Stichwort: Geocaching

16 Nov

Der kleine dicke Fridolin entdeckt die Welt

Fridolin

Der kleine dicke Fridolin ist keine zehn Zentimeter groß, hat in den vergangenen zwölf Monaten aber schon 1.245 Kilometer zurückgelegt. Möglich macht das sein neuer Job als Trackable. Das sind die Dinger, die man in einem Cache verstecken und im Internet auf Ihrer Reise von Versteck zu Versteck verfolgen kann.

Aktuell befindet sich Fridolin bei einem Cacher-Kollegen in Schweden, nachdem er dort bei Stockholm, seiner 13 Station, entdeckt wurde. Eine wirklich spannende Sache und hoffentlich kann Fridolin noch viel entdecken. Beispielsweise seinen noch um einiges erfahreneren Kollegen Hillbilly Jack. Hier ein paar Eindrücke seiner Mission, von anderen Cache-Suchern dokumentiert. (weiterlesen …)

21 Jun

Navigieren im Koordinaten-Dschungel

Koordinaten zur Lagebestimmung sind eine praktische Sache und beim Navigieren oder Geocachen ein wichtiges Hilfsmittel. Unpraktisch hingegen ist die Hülle und Fülle der unterschiedlichen Kartendaten und Bezugssysteme, die es da so gibt. Und auch bei konventionellen Grad-Angaben im WGS84-Datums-Format, gibt es unterschiedliche Schreibweisen:

  • N 52.26605° E 9.76707°
  • N 52° 15.963 E 009° 46.024
  • N 52° 15′ 57.7800″ E 9° 46′ 01.4412″

Alle drei Zahlenkolonnen zeigen eigentlich auf den gleichen Punkt der Karte. Oben seht Ihr das reine Dezimalsystem. Darunter dann jenes mit Minuteneinteilung und als drittes wurden die Dezimalminuten in Sekunden aufgelöst. GPS-Geräte können in der Regel mit allen Formaten gleich gut umgehen, in manchen Fällen wird aber eine bestimmte Eingabeform vorausgesetzt. Bei manchen Geräten von TomTom ist das beispielsweise der Fall. Es kann also nicht schaden, wenn man sich mit dem Aufbau etwas befasst. Los geht’s. (weiterlesen …)

22 Mrz

Erster FTF!

Yippih! Zum Auftakt in die Geocache-Saison haben wir heute unseren FTF erlebt. Das ist keine Sauerei, sondern steht für First to find, also für Jenen, der als erstes einen neu ausgelegten Geocache findet.

Da bei jeder Neuveröffentlichung um den Heimatort eine Benachrichtigungsmail im Postfach landet und ich bei schönem Frühlingswetter gerade nach Hause gekommen bin, musste das einfach sein. ;)

26 Jan

Der Böxenwolf-Schatz

Wenn man nach Anbruch der Dämmerung durch die Wälder des Bückebergs im Calenberger Bergland zieht, muss man mit dem plötzlichen Auftauchen des Böxenwolfes rechnen. Um zu verhindern, dass der Böxenwolfschatz aufgespürt oder gar geplündert wird, springt diese regionale Werwolf-Art einem dann auf den Rücken – was dann geschieht, wollt Ihr gar nicht wissen!

Dennoch haben wir am vergangenen Samstag die Gefahr auf uns genommen, und bei gefühlten zehn Grad minus die Jagd begonnen. Schnee, Eis und Böxenwolf haben uns nicht aufhalten können, so dass nach kurzfristiger Irritation die Spur gewittert und unser Vierertrupp auf dem rechten Weg war.

Den nächsten Nachtcache werden wir sicher schon bald angehen!

04 Jan

Jahreswechsel & Nacht-Cachen

Cache

Über Silvester ging es ein paar Tage in die Lüneburger Heide.
Abgesehen davon, dass es ein klasse Kurzurlaub und schöner Start in das neue Jahr war, konnten wir unserem neuen Hobby, dem Cachen, frönen. Neben der Suche nach ein paar einfachen Verstecken, haben wir uns zusammen mit dawiblo an die ersten größeren Multi-Caches getraut, von denen einer sogar ein Nacht-Cache (GC220DH) war.
Wie es der Name schon vermuten lässt, kann man einen solchen nur im dunkeln finden, denn Reflektoren zeigen einem den Weg, wenn man sie mit Taschenlampen dazu auffordert. In einer kleinen Gruppe, im dunklen und verschneiten Wald – das hat schon etwas. Von Station zu Station konnten wir immer weitere Hinweise sammeln, die uns dann zum Schatz geführt haben. Meine letzte Nachtwanderung war im Schullandheim und bei weitem nicht so lustig. Das machen wir mal wieder!

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern noch ein schönes und erfolgreiches neues Jahr. Wie habt Ihr gefeiert?

26 Dez

Statistik-Cacher

Cache-Statistik

Was zu Anfang wahrscheinlich als einfache Auflistung der Funde und zur eigenen Motivation gedacht war, hat sich zu einem wahren virtuellen Schwanzvergleich gemausert. Die Rede ist hier von Statistikseiten bei geocaching.com. Obwohl in dieser Hinsicht doch noch stark schwachbrüstig, müssen wir so etwas natürlich auch haben, schließlich sind Statistiken mein Job. ;)

Etwas verwundert war ich, als nach dem Upgrade auf eine Prämiummitgliedschaft nicht automatisch eine Statistikseite zum Profil erschien. Dann ist mir aufgefallen, dass die auch überall anders ausschauen und schließlich bin ich auf die Suche im Netz gegangen. Ergebnis: Die erstellt und aktualisiert man selber – nichts Automatik. Immerhin stellt Groundspeak auf der Pocket-Query-Seite eine Datei der eigenen Funde zur Verfügung, die man gut verwenden kann.

Für Mac-User macht GCStatistic einen guten Eindruck. Das Tool wird mit einer gpx-Datei gefüttert, benötigt den Benutzernamen und die Heimatkoordinaten als Parameter und erstellt dann einen HTML-Code, den man auf seine Profilseite (Beispiel) bringen kann. Wer das Kennwort zum eigenen User im Programm einträgt, dem wird auch dieser Schritt abgenommen. Farben und Anordnung der einzelnen Elemente lassen sich nach belieben verändern. Praktisch.

Jetzt wissen wir also, dass 2,94% aller Funde auf einen Mittwoch fielen, wir maximal 41 Kilometer von zu Hause entfernt waren und am 02. April 2012 unseren fünfhundertsten Cache finden werden. Ist das nicht geil?

Also: Hosen runter! ;)

07 Dez

Garmins Dakota 20, OSM und Geocaches

Das Dakota ist zwar ein praktisches, handliches und leistungsfähiges GPS-Gerät für unterwegs, benötigt aber einige Tuning-Maßnahmen, damit es für den Geocache-Alltag ein noch besserer Begleiter wird und bietet auch sonst erstaunlich viel Anpassungsmöglichkeiten. Alles hier beschriebene wurde am Dakota 20 getestet, kann aber in vielen Punkten sicher auch auf die Schwestermodelle der Garmin-Familie (Oregon, Colorado, etc.) übertragen werden. Anmerkungen, Verbesserungen und Kritik sind selbstverständlich willkommen!

Im Ausgangszustand sorgt lediglich die sogenannte Basemap für rudimentäre Orientierung auf der Kartenseite des Gerätes. Hier sind weltweit Landesgrenzen, größere Städte, Hauptverkehrsstraßen und Wasserflächen verzeichnet. Um etwas mehr Detailverliebtheit an den Tag zu legen und die 850 MB des internen Speichers sowie die Möglichkeit einer SD-Karte ansatzweise auszuschöpfen, kann auf die kostenpflichtige topografische Karten von Garmin oder die Daten des OpenStreetMap-Projektes (OSM) zurückgegriffen werden. Mit beiden Varianten bekommt man ein relativ dichtes Straßen- und Wegenetz sowie zahlreiche Points of Interests (POI) für einzelne Länder, Europa oder gleich die ganze Welt. Da sie im Vektor-Format vorliegen, ist ein nahezu beliebiges Zoomen bei gleichzeitig sparsamen Speicherverbrauch möglich. Meine Entscheidung war hier sehr monetär geprägt und fiel sofort auf OSM. (weiterlesen …)

30 Nov

Wegweiser im Praxis-Test

Logbuch-Eintrag

Danke für das Daumendrücken. Das schöne Wetter am Sonntag hat einen ausgiebigen Test des neuen Dakota 20 von Garmin möglich gemacht und uns nebenher noch das heben einiger Caches erlaubt. Als Testgelände musste eine zehn Kilometer lange Strecke vor der eigenen Haustür herhalten, denn hier gab es noch einiges zu finden.

Der erste Eindruck hat nicht getäuscht: Mit dem kleinen GPS-Gerät hat ein Geocacher eigentlich alles was er braucht. Die im ersten Bericht erwähnten Eigenschaften des Displays sind im Betrieb nicht so störend, wie man denken mag. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lassen sich alle Schaltflächen des Touchscreens sicher treffen und selbst die Texteingabe zielsicher verwenden. Mangels Sonne kann ich zu den oft als Negativpunkt genannten Displayreflexionen und schlechten Kontrastverhältnissen nicht viel sagen – gestört hat mich da nichts. Allerdings muss die Helligkeit für mich bis zum Anschlag aufgedreht sein. Dass stets nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Karte zu sehen ist, liegt an der Gerätegröße und der Auflösung, ich komme mit beidem gut zurecht. (weiterlesen …)

27 Nov

Ein neuer Wegweiser

Ein neues technisches Spielzeug musste her. Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Geocachen haben wir mit einem alten eTrex Vista von Garmin gemacht. Ein wirklich gutes Gerät, aber etwas in die Jahre gekommen. Die Koordinaten mussten von Hand eingetragen werden, nachdem die Beschreibung des Caches auswendig gelernt oder auf Papier gebracht wurde. So hatten wir zwar stets ein paar Ziele dabei, aber wirklich flexibel war man nicht. Eine richtige Karte hatten wir auf dem eTrex genauso wenig, wie ein Verbindungskabel zum PC (an dem so ein komischer proprietärer Stecker gehört).

Nun haben wir uns für das Dakota 20 entschieden. Auf dem Markt der GPS-Geräte ist es preislich in der unteren Hälfte angesiedelt und extra auf die Bedürfnisse von Geocachern ausgerichtet. Mit etwa 10 x 5,5 Zentimetern ist es fast hemdtaschentauglich und auch hinreichend leicht. Das geht natürlich zu Lasten des Displays, welches aber immerhin farbig und “touchig” ist. (weiterlesen …)

23 Nov

Wir haben Hillbilly Jack gefunden!

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Steinhude ist in dieser Jahreszeit ein ziemlich totes Fleckchen. Aber dadurch wurden wir am letzten Wochenende auch kaum von Muggels gestört! :) Muggels sind in Geocacher-Kreisen die Nicht-Geocacher – wir waren also mal wieder zusammen mit dawiblo auf Schatzsuche. (weiterlesen …)

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