 8,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Film: World Invasion &#8211; Battle L. A.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 17:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich will lieber nach Afghanistan!&#8221;, meint der schwarze Marine, als er im Truppen-Helikopter an eine Front und zu einem Gegner geflogen wird, den zu bekämpfen er nie gelernt hat. Es sind weder Taliban noch Al-Qaida, denen er sich in den Weg stellen soll, sondern Wesen aus dem All, die in den Straßenzügen von Los Angeles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich will lieber nach Afghanistan!&#8221;, meint der schwarze Marine, als er im Truppen-Helikopter an eine Front und zu einem Gegner geflogen wird, den zu bekämpfen er nie gelernt hat. Es sind weder Taliban noch Al-Qaida, denen er sich in den Weg stellen soll, sondern Wesen aus dem All, die in den Straßenzügen von Los Angeles wüten und Stadt und Bewohner in Schutt und Asche legen.</p>
<p>Wie jeder ordentliche Alien-Kriegsfilm, startet auch <em>Battle L. A.</em> erst einmal mit viel Frieden &#8211; hier sind es Bilder vom Strand, die Vorbereitungen einer Hochzeit. Auch das obligatorische, vereinsamte und eigenbrödlerische Urgestein ist vorhanden: Ein Sergeant (Aaron Eckhart, <a href="http://www.derhenry.net/2008/film-the-dark-knight/" class="liinternal"><em>The Dark Knight</em></a>), der den großen Kampf dann doch seiner Pensionierung vorzieht und mit einer kleinen Einheit alles zum Guten wenden will.</p>
<p>Die Bilder sind dokumentatorisch gedreht, wackeln wie wild und machen einen zu Beginn etwas kirre. Markige Sprüche dürfen natürlich nicht fehlen, sind aber arg dick aufgetragen und wollen so cool sein, dass sie schon wieder nicht cool sind. Ansonsten hat man mit <em>Battle L. A.</em> einen Army-Werbefilm gesehen, den man nach ein paar Tagen schon gar nicht mehr richtig von <em>Independence Day</em>, <a href="http://www.derhenry.net/2010/film-skyline/" class="liinternal"><em>Skyline</em></a>, <a href="http://www.derhenry.net/2010/film-monsters/" class="liinternal"><em>Monsters</em></a> &#038; Co. wird abgrenzen können, denn die Handlung ist universell wie vorhersehbar und die Darsteller (mit dabei ist auch die kleine Kampfamazone, die immer eine kleine Kampfamazone in solchen Filmen spielt) muss man nicht unbedingt erwähnen.</p>
<p>Mit den zwei Bierchen des Cinemaxx-Männerabends in der Hand ist das ganze sehrbar, aber nun wirklich kein Meisterwerk.<br />
Übrigens: Klasse, dass das Kino so spendabel ist und zwei Flaschen zum Preis von einer verkauft, der dann aber so hoch ist, dass man eigentlich drei bekommen müsste.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 13. April um 20:00<br />
im Cinemaxx Hannover Raschplatz · Saal 4, Platz G23<br />
Kostenfaktor: 10,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Film: Der Plan</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 10:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Trailer irgendwann mal im Kino lief, hatte der Film Der Plan von George Nolfi mein zwiegespaltenes Interesse geweckt: Einerseits suggeriert er einen spannenden und intelligenten Verschwörungs-Thriller und andererseits klaut er meine Lieblingsfilmmusik aus John Murphys Sunshine, um sie mit sehr billig anmutenden Schriftschnitten zu kombinieren. Um nun zu wissen, was sich dahinter verbirgt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Trailer irgendwann mal im Kino lief, hatte der Film <em>Der Plan</em> von George Nolfi mein zwiegespaltenes Interesse geweckt: Einerseits suggeriert er einen spannenden und intelligenten Verschwörungs-Thriller und andererseits klaut er meine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Em7mzT48J4k&#038;feature=player_embedded" target="_blank" class="liexternal">Lieblingsfilmmusik</a> aus John Murphys <em>Sunshine</em>, um sie mit sehr billig anmutenden Schriftschnitten zu kombinieren.<br />
Um nun zu wissen, was sich dahinter verbirgt, und weil Matt Damon seit <em><a href="http://www.derhenry.net/2011/film-true-grit/" class="liinternal">True Grit</a></em> einen Stein bei mir im Brett hat, haben wir uns das dann mal aus der Nähe angeschaut:</p>
<p>Damon spielt den erfolgreichen Kongressabgeordneten David Norris, der bei einer Wahlkampfveranstaltung die geheimnisvolle Elise (Emily Blunt, <em>Der Teufel trägt Prada</em>) kennen und spontan lieben lernt. Der vorgefertigte und von übermenschlichen Kräften regulierte Plan für Davids Leben sieht diesen Ausreißer jedoch nicht vor, so dass eine Kurskorrektur durch Wesen mit Hut erforderlich wird.</p>
<p>Erwartet habe ich jetzt, wie ja schon geschrieben, so einen Hauch von Matrix oder eine erwachsene Version dieses Kinderfilms, auf dessen Namen ich partout nicht mehr komme (kleines Mädchen, viele gruselige, rauchende und schwarz gekleidete Männer mit Hüten, wer kann helfen?). Bekommen habe ich eine Romanze, deren Spannungsbogen eher durch Beziehungsprobleme, denn durch übersinnliche Kräfte bestimmt ist und bei der Glaubwürdigkeit und Handlungstiefe auf gleich schwachem Niveau hängen. Als lose Grundlage wird die 1954 von Philip K. Dicks veröffentlichte Kurzgeschichte <em>Adjustment Team</em> genannt, das meiste Füllwerk kommt aber wohl aus Nolfis (<em>Ocean&#8217;s Twelve</em>) Feder.</p>
<p>Was bleibt? Nun, ein wenig Spekulation über Schicksal, Selbstbestimmung und Zufall, ein neues &#8211; und der aktuellen Axe-Kampagne nicht entsprechendes &#8211; Bild von engelsgleichen Wesen und der Beweis, dass Matt Damon doch zu keinem Garant für gute Filme geworden ist.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 2 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 09. März um 20:00<br />
im Cinemaxx Hannover Raschplatz · Saal 10, Platz D13<br />
Kostenfaktor: 9,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Film: The King&#8217;s Speech</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 18:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Albert stottert seit jüngster Kindheit und Reden vor größerem Publikum sind für ihn der blanke Horror. Dumm nur, dass gerade das zu den Hauptaufgaben eines repräsentativen Monarchenhauses gehört und Albert der Zweitgebohrene von Georg V., dem König Großbrittaniens ist. Noch dummer ist es, wenn der als eigentlicher Nachfolger des Vaters vorgesehene Bruder vor seiner Aufgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Albert stottert seit jüngster Kindheit und Reden vor größerem Publikum sind für ihn der blanke Horror. Dumm nur, dass gerade das zu den Hauptaufgaben eines repräsentativen Monarchenhauses gehört und Albert der Zweitgebohrene von Georg V., dem König Großbrittaniens ist. Noch dummer ist es, wenn der als eigentlicher Nachfolger des Vaters vorgesehene Bruder vor seiner Aufgabe wegläuft, der Rundfunk im Lande gerade modern wird und durch Hitlers Aktivitäten erhöhter Redebedarf besteht.<br />
Unterstützung findet der leidende zukünftige König (Colin Firth, <em>A single man</em>, <em>Mamma Mia!</em>, <em>Bridget Jones</em>) lediglich in seiner Ehefrau und dem unkonventionellen australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush, <em><a href="http://www.derhenry.net/2007/film-fluch-der-karibik-3/" class="liinternal">Fluch der Karibik</a></em>).</p>
<p>Firth spielt den gleichzeitig stotternd und cholerischen, zwischen Hof-Protokoll und Familienleben schwankenden Adel unbestritten großartig. Sehr gut gefallen haben mir aber auch Helena Bonham Carter (<em>Harry Potter</em>, <em>Alice im Wunderland</em>) als zukünftige Königin und der kein Blatt vor den Mund nehmende Rush. Die beiden Herren sind so grundverschieden, dass fast jeder Dialog zwischen ihnen wie ein kleines Kammerspiel-Feuerwerk voller Wortwitz erscheint.</p>
<p><em>The King&#8217;s Speech</em> bietet einen interessanten Blick hinter die Fassade eines Könighauses, ist dennoch kein staubiger Adels-Epos und zeigt uns gleichzeitig, dass auch dort nur mit Wasser gekocht wird.<br />
Wir sehen einen großen König und gleichsam einen gehetzten Mann, bekommen herzliches, berührendes und witziges &#8211; guter Film!</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 27. Februar um 20:10<br />
im CineStar Garbsen · Saal 7, Platz D7<br />
Kostenfaktor: 7,50 Euro</p>
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		<title>Film: True Grit</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 10:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick passt ein 14jähriges Mädchen so überhaupt nicht in die staubige, brutale und raue Kulisse eines Westerns. Aber eigentlich passe ich auch nicht zu den Verfechtern des Film-Genres. Bei True Grit ist irgendwie so manches anders. Bei dem Mädchen handelt es sich um Mattie Ross, deren Vater bei einem Überfall feige ermordet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick passt ein 14jähriges Mädchen so überhaupt nicht in die staubige, brutale und raue Kulisse eines Westerns. Aber eigentlich passe ich auch nicht zu den Verfechtern des Film-Genres. Bei <em>True Grit</em> ist irgendwie so manches anders.</p>
<p>Bei dem Mädchen handelt es sich um Mattie Ross, deren Vater bei einem Überfall feige ermordet wurde. Fest entschlossen, den Täter hängen sehen zu wollen, setzte sie ein Kopfgeld aus und engagiert den whiskey-verliebten und selbst nicht ganz gesetztreuen U.S.-Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges, <em>Tron: Legacy</em>, <em>Männer, die auf Ziegen starren</em>) &#8211;  die Jagt durch die Weite der Prärie beginnt.</p>
<p>Es scheint, als ob die burschikose Mattie irgendwann ihre Milchzähne verloren und gleich darauf mit Haaren versehenden Ersatz bekommen hat. Zwischen den harten Jungs wirkt sie nur selten zerbrechlich und in der Regel gibt sie gar den Ton an. Insgesamt erinnert das ungleiche Duo mich immer wieder leicht an <em>Léon der Profi</em> und Neuentdeckung Hailee Steinfeld könnte hier, wie einst Natalie Portman, den Grundstein einer erfolgreichen Karriere gelegt haben.</p>
<p>Für Matt Damon (<em><a href="http://www.derhenry.net/2007/film-departed-unter-feinden/" class="liinternal">Departed</a></em>, <em>Bourne</em>) muss ich an dieser Stelle über meinen Schatten springen: Gehört er doch nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielern, gibt er den blasierten harten Texas-Ranger mit dem weichen Kern grandios.</p>
<p>Mit <em>The Big Lebowski</em>, <em>No Country for Old Men</em> und <em>Burn After Reading</em> haben die Coen-Brüder schon so manches Meisterwerk voller Exzentriker und schräger Typen auf die Leinwand gebracht. Die Neuauflage des John-Wayne-Klassikers <em>Der Marschall</em> (1969) reiht sich hier blendend ein, scheint aber gleichzeitig der bisher massentauglichste und somit finanziell erfolgreichste Film von ihnen zu werden. Das Vabanquespiel zwischen vergilbter Klassik von gestern und albernen Marlboro-Kitsch entscheiden die für Regie und Buch verantwortlichen Brüder für sich und somit für das Publikum.</p>
<p>Auf den zweiten Blick dann passen sowohl das Mädchen in die Kulisse als auch ich in den Kinosaal.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 5 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 25. Februar um 19:30<br />
im Cinemaxx Hannover Raschplatz · Saal 3, Platz F4<br />
Kostenfaktor: 9,00 Euro</p>
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