Wie viel Monat bleibt noch am Ende des Geldes? Wohin verflüchtigt es sich und was sind die bedeutsamsten Kategorien? Diese Fragen lassen sich recht komfortabel und smart mit der iPhone-Anwendung MoneyBook beantworten. Das eingerichtete Monatsbudget wird mit jeder getätigten Ausgabe reduziert, das verfügbare Restguthaben dargestellt und schicke Grafiken zeigen Entwicklung und Kostengruppen auf.
Leider sind die Kategorien starr vorgegeben, wodurch teils persönlich relevante fehlen und andere überflüssig sind – beispielsweise wenn man weder Baby noch Haustier hat und dafür seine Mobilfunkkosten extra ausweisen möchte. Aber hier soll sich den Entwicklern zufolge noch einiges tun. Überhaupt sind die zwei Schweizer nah in Ihren Kunden und nehmen Verbesserungsvorschläge gerne entgegen. Nach der einmaligen Investition von 2,39 EUR bringen Updates bisher stets neue Features.
Regelmäßige Ausgaben lassen sich definieren und müssen somit nicht jeden Monat neu eingegeben werden. Allerdings werden sie allesamt am Monatsersten wirksam und lassen auch keinen anderen Zahlungsintervall zu. Dafür können die Ausgaben bequem via eMail an den heimischen Rechner geschickt und dort als csv-Datei weiterverwendet werden.
MoneyBook ist ein bewusst kompakt gehaltenes Programm und wurde vor allem in Hinblick auf die Optik entwickelt. Das Werkzeug sieht sich selbst nicht als komplettes Banking-Tool, stellt für die mobile Kostenkontrolle aber einen sehr guten Begleiter dar.
Wörter zwischendurch nachschlagen und übersetzen zu können ist irre praktisch. Dienste wie dict.leo.org oder dict.cc sind schnell aufgerufen, wenn man auf einer Website hier und da über einen unbekannten Ausdruck stolpert.
Bisher war es jedoch immer etwas mühsam, wenn die Dienste unterwegs auf dem iPhone-Safari aufgerufen werden mussten. Nun gibt es die App dict.cc für das iPhone! Total super.
Mit der einfachen und schlichten Oberfläche macht sie genau das, was sie soll – schnell vom Deutschen ins Englische und umgekehrt übersetzen. Die Suche läuft bereits während der Eingabe eines Begriffs. Natürlich ist das ganze kostenlos und lebt durch Wörterbucherweiterungen seitens der Nutzer. Da die Datenbank auf dem Gerät gespeichert ist, wird keine Onlineverbindung benötigt, was besonders für die iPod touch-Freunde sinnvoll ist. Allerdings ist das Schwergewicht somit auch 55 MB groß und der Download besser über WLAN vollzogen.
Wenn ich jetzt noch den Duden für das iPhone hätte – 20 Euro finde ich hierfür etwas arg! – wären alle von mir benötigten Nachschlagewerke (Wiki, Wörterbuch) auf dem Gerät vereint.
Ist es nicht klasse, wenn man auf seiner ToDo-Liste Punkte abhaken oder durchstreichen kann, und somit trotz eines weiterhin vollen Zettels sieht, wie man langsam voran kommt? Ich mag das. Darum teste ich seit zwei Wochen quasi die Strichliste 2.0 für mich: Das GTD-Tool Things auf dem iPhone.
GTD steht dabei für Getting Things Done und ist eine von David Allen verfasste Selbstmanagement-Methode. Nach dieser werden alle anstehenden Aufgaben notiert und in einem “logischen und vertrauenswürdigen System außerhalb des eigenen Kopfes” gesammelt. Den hat man somit zur Erledigung der Aufgaben frei. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut bei Wikipedia vorbei, hier geht es jetzt nämlich um die praktische Umsetzung.
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Da sämtliche hier im Blog verwendeten Bilder auch auf meinem Webspace liegen, habe ich flickr bisher noch nie richig benutzt. Nun bin ich neulich aber über twitpic – quasi den Bilderdienst von Twitter – gestolpert und mir ist die Idee gekommen, dass es total praktisch ist, wenn man aktuelle Momente, zu dem sich kein Blogeintrag lohnt, die es aber dennoch wert sind festgehalten zu werden, irgendwo ablegen und teilen kann.
Twitter nutze ich jedoch nicht und ich habe auch kein gut funktionierendes twitpic-Plugin für Wordpress gefunden. Somit habe ich meinen flickr-Account reaktiviert und verwende ihn nun für den Zweck, per iPhone aufgenommene Fotos inklusive GPS-Daten unterwegs hochladen zu können und mittels Plugin hier in der Sidebar anzeigen zu lassen. Ich sage da nicht zu jedem Schnappschuss etwas, aber Ihr seit natürlich gerne angehalten ein Bild zu kommentieren. Meinen flickr-RSS-Feed gibt es hier.
Getreu dem Motto “Mal schauen, was die Leute so gut finden”, werde ich auf neue iPhone-Programme häufig durch die Top-25-Listen des App Stores aufmerksam. Nicht selten gibt es da totalen Blödsinn in Form von Taschenlampen- oder Wasserwaagenanwendungen – aber der ein oder andere Schatz ist da eben auch mal bei. So verhält es sich auch mit Stone Loops! of Jurassica. Dieses Spiel mit dem etwas unhandlichen Namen, greift eine eigentlich nicht neue und sogar auf dem iPhone unter dem Titel Zuma bereits zuvor erhältliche Spielidee auf. Es gilt die zielstrebig auf das Ende einer Bahn zustrebende Kugel-Kette aufzulösen, indem gleichfarbige Kugeln kombiniert werden.
Das Spielprinzip ist nicht zuletzt durch die einfache und intuitive Steuerung und die grafisch sehr ansprechende Aufmachung super kurzweilig, und bietet sich für eine kurze Partie in der Straßenbahn ebenso an, wie für ein gemütliches Match daheim. Zwei Spielmodi, zahlreiche Level und verschiedene Steuermöglichkeiten machen Spaß und das 79-Cent-Schnäppchen somit zu einem Muss auf jedem iPhone und iPod-Touch! Zum ausprobieren gibt es eine Lite-Version.
Mein iPhone hat keine Töne mehr von sich gegeben.
Obwohl der Schalter auf der linken Seite nicht auf lautlos, und für die Benachrichtigung neuer eMails und SMS ein Ton eingestellt war, hat das Teil keinen Mucks gemacht, wenn es etwas neues zu berichten gab. Nur eingehende Telefonate haben akustisch auf sich aufmerksam gemacht.
Was war das Problem? Der Kopfhörer! Irgendwie hat das Gerät das letzte mal nicht mitbekommen, dass ich den Kopfhörer nach Gebrauch wieder entfernt habe und lief nach wie vor auf Kopfhörermodus. Und in diesem Fall wird nur der Klingelton aus dem Lautsprecher und alles andere durch die Kopfhörerbuchse gequetscht. Mehrmaliges Rein-Raus des Steckers, und das Problem war behoben.
Ist das jetzt ein Software- oder ein Hardwareproblem gewesen? Passiert das öfter?
Nach Fieldrunners habe ich mit Frenzic ein zweites kostenpflichtiges Spiel im App Store für das iPhone heruntergeladen. Das Spielprinzip ist hier noch viel banaler und der Suchtfaktor etwa genauso hoch. Allerdings wird das Ganze ziemlich schnell ziemlich schwer…
Es gilt nach möglichst kurzer Überlegung das aufleuchtende Tortenstück in der Mitte auf eines der sechs verfügbaren Teller zu platzieren. Wird ein solcher Teller mit allen sechs Segmenten komplettiert, gibt es Punkte. Haben die Segmente gar die gleiche Farbe gibt es derer umso mehr. Die Highscores können mit einem Server synchronisiert und die eigenen Leistungen somit in Echtzeit verglichen werden.
Ein nettes und intuitives Spiel für zwischendurch.
Mit Suchtfaktor-Spielen ist das so eine Sache. Und mit mobilen Suchtfaktor-Spielen ist diese Sache noch ungleich schlimmer, denn man hat die Droge quasi immer parat. Was früher Tetris auf dem Gameboy war, ist für mich zurzeit Filedrunners auf dem iPhone. Ziel ist es, die einmarschierenden Gegner am Erstürmen der Festung zu hindern. Hierzu kann man sich unterschiedlicher Waffen-Tüme bedienen.
Mit Fieldrunners ist ein richtig guter Wurf gelungen: Tolle Spielumsetzung, schöne Grafik. Ton soll nachgeliefert werden. Mein erster Kauf im App Store.