Buch: Tiere
Als Sohn eines Wirt-Ehepaares lebt Nigel nach dem Tod seiner Eltern auch weiterhin in einem mittlerweile konzessionslosen und vereinsamten Pub und bestreitet seinen Lebensunterhalt als Aushilfskraft. In seiner Freizeit befasst sich der gute Nigel intensiv mit Comics, Fernsehserien und Zeichentrickfilmen. Der weniger gute Nigel hingegen hat weitere Verpflichtungen: Er muss sich um die eingefangenen Tiere in seinem Keller kümmern.
Wer die Bücher von Simon Beckett kennt weiß, dass Spannung auch ohne den ganz großen Knalleffekt funktionieren kann. Mit dem Exemplar Tiere und der Geschichte über einen einsamen, verwirrten und nicht so ganz hellen jungen Mann bliebt der Autor dieser Tradition treu. Wie gewohnt, zeichnet Beckett seine Hauptfigur deutlich und tiefgründig und nutzt Schreibstil und Sprache als ein die Geschichte verdeutlichendes Mittel. Verglichen mit seinen weiteren Werken merkt man Tiere den Status als Erstlingsstück zwar deutlich an, aber das dünne Büchlein ist dennoch die Lektüre wert.
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
“Tiere”, orig. “Animals” von Simon Beckett
Gelesen im Mai 2011 · Lesezeit: vier Tage
Quelle: Osternest
Bewertung: 2 von 5 Sternchen
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
Bewertung: 3 von 5 Sternchen
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