Was zu Anfang wahrscheinlich als einfache Auflistung der Funde und zur eigenen Motivation gedacht war, hat sich zu einem wahren virtuellen Schwanzvergleich gemausert. Die Rede ist hier von Statistikseiten bei geocaching.com. Obwohl in dieser Hinsicht doch noch stark schwachbrüstig, müssen wir so etwas natürlich auch haben, schließlich sind Statistiken mein Job.
Etwas verwundert war ich, als nach dem Upgrade auf eine Prämiummitgliedschaft nicht automatisch eine Statistikseite zum Profil erschien. Dann ist mir aufgefallen, dass die auch überall anders ausschauen und schließlich bin ich auf die Suche im Netz gegangen. Ergebnis: Die erstellt und aktualisiert man selber – nichts Automatik. Immerhin stellt Groundspeak auf der Pocket-Query-Seite eine Datei der eigenen Funde zur Verfügung, die man gut verwenden kann.
Für Mac-User macht GCStatistic einen guten Eindruck. Das Tool wird mit einer gpx-Datei gefüttert, benötigt den Benutzernamen und die Heimatkoordinaten als Parameter und erstellt dann einen HTML-Code, den man auf seine Profilseite (Beispiel) bringen kann. Wer das Kennwort zum eigenen User im Programm einträgt, dem wird auch dieser Schritt abgenommen. Farben und Anordnung der einzelnen Elemente lassen sich nach belieben verändern. Praktisch.
Jetzt wissen wir also, dass 2,94% aller Funde auf einen Mittwoch fielen, wir maximal 41 Kilometer von zu Hause entfernt waren und am 02. April 2012 unseren fünfhundertsten Cache finden werden. Ist das nicht geil?
Also: Hosen runter!
Steinhude ist in dieser Jahreszeit ein ziemlich totes Fleckchen. Aber dadurch wurden wir am letzten Wochenende auch kaum von Muggels gestört!
Muggels sind in Geocacher-Kreisen die Nicht-Geocacher – wir waren also mal wieder zusammen mit dawiblo auf Schatzsuche.
Was gibt es da an Neuigkeiten? Nun, wir haben erstmalig unseren Stempel ausprobieren können und ein “Trackable Item” ausgesetzt. Ha, das nächste Fremdwort. Ein solcher Gegenstand lässt sich über die offizielle Geocaching-Seite auf seiner Reise von Versteck zu Versteck verfolgen. Wir sind schon ganz gespannt, wo es unsere kleine Münze hin verschlägt.
Dass eine solche Reise ganz schön lang und aufregend sein kann, lässt sich an Hillbilly Jack sehen. Jack haben wir am Sonntag in Hannover aufgegabelt. Daheim haben wir dann festgestellt, dass der kleine Wicht bereits im Januar 2008 in den USA losmarschiert, in diesem August über den großen Teich geflogen und seit da im Lande ist. 8.382 Meilen hat er also in den 22 Monaten zurückgelegt. Wahnsinn, was? Mal schauen, wo wir ihn wieder aussetzen.
Und schon wieder haben wir uns auf gemacht und sind Koordinaten hinterher gelaufen um Dosen zu finden. Klingt doof, ist aber so! Hier ein kleiner Bericht der Erlebnisse vom Wochenende.
Samstags wollten wir zu Fuß nur ein paar Punkte in der nächsten Umgebung besuchen und hatten dafür bei geocaching.com vermeintlich einfache Caches händisch ins GPS-Gerät übertragen. Am ersten Ziel angekommen fanden wir auch den mit “GC” markierten Baum, allerdings keinen Schatz in den beschriebenen 17 Metern Abstand. Leicht demotiviert waren wir schon im Aufbruch, als uns ein Pärchen entgegen kam und uns erschreckte: Mit Tarnjacke, Riesenrucksack und 1,5-Meter-Zwille bewaffnet stand da plötzlich jemand, der uns (das GPS noch in der Hand) sofort als Cacher enttarnte und fragte, ob wir unsere Ausrüstung vergessen hätten.
Wir: ???
Er: Habt Ihr nicht gesehen, dass es ein “Terrain-Fünf-Cache” ist?
Wir: ???
Er: Da oben. Da hängt er doch.
Wir: ???
Und tatsächlich hing im Baum, wahrscheinlich genau 17 Meter hoch, das Objekt der Begierde. Wir haben dann ehrfürchtig beobachtet, wie man mit der Zwille ein Führungsseil über die Astgabel schießt, daran ein Kletterseil in die Höhe zieht und den Baum dann mit Geschirr bekleidet bezwingt. Naja, dass machen wir vielleicht ein anderes mal und sind dann weiter zu den Pipifax-Caches der Umgebung gewandert.
Notiz an mich: Nicht nur die Schwierigkeitwertung eines Caches, sondern immer auch den Terrain-Level beachten!
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GC1W708: Fische(n) an der Leine |
in Hannover |
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GC1D9AV: Blaue Wunder v. Döhren |
in Hannover |
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Am Sonntag haben wir uns dann mit Freunden in Springe getroffen, um dort eine zuvor (unter Berücksichtigung des Terrains!) ausgeschaute Route abzuklappern. Da waren wir auch richtig erfolgreich und zu viert macht es nicht nur mehr Spaß, sondern das Aufspüren ist wesentlich einfacher.
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GCXDHC: Einen an der Birne |
bei Springe |
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GC1RPKE: turn to stone |
bei Springe |
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GC1RPK3: love shack |
bei Springe |
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GC1Z824: acres wild |
bei Springe |
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GC1Z81P: Dahler Weideweg |
bei Springe |
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GC1Z816: Das Hexenhaus |
bei Springe |
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GCW6ZA: Outlook 2006 |
bei Springe |
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Klar, jeder muss sehen wo er bleibt. Aber dass unser Bürgeramt jetzt die ohnehin unverschämt hohen Preise für die Beglaubigung einer Kopie weiter heraufsetzt, wenn die Jungs dadurch weniger zu tun haben, muss ich nicht verstehen, oder?

Quelle: www.hannover.de
Nach unserem ersten Anlauf vor ein paar Wochen haben wir uns nun erneut auf die Pirsch nach Schätzen in der Umgebung gemacht und drei Geocaches angesteuert. Immerhin bei zweien waren wir erfolgreich.
Notiz an mich: Beim nächsten mal auch die Position des Parkplatzes im GPS abspeichern, dann findet man besser aus dem Wald raus!
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GC1BQ02: Wasser, Feuer & Erde |
in Wennigsen |
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GC1Z7ZC: Auf dem Schulweg |
in Wennigsen |
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GC1DNHP: Naturdenkmal |
bei Wennigsen |
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Ein Kollege steht mit mir vor einem Besprechungsraum. Sein Handy klingelt.
Er: “Mist, jetzt kann ich nicht ran gehen. Ich habe eine Freeware-Tastensperre installiert und die scheint mit der aktuellen Android-Version nicht zu funktionieren…”
Ich:
Gestern konnte die Traumpaar-Verkupplungs-Serie “Bauer sucht Frau” wieder beim Top-Sender RTL bestaunt werden. Woher ich das weiß? Nun, meine Blogstatistik hat es mir geflüstert.
Insgesamt knapp 50 Suchanfragen mit den Begriffen Bauer, Frau, sucht, RTL, Claus und Clausen haben von google & Co. auf meinen Beitrag von letzter Woche verwiesen. Klasse.
Am besten finde ich die bei google gestellte Frage “warum heißt der bauer bei bauer sucht frau eigentlich herr clausen?”
Leute, herzlich willkommen, aber ich vermag Euch bei dieser Frage leider nicht helfen zu können.