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	<title>derhenry.net &#187; Krimi</title>
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		<title>Buch: Samenspende</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Um das schweizerische Bern herum sprechen die Eingeborenen ja schon etwas gewöhnungsbedürftig. Lustig finde ich aber, dass auch das Schriftdeutsch dort ein etwas anderes ist, als im hohen Norden Deutschlands gewöhnt. Das fällt ja schon bei der Tageszeitung auf und macht sich somit auch bei Romanen aus der Region bemerkbar. Mein Testobjekt war der Kriminalroman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2010/08/samenspende.jpg" alt="" title="Buchcover: Samenspende" width="137" height="200" class="alignright size-full wp-image-2770" />Um das schweizerische Bern herum sprechen die Eingeborenen ja schon etwas gewöhnungsbedürftig. Lustig finde ich aber, dass auch das Schriftdeutsch dort ein etwas anderes ist, als im hohen Norden Deutschlands gewöhnt. Das fällt ja schon bei der Tageszeitung auf und macht sich somit auch bei Romanen aus der Region bemerkbar.</p>
<p>Mein Testobjekt war der Kriminalroman <em>Samenspende</em> von Peter Hänni, der einen zweifachen Giftmord thematisiert. Souverän wird die Geschichte erzählt und immer mal wieder Bezug auf Bern, sowie schweizer Begrifflichkeiten und Sitten genommen. Somit eine klasse, kurzweilige Urlaubslektüre, wenn man schon mal da ist.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist mir übrigens aufgefallen, wie günstig Bücher hier im direkten Vergleich zur Schweiz sind!</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Samenspende&#8221; von Peter Hänni · Gelesen im August 2010 · Lesezeit: eine knappe Woche · Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Voyeur</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 16:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon Obsession und Flammenbrut gehört auch der Voyeur zu einer Gruppe sehr psychologisch ausgerichteten Krimis. Der Hauptberufliche Einzelgänger und nebenberufliche Galerist Donald begehrt nicht nur erotische Kunst, sondern nach einem zufälligen Schlüsselereignis zusehends auch seine junge Assistentin Anna. Anders als der sprunghafte Frauenheld Zeppo ist er jedoch nicht an kurzfristigen Abenteuern und rein körperliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2010/04/voyeur.jpg" alt="" title="Buchcover: Voyeur" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2429" />Wie schon <em><a href="http://www.derhenry.net/2009/buch-obsession/" class="liinternal">Obsession</a></em> und <em><a href="http://www.derhenry.net/2010/buch-flammenbrut/" class="liinternal">Flammenbrut</a></em> gehört auch der <em>Voyeur</em> zu einer Gruppe sehr psychologisch ausgerichteten Krimis.</p>
<p>Der Hauptberufliche Einzelgänger und nebenberufliche Galerist Donald begehrt nicht nur erotische Kunst, sondern nach einem zufälligen Schlüsselereignis zusehends auch seine junge Assistentin Anna. Anders als der sprunghafte Frauenheld Zeppo ist er jedoch nicht an kurzfristigen Abenteuern und rein körperliche Nähe interessiert &#8211; er möchte die schöne Anna ganz und gar vereinnahmen, sie besitzen. Ein Plan, dem Annas Freund natürlich im Wege steht, so dass sich Donald und Zeppo zusammentun, das glückliche Paar zu trennen.</p>
<p>Der <em>Voyeur</em> ist das erste von Simon Beckett geschriebene Buch und wurde bereits 1994 unter dem Titel <em>Galerie der Verführung</em> in Deutschland veröffentlicht. Nach dem nun aufgekommenen Hype um den Autor und den Erfolg der beiden Bücher außerhalb der Hunter-Reihe war die Neuauflage unter einheitlicher Flagge sicher schon alleine ein wirtschaftlicher Selbstläufer.</p>
<p>Seine Vielseitigkeit stellt der Autor mit diesem Buch erneut deutlich unter Beweis. Wieder einmal ist ungewöhnliche Besessenheit das bestimmende Thema, aber durch die ganz andere Perspektive &#8211; der Voyeur ist selbst der Erzähler &#8211; und durch die abweichende Intention des Protagonisten unterscheidet es sich dennoch gleichzeitig stark von Becketts anderen Büchern. Stil und Sprache sind, verglichen mit den späteren Erscheinungen, auf bekannt hohen Niveau.</p>
<blockquote><p>Die Erinnerung daran, dass Anna noch ein Privatleben hatte, von dem ich nichts wusste, war schmerzhaft. Ich sagte mir, dass es unrealistisch war, etwas anderes zu erwarten, und dass es keine Rolle spielte, solange unsere Beziehung dadurch nicht beeinträchtigt wurde. Trotzdem nagte die Eifersucht an mir. Ich wollte nicht, dass sie andere Menschen als uns traf. Ich wollte sie exklusiv besitzen.</p></blockquote>
<p>Die spannende und kurzweilige Geschichte macht Spaß und ist schnell gelesen. Auf der Suche nach Kritikpunkten könnte man das schnelle und nicht arg überraschende Ende anführen. Aber meine Güte, nicht immer muss es auf den letzten Seiten eine Hunderachtziggraddrehung geben &#8211; das wäre ja auch wieder langweilig.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Voyeur&#8221;, orig. &#8220;Fine Lines&#8221; von Simon Beckett · Gelesen im April 2010 · Lesezeit: eine Woche · Quelle: neu aus dem Buchladen</small></p>
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		<title>Buch: Stirb schön</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sobald Autoren mehr als ein Buch veröffentlichen, sind deutsche Verlage anscheinend besonders scharf darauf, die Werke hinsichtlich Optik und Namensgebung auffallend gleich zu gestalten. Das kennt man beispielsweise von Stephen King, dessen Titel oft absolut nichts mit der Geschichte oder der Originalfassung zu tun haben und das ist auch bei Peter James so. Nach Stirb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2010/03/stirbschoen.jpg" alt="" title="Buchvover: Stirb schön" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2312" />Sobald Autoren mehr als ein Buch veröffentlichen, sind deutsche Verlage anscheinend besonders scharf darauf, die Werke hinsichtlich Optik und Namensgebung auffallend gleich zu gestalten. Das kennt man beispielsweise von Stephen King, dessen Titel oft absolut nichts mit der Geschichte oder der Originalfassung zu tun haben und das ist auch bei Peter James so.</p>
<p>Nach <em><a href="http://www.derhenry.net/2009/buch-stirb-ewig/" class="liinternal">Stirb ewig</a></em>, wird nun schön gestorben.<br />
Dieses mal geht es um einen Shuff-Video-Ring, dem Roy Grace das Handwerk zu legen versucht.</p>
<p>Das Buch ist ein solider Krimi, der das vorhandene Potential leider nicht wirklich auszunutzen vermag. Obwohl gut geschrieben, nehmen die häufigen Sprünge zwischen Ermittlungsarbeit und Privatleben des Detectivs unnütz die Spannung aus dem Lesefluss.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Stirb schön&#8221;, orig. &#8220;Looking good dead&#8221; von Peter James · Gelesen im März 2010 · Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft</small></p>
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		<title>Buch: Mensch ohne Hund</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:17:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schweden-Krimis sind ja wohl anscheinend ein Genre für sich. Sind sie mir früher nie aufgefallen, überfluten sie plötzlich Buchhandlungen und Fernsehzeitschriften. Es war also mal an der Zeit ein skandinavisches Produkt auf die Probe zu stellen &#8211; immerhin pappt auf dem Buch ein &#8220;Spiegel-Bestseller&#8221;-Klebchen. Bei Mensch ohne Hund stellt Håkan Nesser seinen Inspektor Barbarotti erstmalig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2010/02/menschohnehund.jpg" alt="" title="menschohnehund" width="156" height="200" class="alignright size-full wp-image-2293" />Schweden-Krimis sind ja wohl anscheinend ein Genre für sich. Sind sie mir früher nie aufgefallen, überfluten sie plötzlich Buchhandlungen und Fernsehzeitschriften. Es war also mal an der Zeit ein skandinavisches Produkt auf die Probe zu stellen &#8211; immerhin pappt auf dem Buch ein &#8220;Spiegel-Bestseller&#8221;-Klebchen.</p>
<p>Bei <em>Mensch ohne Hund</em> stellt Håkan Nesser seinen Inspektor Barbarotti erstmalig vor. Mittlerweile sind zwei weitere Bücher der Serie um den Ermittler einer schwedischen Kleinstadt erschienen.</p>
<p>Die Geschichte beginnt schleppend und mit dem Portrait einer sehr heterogenen Familie. Diese kommt nach langer Zeit zu einer Familienfeier zusammen, bei der dann nacheinander zwei Mitglieder von jetzt auf gleich und spurlos verschwinden. </p>
<p>Der Inspektor &#8211; den der Leser immerhin ein Jahr lang bei den Ermittlungen und im Privatleben begleitet &#8211; bleibt etwas kontrastarm und uninteressant. Langweilig wurde die Geschichte nicht, aber wirklich spannend ist sie auch nicht, zumal das Ende nicht wirklich überraschend und dann auf einmal etwas plötzlich daher kommt.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 2 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Mensch ohne Hund&#8221;, orig. &#8220;Människa utan hund&#8221; von Håkan Nesser · Gelesen im Februar 2010 · Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Das Geheimlabor</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 19:00:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schon alleine der Titel lässt eher an eine Folge der Drei ??? oder TKKG als an einen Thriller denken. Entsprechend spannend ist der Krimi dann auch und damit das komplette Gegenteil von Schwesternmord und Scheintot &#8211; beides tolle Bücher, die der gleichen Feder entstammen! Aber auch handwerklich wird über einen Groschenroman hinaus nichts geboten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2009/10/akteweiss.jpg" alt="" title="Buchcover: Akte Weiss" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2177" />Schon alleine der Titel lässt eher an eine Folge der <em>Drei ???</em> oder <em>TKKG </em> als an einen Thriller denken. Entsprechend spannend ist der Krimi dann auch und damit das komplette Gegenteil von <em><a href="http://www.derhenry.net/2009/buch-schwesternmord/" class="liinternal">Schwesternmord </a></em> und <em><a href="http://www.derhenry.net/2009/buch-scheintot/" class="liinternal">Scheintot</a></em> &#8211; beides tolle Bücher, die der gleichen Feder entstammen! Aber auch handwerklich wird über einen Groschenroman hinaus nichts geboten und die Handlung ist dermaßen platt und öde, dass man sich freut, wenn nach 200 Seiten Schluss ist. Kitschige Romantikelemente à la &#8220;Du musst mich verlassen, das ist sicherer für Dich!&#8221; gibt es nach fast jedem Umblättern und ich kann hier getrost verraten, dass es ein Happy-End gibt, denn etwas anderes erwartet nach dem dritten Kapitel eh keiner mehr.</p>
<p>Ich war so enttäuscht, dass ich mir den zweiten Roman, mit dem <em>das Geheimlabor</em> gemeinsam im Band <em>Akte Weiß</em> erschienen ist, schenken und etwas anderes lesen werde. Ein Sternchen gibt es, da es sich um eines der früheren Werke von Tess Gerritsen handelt. Das an dieser Stelle eigentlich obligatorische Buchzitat spar ich mir auch.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 1 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Das Geheimlabor&#8221;, orig. &#8220;Whistleblower&#8221; von Tess Gerritsen · Gelesen Oktober 2009 · Lesezeit: drei Tage · Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Tannöd</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 17:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gleich das Erstlingswerk als Stürmer der Verkaufs-Charts und Liebling der Kritiker zu erleben, muss phantastisch sein. Mit Tannöd sackte Andrea Marie Schenkel auch gleich den Deutschen und Schwedischen Krimipreis, sowie den Friedrich-Glauser-Preis ein, und hat somit das erreicht, was vielen etablierten Autoren lange verwehrt bleibt. Wie gerechtfertigt ist dieser Hype? Ausreichend, denke ich. Auf nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2009/10/tannoed.jpg" alt="" title="Buchcover: Tannöd" width="156" height="200" class="alignright size-full wp-image-2186" />Gleich das Erstlingswerk als Stürmer der Verkaufs-Charts und Liebling der Kritiker zu erleben, muss phantastisch sein. Mit <em>Tannöd </em>sackte Andrea Marie Schenkel auch gleich den Deutschen und Schwedischen Krimipreis, sowie den Friedrich-Glauser-Preis ein, und hat somit das erreicht, was vielen etablierten Autoren lange verwehrt bleibt. Wie gerechtfertigt ist dieser Hype? Ausreichend, denke ich.</p>
<p>Auf nur rund 150 Seiten erzählt die Autorin ihre Kriminalgeschichte, die trotz der nicht weltbewegenden Handlung doch so ganz anders ist, als der gewöhnliche Krimi. Eine ganze Reihe von einzelnen Monologen erweckt den Eindruck einer Dokumentation und wechselt sich mit Einschüben aus der Perspektive des Täters ab. In die Nachkriegszeit verlegt und mit fiktiven Elementen umschmückt basiert die Geschichte auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hinterkaifeck" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">realen Vorfall</a> der oberbayerischen Einöde aus dem Jahr 1922 &#8211; einen sechsfachen Mord. Durch die Verwendung der ungeschönten, einfachen Sprache der Bewohner wird der Leser unmittelbar in die damalige Zeit, ein abgeschiedenes Dorf und eine Atmosphäre, in der niemand dem anderen traut, versetzt. Gerüchte, Tratsch und Ängste prägen die Berichte der Interviewpartner und lassen somit anfänglich mehrere Verdächtige und tiefe Einblicke in das Landleben unserer Großeltern zu.</p>
<blockquote><p>Ich sag&#8217;s noch mal, und immer wieder sag ich&#8217;s, der Teufel hat die Sippschaft geholt. Gewittert hat&#8217;s doch auch in der Nacht vom Freitag auf den Samstag. Der Freitag ist ein guter Tag für die schwarzen Leit und für die Trud und des ganze Volk. So mancher ist schon am Freitag verschwunden, noch dazu in einem solchen Haus, in dem sich schon einer umbracht hat.</p></blockquote>
<p><em>Tannöd </em>ist mal etwas neues und hat mir wohl auch deshalb viel Spaß gemacht. Auf die zwischendurch eingestreuten Gebet-Texte könnte man gut und gerne verzichten &#8211; deren Sinn hat sich mir nicht erschlossen. Obwohl, oder gerade weil der eigentliche Roman nicht gerade umfangreich und somit die Phantasie des Lesers mehr als bei 400-Seiten-Werken gefragt ist, kommen weder Handlung noch Atmosphäre zu kurz.</p>
<p>Bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt, als Grundlage für Theaterinszenierungen verwendet und mit der Aussicht auf eine Kinoverfilmung, wäre das doch mal die ideale Alternative für zeitgenössische Literatur im Schulunterricht.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Tannöd&#8221; von Andrea Marie Schenkel · Gelesen im September 2009 · Lesezeit: zwei Stunden · Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Kaltes Blut</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 08:00:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ha, mein erster Pferde-Roman. Nein, Quatsch. Die Handlung des Krimis von Andreas Franz spielt zwar viel auf einem Reiterhof, beleuchtet dort aber eher einen Mordfall, als die Reiteridylle. Leider knickt die Spannung nach den ersten Kapiteln sehr stark weg. Die Unruhe hatte wieder von ihm Besitz ergriffen. Eine Unruhe, die er nicht beschreiben konnte, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2009/09/kaltesblut.jpg" alt="" title="Buchcover: Kaltes Blut" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2195" />Ha, mein erster Pferde-Roman. Nein, Quatsch. Die Handlung des Krimis von Andreas Franz spielt zwar viel auf einem Reiterhof, beleuchtet dort aber eher einen Mordfall, als die Reiteridylle. Leider knickt die Spannung nach den ersten Kapiteln sehr stark weg.</p>
<blockquote><p>Die Unruhe hatte wieder von ihm Besitz ergriffen. Eine Unruhe, die er nicht beschreiben konnte, die aber in ihm war, äußerlich nicht sichtbar, er zitterte nicht, er hatte keine Schweißausbrüche, nein, nichts von dem. Es war ein inneres Zittern und Vibrieren, aber nicht unangenehm.</p></blockquote>
<p>Nach dem vierten Buch von Franz wird es ein wenig eintönig. Die Motive, Tathergänge und Verdächtigen sind irgendwie gleich, die Ermittler entwickeln sich nicht wirklich, menschliche Abgründe erschrecken nicht mehr so, wie bei den ersten Büchern. Liest man pro Jahr einen Krimi dieser Art, fällt das sicher nicht störend auf, aber hintereinander weg konsumiert, offenbart sich da eine gewisse Einheitlichkeit, über die ein Frankfurter aufgrund der hohen Dosis Lokalkolorit dennoch sicher hinweg sehen könnte.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Kaltes Blut&#8221; von Andreas Franz · Gelesen im August 2009 · Lesezeit: eine Woche · Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Tod eines Lehrers</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 16:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Heile Familien, Statussymbole und schicke Wohngegenden &#8211; alles nur Fassade. Zumindest, wenn es nach Andreas Franz geht. Auch in seinem Werk Tod eines Lehrers ist nach dem Mord an den Studienrat Schirner mal wieder nichts so wie es scheint. Sowohl Kommissar Brandt, als auch seine Kollegin Julia Durant ermitteln im Rhein-Main-Gebiet. Durch die unterschiedlichen Krimi-Reihen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2009/08/todeineslehrers.jpg" alt="" title="Buchcover: Tod eines Lehrers" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2197" />Heile Familien, Statussymbole und schicke Wohngegenden &#8211; alles nur Fassade. Zumindest, wenn es nach Andreas Franz geht.<br />
Auch in seinem Werk Tod eines Lehrers ist nach dem Mord an den Studienrat Schirner mal wieder nichts so wie es scheint.</p>
<p>Sowohl Kommissar Brandt, als auch seine Kollegin Julia Durant ermitteln im Rhein-Main-Gebiet. Durch die unterschiedlichen Krimi-Reihen wird für etwas Abwechslung gesorgt. Dennoch setzt anscheinend nach dem dritten gelesenen Buch eine leichte Routine ein &#8211; die Themen sind ähnlich, die Motive etwas austauschbar. Dennoch: Eine solide und spannende, schnell gelesene Geschichte. Vor meinem nächsten Franz-Buch (ich habe da einen ganze Stapel geliehen bekommen), werde ich erst mal etwas anderes lesen.</p>
<blockquote><p>Sie hoffe inständig, der böse Traum von eben würde nicht das bedeuten, was sie in ihrem tiefsten Innern vermutete, nein, eigentlich wusste sie es, denn ihre Träume hatten noch nie gelogen. </p></blockquote>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Tod eines Lehrers&#8221; von Andreas Franz · Gelesen im August 2009 · Lesezeit: vier Tage · Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Der Köder</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 17:17:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Der achtzigjährige Morey Gilbert wird tot und mit einem 9mm-Loch im Kopf in seiner Gärtnerei gefunden. Wer hat den allseits beliebten Senior auf dem Gewissen, warum werden weitere nette, alte Leute hingerichtet und was verbindet die Taten? Aber bei dieser Leiche war es schlimmer als sonst. Erst ein Tag war mit Ermittlungen vergangen, und er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2009/08/derkoeder.jpg" alt="" title="Buchcover: Der Köder" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2199" />Der achtzigjährige Morey Gilbert wird tot und mit einem 9mm-Loch im Kopf in seiner Gärtnerei gefunden. Wer hat den allseits beliebten Senior auf dem Gewissen, warum werden weitere nette, alte Leute hingerichtet und was verbindet die Taten?</p>
<blockquote><p>Aber bei dieser Leiche war es schlimmer als sonst. Erst ein Tag war mit Ermittlungen vergangen, und er empfand nicht nur Mitleid mit dem Opfer. Langsam empfand er bereits Mitleid mit sich selbst, weil er den Mann nicht gekannt hatte. Das war ihm noch nie passiert.</p></blockquote>
<p>Trotz des tiefgründigen und tragisch-ernsten Hintergrundes der Handlung, schreibt des Autorenduo erneut stets mit unterschwelligen Humor und Witz. Zusammen mit den sympathischen Cops Leo und Gino tappt der Leser sehr lange im Dunkeln, bevor sich Kreise schließen und Abgründe öffnen.</p>
<p>Der Abspann erscheint mir etwas lang geraten, aber wer das <em><a href="http://www.derhenry.net/2009/buch-spiel-unter-freunden/" class="liinternal">Spiel unter Freunden</a></em> mochte, wird auch den <em>Köder</em> gut finden. Es empfiehlt sich, die Reihenfolge beim Lesen einzuhalten &#8211; wenn auch eher auf privater Ebene, ist eine Entwicklung der Charaktere stark erkennbar.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Der Köder&#8221;, orig. &#8220;Live Bait&#8221; von P. J. Tracy · Gelesen im August 2009 · Lesezeit: zwei Wochen · Quelle: neu aus dem Buchladen</small></p>
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		<title>Buch: Das achte Opfer</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 14:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino- und Lesesaal]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spitzenreiter sämtlicher Kriminalitätsstatistiken verteidigt seinen Platz auch im zweiten Roman von Andreas Franz. Erneut zieht ein Unbekannter durch die Stadt am Main und hinterlässt eine blutige Spur. Vorgehensweise, Opfergruppe und Intention des Täters unterscheiden sich, das Ermittlungsteam hingegen kaum. Julia Durant führt die Sonderkommission ein weiteres Mal an und somit von einem Tatort zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2009/08/dasachteopfer.jpg" alt="" title="Buchcover: Das achte Opfer" width="155" height="200" class="alignright size-full wp-image-2201" />Der Spitzenreiter sämtlicher Kriminalitätsstatistiken verteidigt seinen Platz auch im zweiten Roman von Andreas Franz. Erneut zieht ein Unbekannter durch die Stadt am Main und hinterlässt eine blutige Spur. Vorgehensweise, Opfergruppe und Intention des Täters unterscheiden sich, das Ermittlungsteam hingegen kaum. Julia Durant führt die Sonderkommission ein weiteres Mal an und somit von einem Tatort zum nächsten.</p>
<p><em>Das achte Opfer</em> thematisiert zahlreiche brisante gesellschaftliche Themen, zeigt die starke Grauzone zwischen Recht und Unrecht und greift die Aspekte Selbstjustiz und Todesstrafe auf, ohne dabei wirklich Position zu beziehen. Es bleibt dem Leser überlassen, wie viel Verständnis den Extremen gegenüber aufgebracht wird &#8211; das hat mir sehr gut gefallen.</p>
<blockquote><p>Er kennt seine Opfer persönlich, wobei diese niemals auf die in Ihren Augen absurde Idee kommen würden, dass ausgerechnet er sie im nächsten Moment umbringen würde.</p></blockquote>
<p>Alle bereits in <em><a href="http://www.derhenry.net/2009/buch-jung-blond-tot/" class="liinternal">Jung, blond, tot</a></em> erwähnten Charaktere kamen mir sehr vertraut vor. Aber auch der Schreibstil ist unverwechselbar der gleiche, manche Formulierung lässt sich gar in beiden Büchern finden. Passivrauch-Husten stellt sich erneut ein, gesoffen wird eigentlich den ganzen Tag. Franz steht auf lakonisches Lächeln! Ich wüsste zwar gerade nicht, wie man das tut, aber in seinen Büchern machen das alle. Und ja, sein Unterwäschefetisch ist pathologisch. <img src='http://www.derhenry.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn man sich mal ein paar Rezensionen zu Krimis durchliest, behaupten ja immer sehr viele von Anfang an gewusst zu haben, wer der Täter ist. Manchmal mag das ja stimmen, aber bei diesem Buch ist es sicher meist großschnauziger Blödsinn. Von den Genies und Möchtegern-Profilern unter uns einmal abgesehen, wird man mit dem achten Opfer ziemlich lange einen ziemlich spannenden Lesespaß haben.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/logos/buch.jpg" alt="" width="48" height="48" /> <small><strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong> · &#8220;Das achte Opfer&#8221; von Andreas Franz · Gelesen im August 2009 · Lesezeit: drei Tage · Quelle: geliehen</small></p>
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