Alle fünf Kontinente im kleinen Maschteich am Rathaus in Hannover. Das geht. Bis Ende Juni soll die aus kleinen, schwimmenden Gärten bestehende und Nachts beleuchtete Kunstinstallation auf die globale Schönheit und Verletzlichkeit durch klimatische Veränderungen aufmerksam machen. Anschließend zieht das Projekt nach Hemmingen weiter – wahrscheinlich wird es auch dort sehr gut von den Enten angenommen. Auf www.zukunfts-insel.de gibt es weitere Informationen.
Na, wenn das mal kein Timing war. Bei strahlendem Winterwetter verwandelte sich der Maschsee nach drei Jahren mal wieder in ein Zentrum des Wintersports. An den beiden Tagen haben sich etwa 150.000 Menschen mit Schlittschuhen, zu Fuß oder mit Schlitten auf der Eisfläche getummelt und nebenbei für ein tolles Verkehrschaos und zahlreiche Einsätze der Rettungskräfte gesorgt.
Die Dicke des Eises wird weiter beobachtet: Möglicherweise wird die Freigabe im Laufe der Woche zurückgezogen, vielleicht sorgen aber ja auch weitere kalte Nächte für die sogenannte Partydicke von 20cm. Dann könnten auch Buden mitten auf dem See aufgebaut werden.
Zum Starten der Fotostrecke auf eines der Bilder klicken:
So langsam wird es anscheinend Zeit, dass der Maschsee freigegeben wird. Die Hannoveraner sind schon fleißig am Recherchieren, was die Eisdicke angeht und landen dann ziemlich häufig bei meinem alten Bericht über die Maschseeparty von vor drei Jahren.
Suchbegriffstatistik vom 08. Januar:
21x maschsee eisdicke
18x maschsee eis
12x eisdicke maschsee
03x eisdicke hannover maschsee
02x eis auf dem maschsee
02x maschsee eis hannover
02x maschsee hannover eis
01x hannover ist die schönste stadt der welt eis
01x erforderliche eisdicke schlittschuhlaufe
01x stadt hannover maschsee eisdicke
01x hannover maschsee eis
01x eisdicke auf dem maschsee hannover
01x eisdicke maschsee hannover
01x eisdicke des maschsees
01x hannover eisdicke maschsee
01x maschsee, eis
01x eisdicke am maschsee
01x erforderliche eisdicke maschsee
01x erforderliche eisdicke
01x maschsee + eisdicke
01x maschsee+eisdicke
Laut offizieller Meldung der Stadt liegt zwischen der aktuellen Eisdicke und der erforderlichen Dichte zur Freigabe nur noch ein Zentimeter, so dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es am Wochenende auf’s Eis gehen kann. Die erfolgreiche Messung erkennt Ihr an der gehissten Stadtflagge am Nordufer. Wartet also noch ein Weilchen, damit Ihr den Karpfen keine ewige Gesellschaft leisten müsst.
Aktualisierung
09.01.: Seit 10:00 ist der See nun offiziell freigegeben.
14.01.: Mittlerweile hat die Stadt die Freigabe zurückgenommen. Die Buden am Nordufer stehen auch schon wieder vor dem Abbau. Also Leute, Schlittschuhe wieder einmotten!
Es gibt einen Toten in der niedersächsischen Hauptstadt. Ausgerechnet am Maschsee liegt die zungenlose Leiche. Ein Team der hannoverschen Mordkommission nimmt sich der Sache an und geht auf die Jagt nach dem Täter.
Die Charaktere sind mit ihren Eigenartigen und Schrulligkeiten liebevoll von Susanne Mischke gezeichnet und die Geschichte interessant und amüsant erzählt. Leichte Schwächen in der Handlung soll eine ordentliche Portion Lokalpatriotismus wieder wett machen: Es wimmelt nur so von 96-Fahnen, authentischen Orten und historischen Ereignissen. Stellenweise wird hier etwas zu dick aufgetragen – mir ist noch nie aufgefallen, dass in einem Roman dermaßen viele Straßennamen genannt werden. Andererseits macht dieser Stil auch das besondere der Geschichte aus, die ansonsten nicht aus dem Einheitsschema von Kriminalromanen herausfallen würde.
Eine Weide ragt übers Wasser und badet ihre Zweige darin. Kleine Wellen platschen ans Ufer, drei Enten nähern sich in der Hoffnung auf Futter, ein Segler gleitet über die silbrige Wasserfläche, im Hintergrund sonnt sich die Silhouette der Stadt.
In Film und Literatur spielt Hannover bisher leider keine große Rolle, vielleicht ändert sich das ja mit der Fortsetzung der Reihe. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass in erster Linie die Niedersachsen ihren Spaß am Provinzkrimi haben werden.
Bewertung: 3 von 5 Sternchen · “Der Tote vom Maschsee” von Susanne Mischke · Gelesen im Oktober 2008 · Lesezeit: eine gute Woche · Quelle: geliehen von Vatern
Die erforderlichen 13cm Eisdicke scheinen erreicht, am Maschsee tobte heute der Bär! Nicht nur Familien, Schlittschuhläufer und Hunde haben sich auf und um dem See versammelt, auch diverse Dienstleister waren zu sehen. Schlittschuhe konnten geliehen, geschliffen oder auch gleich gekauft werden. Fürr die Stärkung zwischendurch wurden Bratwurst, Glühwein und Crêpes angeboten. Hier mal ein paar Impressionen des winterlichen Vergnügens.
Zum Starten der Fotostrecke auf eines der Bilder klicken: