Wenn man nach Anbruch der Dämmerung durch die Wälder des Bückebergs im Calenberger Bergland zieht, muss man mit dem plötzlichen Auftauchen des Böxenwolfes rechnen. Um zu verhindern, dass der Böxenwolfschatz aufgespürt oder gar geplündert wird, springt diese regionale Werwolf-Art einem dann auf den Rücken – was dann geschieht, wollt Ihr gar nicht wissen!

Dennoch haben wir am vergangenen Samstag die Gefahr auf uns genommen, und bei gefühlten zehn Grad minus die Jagd begonnen. Schnee, Eis und Böxenwolf haben uns nicht aufhalten können, so dass nach kurzfristiger Irritation die Spur gewittert und unser Vierertrupp auf dem rechten Weg war.

Den nächsten Nachtcache werden wir sicher schon bald angehen!

Über Silvester ging es ein paar Tage in die Lüneburger Heide.
Abgesehen davon, dass es ein klasse Kurzurlaub und schöner Start in das neue Jahr war, konnten wir unserem neuen Hobby, dem Cachen, frönen. Neben der Suche nach ein paar einfachen Verstecken, haben wir uns zusammen mit dawiblo an die ersten größeren Multi-Caches getraut, von denen einer sogar ein Nacht-Cache (GC220DH) war.
Wie es der Name schon vermuten lässt, kann man einen solchen nur im dunkeln finden, denn Reflektoren zeigen einem den Weg, wenn man sie mit Taschenlampen dazu auffordert. In einer kleinen Gruppe, im dunklen und verschneiten Wald – das hat schon etwas. Von Station zu Station konnten wir immer weitere Hinweise sammeln, die uns dann zum Schatz geführt haben. Meine letzte Nachtwanderung war im Schullandheim und bei weitem nicht so lustig. Das machen wir mal wieder!

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern noch ein schönes und erfolgreiches neues Jahr. Wie habt Ihr gefeiert?

Was zu Anfang wahrscheinlich als einfache Auflistung der Funde und zur eigenen Motivation gedacht war, hat sich zu einem wahren virtuellen Schwanzvergleich gemausert. Die Rede ist hier von Statistikseiten bei geocaching.com. Obwohl in dieser Hinsicht doch noch stark schwachbrüstig, müssen wir so etwas natürlich auch haben, schließlich sind Statistiken mein Job. ;)

Etwas verwundert war ich, als nach dem Upgrade auf eine Prämiummitgliedschaft nicht automatisch eine Statistikseite zum Profil erschien. Dann ist mir aufgefallen, dass die auch überall anders ausschauen und schließlich bin ich auf die Suche im Netz gegangen. Ergebnis: Die erstellt und aktualisiert man selber – nichts Automatik. Immerhin stellt Groundspeak auf der Pocket-Query-Seite eine Datei der eigenen Funde zur Verfügung, die man gut verwenden kann.

Für Mac-User macht GCStatistic einen guten Eindruck. Das Tool wird mit einer gpx-Datei gefüttert, benötigt den Benutzernamen und die Heimatkoordinaten als Parameter und erstellt dann einen HTML-Code, den man auf seine Profilseite (Beispiel) bringen kann. Wer das Kennwort zum eigenen User im Programm einträgt, dem wird auch dieser Schritt abgenommen. Farben und Anordnung der einzelnen Elemente lassen sich nach belieben verändern. Praktisch.

Jetzt wissen wir also, dass 2,94% aller Funde auf einen Mittwoch fielen, wir maximal 41 Kilometer von zu Hause entfernt waren und am 02. April 2012 unseren fünfhundertsten Cache finden werden. Ist das nicht geil?

Also: Hosen runter! ;)

Geocaching mit DakotaDas Dakota ist zwar ein praktisches, handliches und leistungsfähiges GPS-Gerät für unterwegs, benötigt aber einige Tuning-Maßnahmen, damit es für den Geocache-Alltag ein noch besserer Begleiter wird und bietet auch sonst erstaunlich viel Anpassungsmöglichkeiten. Alles hier beschriebene wurde am Dakota 20 getestet, kann aber in vielen Punkten sicher auch auf die Schwestermodelle der Garmin-Familie (Oregon, Colorado, etc.) übertragen werden. Anmerkungen, Verbesserungen und Kritik sind selbstverständlich willkommen!

Im Ausgangszustand sorgt lediglich die sogenannte Basemap für rudimentäre Orientierung auf der Kartenseite des Gerätes. Hier sind weltweit Landesgrenzen, größere Städte, Hauptverkehrsstraßen und Wasserflächen verzeichnet. Um etwas mehr Detailverliebtheit an den Tag zu legen und die 850 MB des internen Speichers sowie die Möglichkeit einer SD-Karte ansatzweise auszuschöpfen, kann auf die kostenpflichtige topografische Karten von Garmin oder die Daten des OpenStreetMap-Projektes (OSM) zurückgegriffen werden. Mit beiden Varianten bekommt man ein relativ dichtes Straßen- und Wegenetz sowie zahlreiche Points of Interests (POI) für einzelne Länder, Europa oder gleich die ganze Welt. Da sie im Vektor-Format vorliegen, ist ein nahezu beliebiges Zoomen bei gleichzeitig sparsamen Speicherverbrauch möglich. Meine Entscheidung war hier sehr monetär geprägt und fiel sofort auf OSM.
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Geocache in seinem VersteckDanke für das Daumendrücken. Das schöne Wetter am Sonntag hat einen ausgiebigen Test des neuen Dakota 20 von Garmin möglich gemacht und uns nebenher noch das heben einiger Caches erlaubt. Als Testgelände musste eine zehn Kilometer lange Strecke vor der eigenen Haustür herhalten, denn hier gab es noch einiges zu finden.

Der erste Eindruck hat nicht getäuscht: Mit dem kleinen GPS-Gerät hat ein Geocacher eigentlich alles was er braucht. Die im ersten Bericht erwähnten Eigenschaften des Displays sind im Betrieb nicht so störend, wie man denken mag. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lassen sich alle Schaltflächen des Touchscreens sicher treffen und selbst die Texteingabe zielsicher verwenden. Mangels Sonne kann ich zu den oft als Negativpunkt genannten Displayreflexionen und schlechten Kontrastverhältnissen nicht viel sagen – gestört hat mich da nichts. Allerdings muss die Helligkeit für mich bis zum Anschlag aufgedreht sein. Dass stets nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Karte zu sehen ist, liegt an der Gerätegröße und der Auflösung, ich komme mit beidem gut zurecht.
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Garmin Dakota 20Ein neues technisches Spielzeug musste her. Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Geocachen haben wir mit einem alten eTrex Vista von Garmin gemacht. Ein wirklich gutes Gerät, aber etwas in die Jahre gekommen. Die Koordinaten mussten von Hand eingetragen werden, nachdem die Beschreibung des Caches auswendig gelernt oder auf Papier gebracht wurde. So hatten wir zwar stets ein paar Ziele dabei, aber wirklich flexibel war man nicht. Eine richtige Karte hatten wir auf dem eTrex genauso wenig, wie ein Verbindungskabel zum PC (an dem so ein komischer proprietärer Stecker gehört).

Nun haben wir uns für das Dakota 20 entschieden. Auf dem Markt der GPS-Geräte ist es preislich in der unteren Hälfte angesiedelt und extra auf die Bedürfnisse von Geocachern ausgerichtet. Mit etwa 10 x 5,5 Zentimetern ist es fast hemdtaschentauglich und auch hinreichend leicht. Das geht natürlich zu Lasten des Displays, welches aber immerhin farbig und “touchig” ist.

Der erste Eindruck ist ein guter. Das Gerät kommt schick und wertig verarbeitet daher und schmeichelt der Handfläche. Wer jemals ein iPhone in Händen hielt, dem gruselt es jedoch leicht, wenn er sich dem Display zuwendet: Bedingt durch die Abmessungen des Empfängers kann es größer zwar nicht sein, aber die Auflösung ist doch eher mau und das Ansprechverhalten beim Scrollen und Auswählen nicht gerade hochpräzise. Für navigatorische Zwecke scheint es aber ausreichend – der Praxistest wird es zeigen.

Dakota Bildschirmfoto: KartenansichtDas Menü erscheint (weitestgehend) aufgeräumt und logisch. Die Größe des Einflusses, den Geocaching auf den Outdoor-Navi-Markt hat, kann man an der Positionierung der entsprechenden Funktion im Dakota erkennen: Gleich auf der ersten Seite prangt das gc.com-Logo, hinter dem sich die Verwaltung von Geocaches verbirgt. Das musste natürlich gleich ausprobiert werden: Die generierten Pocket Querys (gmx-Dateien) auf die Speicherkarte kopiert und angeschaltet. Schon werden die nächstgelegenen Kandidaten aufgelistet, lassen sich suchen und werden in der Karte mit dem entsprechenden Icon (Tradi, Multi, etc.) dargestellt. Angaben zur Größe, Schwierigkeit, Owner, Beschreibung und Hint sowie die letzten fünf Logs hat man so stets dabei. Verzichten muss man auf Spoiler-Fotos, denn das Dakota hat keinen Bildbetrachter. Hier kommen wir aber schon zum nächsten Thema: Karten. Mit der neusten Firmware lassen sich auf die Geräte der Dakota- und Oregon-Reihe nicht nur Vektor-, sondern auch Rasterkarten laden. Wenn man nun aus einem Bild eine solche Rasterkarte erstellt, sollte man dieses auch unterwegs anzeigen können. Hierzu folgen Test und Bericht.
Zurück zu Vektor-Karten: Geliefert wird der kleine Wicht mit der Basemap. Die enthält weltweit Landesgrenzen, Hauptverkehrsstraßen, Flüsse und weiteres. Für Autofahrer, Radfahrer oder gar Wanderer ist das bei weitem nicht ausreichend. Dafür gibt es aber ja (neben den teuren Topo-Karten von Garmin) das Open-Street-Map-Projekt. Die OSM von Deutschland (etwa 360 MB) funktioniert hier klasse. Achja, Speicher: 850 MB und die Möglichkeit SD-Karten einzubauen sind integriert.

Toll ist der Empfang von GPS-Signalen. Zwischen dem alten eTrex und dem neuen Dakota liegen da Welten. Selbst die erste Initialisierung ging fix und seitdem wird die Position nach dem Einschalten sofort richtig erkannt und sogar hier am Schreibtisch gehalten.

So, jetzt drückt uns mal die Daumen, dass das Wetter am Sonntag mitspielt. Dann wird der Neue in der freien Wildbahn getestet. Meine Eindrücke hinsichtlich Genauigkeit, Stromverbrauch, Alltagstauglichkeit beim Cachen und weitere Erfahrungen werde ich dann natürlich zum Ausdruck bringen.

Hier geht es weiter im Test.

Steinhude ist in dieser Jahreszeit ein ziemlich totes Fleckchen. Aber dadurch wurden wir am letzten Wochenende auch kaum von Muggels gestört! :) Muggels sind in Geocacher-Kreisen die Nicht-Geocacher – wir waren also mal wieder zusammen mit dawiblo auf Schatzsuche.

Was gibt es da an Neuigkeiten? Nun, wir haben erstmalig unseren Stempel ausprobieren können und ein “Trackable Item” ausgesetzt. Ha, das nächste Fremdwort. Ein solcher Gegenstand lässt sich über die offizielle Geocaching-Seite auf seiner Reise von Versteck zu Versteck verfolgen. Wir sind schon ganz gespannt, wo es unsere kleine Münze hin verschlägt.
Dass eine solche Reise ganz schön lang und aufregend sein kann, lässt sich an Hillbilly Jack sehen. Jack haben wir am Sonntag in Hannover aufgegabelt. Daheim haben wir dann festgestellt, dass der kleine Wicht bereits im Januar 2008 in den USA losmarschiert, in diesem August über den großen Teich geflogen und seit da im Lande ist. 8.382 Meilen hat er also in den 22 Monaten zurückgelegt. Wahnsinn, was? Mal schauen, wo wir ihn wieder aussetzen.

Und schon wieder haben wir uns auf gemacht und sind Koordinaten hinterher gelaufen um Dosen zu finden. Klingt doof, ist aber so! Hier ein kleiner Bericht der Erlebnisse vom Wochenende.

Samstags wollten wir zu Fuß nur ein paar Punkte in der nächsten Umgebung besuchen und hatten dafür bei geocaching.com vermeintlich einfache Caches händisch ins GPS-Gerät übertragen. Am ersten Ziel angekommen fanden wir auch den mit “GC” markierten Baum, allerdings keinen Schatz in den beschriebenen 17 Metern Abstand. Leicht demotiviert waren wir schon im Aufbruch, als uns ein Pärchen entgegen kam und uns erschreckte: Mit Tarnjacke, Riesenrucksack und 1,5-Meter-Zwille bewaffnet stand da plötzlich jemand, der uns (das GPS noch in der Hand) sofort als Cacher enttarnte und fragte, ob wir unsere Ausrüstung vergessen hätten.
Wir: ???
Er: Habt Ihr nicht gesehen, dass es ein “Terrain-Fünf-Cache” ist?
Wir: ???
Er: Da oben. Da hängt er doch.
Wir: ???

Und tatsächlich hing im Baum, wahrscheinlich genau 17 Meter hoch, das Objekt der Begierde. Wir haben dann ehrfürchtig beobachtet, wie man mit der Zwille ein Führungsseil über die Astgabel schießt, daran ein Kletterseil in die Höhe zieht und den Baum dann mit Geschirr bekleidet bezwingt. Naja, dass machen wir vielleicht ein anderes mal und sind dann weiter zu den Pipifax-Caches der Umgebung gewandert.

Notiz an mich: Nicht nur die Schwierigkeitwertung eines Caches, sondern immer auch den Terrain-Level beachten!

GC1W708: Fische(n) an der Leine in Hannover
GC1D9AV: Blaue Wunder v. Döhren in Hannover

Am Sonntag haben wir uns dann mit Freunden in Springe getroffen, um dort eine zuvor (unter Berücksichtigung des Terrains!) ausgeschaute Route abzuklappern. Da waren wir auch richtig erfolgreich und zu viert macht es nicht nur mehr Spaß, sondern das Aufspüren ist wesentlich einfacher.

GCXDHC: Einen an der Birne bei Springe
GC1RPKE: turn to stone bei Springe
GC1RPK3: love shack bei Springe
GC1Z824: acres wild bei Springe
GC1Z81P: Dahler Weideweg bei Springe
GC1Z816: Das Hexenhaus bei Springe
GCW6ZA: Outlook 2006 bei Springe

Nach unserem ersten Anlauf vor ein paar Wochen haben wir uns nun erneut auf die Pirsch nach Schätzen in der Umgebung gemacht und drei Geocaches angesteuert. Immerhin bei zweien waren wir erfolgreich.

Notiz an mich: Beim nächsten mal auch die Position des Parkplatzes im GPS abspeichern, dann findet man besser aus dem Wald raus!

GC1BQ02: Wasser, Feuer & Erde in Wennigsen
GC1Z7ZC: Auf dem Schulweg in Wennigsen
GC1DNHP: Naturdenkmal bei Wennigsen

Schnitzeljagd im Zeitalter nach der Jahrtausendwende nennt man jetzt nicht mehr Schnitzeljagd, sondern Geocaching! Und weil es nicht nur spaßig sein soll, sondern auch noch mit einem elektronischen Spielzeug funktioniert, musste das natürlich ausprobiert werden.
Und tatsächlich: Eine Sonntags-Wanderung durch den Wald bei blauem Himmel macht gleich viel mehr Laune, wenn man die Runde mit kleinen Zielen verbindet und auf der Suche nach dem nächsten Versteck ist.

Der Startpunkt unserer Tour war die Website geocaching.com, auf der abertausende Verstecke auf der ganzen Welt verzeichnet, beschrieben und kommentiert sind. Die so genannten caches finden sich in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden teils nur ein paar Meter vor der eigenen Wohnung – verblüffend. Ein wenig weiter weg haben wir uns aber schon getraut und Koordinaten von als “leicht” markierten Punkten in den GPS-Empfänger (ein altes etrex vista) getippt.
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