Stichwort: GPS

13 Feb

Rasterkarten für Garmin erstellen

Stichworte: 6 Kommentare
Rasterkarten

Kartenmaterial im Vektor-Format gibt es für mobile Navigationsgeräte reichlich und die Einrichtung am Beispiel Garmin hatte ich ja schon mal beschrieben. Allerdings macht es auch durchaus Sinn, Rasterkarten (also quasi Bilddateien) für bestimmte Zwecke zu verwenden, denn so kann man auf zahlreiche weitere Quellen zurückgreifen. Diese Bilder können entweder in Papierform etwa als Broschüre von einem Parkbetreiber, dem Landesvermessungsamt oder gar einer händischen Quelle stammen oder sie werden aus dem Internet erstellt. Routingfähig sind sie dabei natürlich nicht. (weiterlesen …)

21 Jun

Navigieren im Koordinaten-Dschungel

Koordinaten zur Lagebestimmung sind eine praktische Sache und beim Navigieren oder Geocachen ein wichtiges Hilfsmittel. Unpraktisch hingegen ist die Hülle und Fülle der unterschiedlichen Kartendaten und Bezugssysteme, die es da so gibt. Und auch bei konventionellen Grad-Angaben im WGS84-Datums-Format, gibt es unterschiedliche Schreibweisen:

  • N 52.26605° E 9.76707°
  • N 52° 15.963 E 009° 46.024
  • N 52° 15′ 57.7800″ E 9° 46′ 01.4412″

Alle drei Zahlenkolonnen zeigen eigentlich auf den gleichen Punkt der Karte. Oben seht Ihr das reine Dezimalsystem. Darunter dann jenes mit Minuteneinteilung und als drittes wurden die Dezimalminuten in Sekunden aufgelöst. GPS-Geräte können in der Regel mit allen Formaten gleich gut umgehen, in manchen Fällen wird aber eine bestimmte Eingabeform vorausgesetzt. Bei manchen Geräten von TomTom ist das beispielsweise der Fall. Es kann also nicht schaden, wenn man sich mit dem Aufbau etwas befasst. Los geht’s. (weiterlesen …)

07 Dez

Garmins Dakota 20, OSM und Geocaches

Das Dakota ist zwar ein praktisches, handliches und leistungsfähiges GPS-Gerät für unterwegs, benötigt aber einige Tuning-Maßnahmen, damit es für den Geocache-Alltag ein noch besserer Begleiter wird und bietet auch sonst erstaunlich viel Anpassungsmöglichkeiten. Alles hier beschriebene wurde am Dakota 20 getestet, kann aber in vielen Punkten sicher auch auf die Schwestermodelle der Garmin-Familie (Oregon, Colorado, etc.) übertragen werden. Anmerkungen, Verbesserungen und Kritik sind selbstverständlich willkommen!

Im Ausgangszustand sorgt lediglich die sogenannte Basemap für rudimentäre Orientierung auf der Kartenseite des Gerätes. Hier sind weltweit Landesgrenzen, größere Städte, Hauptverkehrsstraßen und Wasserflächen verzeichnet. Um etwas mehr Detailverliebtheit an den Tag zu legen und die 850 MB des internen Speichers sowie die Möglichkeit einer SD-Karte ansatzweise auszuschöpfen, kann auf die kostenpflichtige topografische Karten von Garmin oder die Daten des OpenStreetMap-Projektes (OSM) zurückgegriffen werden. Mit beiden Varianten bekommt man ein relativ dichtes Straßen- und Wegenetz sowie zahlreiche Points of Interests (POI) für einzelne Länder, Europa oder gleich die ganze Welt. Da sie im Vektor-Format vorliegen, ist ein nahezu beliebiges Zoomen bei gleichzeitig sparsamen Speicherverbrauch möglich. Meine Entscheidung war hier sehr monetär geprägt und fiel sofort auf OSM. (weiterlesen …)

30 Nov

Wegweiser im Praxis-Test

Logbuch-Eintrag

Danke für das Daumendrücken. Das schöne Wetter am Sonntag hat einen ausgiebigen Test des neuen Dakota 20 von Garmin möglich gemacht und uns nebenher noch das heben einiger Caches erlaubt. Als Testgelände musste eine zehn Kilometer lange Strecke vor der eigenen Haustür herhalten, denn hier gab es noch einiges zu finden.

Der erste Eindruck hat nicht getäuscht: Mit dem kleinen GPS-Gerät hat ein Geocacher eigentlich alles was er braucht. Die im ersten Bericht erwähnten Eigenschaften des Displays sind im Betrieb nicht so störend, wie man denken mag. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lassen sich alle Schaltflächen des Touchscreens sicher treffen und selbst die Texteingabe zielsicher verwenden. Mangels Sonne kann ich zu den oft als Negativpunkt genannten Displayreflexionen und schlechten Kontrastverhältnissen nicht viel sagen – gestört hat mich da nichts. Allerdings muss die Helligkeit für mich bis zum Anschlag aufgedreht sein. Dass stets nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Karte zu sehen ist, liegt an der Gerätegröße und der Auflösung, ich komme mit beidem gut zurecht. (weiterlesen …)

27 Nov

Ein neuer Wegweiser

Ein neues technisches Spielzeug musste her. Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Geocachen haben wir mit einem alten eTrex Vista von Garmin gemacht. Ein wirklich gutes Gerät, aber etwas in die Jahre gekommen. Die Koordinaten mussten von Hand eingetragen werden, nachdem die Beschreibung des Caches auswendig gelernt oder auf Papier gebracht wurde. So hatten wir zwar stets ein paar Ziele dabei, aber wirklich flexibel war man nicht. Eine richtige Karte hatten wir auf dem eTrex genauso wenig, wie ein Verbindungskabel zum PC (an dem so ein komischer proprietärer Stecker gehört).

Nun haben wir uns für das Dakota 20 entschieden. Auf dem Markt der GPS-Geräte ist es preislich in der unteren Hälfte angesiedelt und extra auf die Bedürfnisse von Geocachern ausgerichtet. Mit etwa 10 x 5,5 Zentimetern ist es fast hemdtaschentauglich und auch hinreichend leicht. Das geht natürlich zu Lasten des Displays, welches aber immerhin farbig und “touchig” ist. (weiterlesen …)