Yea, wir können jetzt Salsa!
Naja, zumindest ist unser kurzer Anfängerkurs vorbei. Durch unser Gutscheinbuch konnten wir zum halben Preis an vier Abenden den Grundschritt, einfache Drehungen und den kubanischen Straßenstrich Straßenschritt kennen lernen.

Toll ist ja schonmal, dass der Herr hier das Sagen hat. Zumindest auf dem Parkett wird mal das gemacht, was er sagt. Schade nur, dass das Parkett irgendwann zu Ende und somit die Dame wieder an der Macht ist. Aber sei’s drum, anderes Thema. Denn der Tanz hat auch noch weitere Vorteile: Die Musik weckt karibisches Fernweh und trotz der eher steifen Interpretation der Bewegungen seitens eines hüftlosen Mitteleuropäers wie mir, wird ein gewisses Gefühl der Lebensfreude geweckt. Viel kann man bei einem solchen Erstversuch freilich nicht erwarten, und wenn man nicht am Ball bleibt, verdrängt man das Erlernte sicher genauso schnell wie die Integralrechnung nach einer Mathematikklausur, aber für einen Einblick in die Materie sei es jedem empfohlen. Salsa muss man – wie jeden Tanz – üben und einfach praktizieren. Nichtsdestotrotz gibt es übrigens auch theoretisches Begleitmaterial im Netz der Netze, beispielsweise in Form eines Wikibooks. Lustig ist dort der Warnhinweis:

Falsche Ausführung der in diesem Wikibook beschriebenen Bewegungen kann zu Verletzungen führen. Was du tust, tust du auf eigenes Risiko.

Das nächste mal werden wir aber wohl eher eine “richtige” Tanzschule besuchen. Bei dem von uns getesteten Anbieter waren Örtlichkeit und Personal nicht so wirklich überzeugend. Für 20 Euro pro Nase war es dann aber okay.