Hat nichts miteinander zu tun? Doch!
Am Freitag und Samstag fand das entsprechende Seminar (BWL05) in Pinneberg statt – also jetzt Personal, nicht Vulkanologie. Das war richtig gut! Der Prof. hatte Ahnung, konnte gut vermitteln und das eigentlich nicht gerade spannende Thema hat er wirklich gut angefasst. Ob das jetzt für die (zentral gestellte und dem Dozenten unbekannte) Klausur ausgereicht hat, kann ich gar nicht sagen. Ich bin mal gespannt. So langsam hätte ich wirklich gerne mal ein generelles Feedback, denn jetzt stehen bereits die Ergebnisse von einer Hausarbeit und zwei Klausuren aus. Klappt das alles soweit ganz gut? Liegen ich total daneben?

Übrigen: Hausarbeiten lohnt es bei der AKAD nicht in Mappen abzugeben. Noch im Sekretariat werden die nämlich ausgepackt, getackert und die Mappen dann später, wie auf dem Bild zu sehen, unter’s Volk gebracht. ;)

Den staubspuckenden Isländer hat die Bahn als kreativen neuen Vorwand genommen, dass quasi kaum noch etwas funktionierte. Züge fielen aus, starteten nicht vom Hauptbahnhof, sondern von Altona oder Harburg oder haben sogar gleich ihre Türen verloren… Glücklich konnte ich also sein, dass mein ICE wenigstens die geplante Route genommen hat – die draufgegangene knappe Stunde ist geschenkt.
Ist Euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass die Züge immer so 40 bis 50 Minuten Verspätung haben und die magische Grenze der einen Stunde meistens knapp unterbieten? Seltsam, dass es erst ab einer Stunde Verspätung einen Gutschein als Entschädigung gibt… ;)

Scheiß die Wand an, was ne Woche! Das Fazit des letzten Wochenendes musste leider warten, denn die Tage dazwischen waren wirklich gut stressig.

Am letzten Samstag stand Buchführung (BFG04) auf meinem Seminar- und Klausur-Kalender, und somit bin ich schon am Freitag nach München gefahren. Nach wie vor eine wirklich schöne Stadt, aber leider hab’ ich mal wieder nicht viel von gesehen. Nach dem Seminar am Vormittag wurde später die Prüfung abgenommen – meine erste in dem Verein. Die sind ganz schön scharf mit ihren Sicherheitsbestimmungen: Ausweise raus, Taschen weg, Gesetztesbücher werden alle einzeln durchsucht…
Leider hatte ich während der Prüfung nicht nur das Problem Buchführung vor Augen, sondern das Problem Übelkeit im Bauch. Es liegt mir natürlich fern irgendwelche Zusammenhänge zu behaupten, aber komischerweise war ich Mittags bei der Nordsee Fish & Chips essen und mein bevorzugter Aufenthaltsort am Abend dann vor der Keramikschüssel.
Somit ist also auch der Samstagabend und das Frühstückessengehen am nächsten Morgen ausgefallen und es ging am Sonntag wieder Richtung Norden.

Schmunzeln musste ich neulich, als irgendwo in einem Fernsehbeitrag über die Bemühungen der Stiftung Warentest berichtet wurde, die Systematik der Preispolitik bei der Bahn zu ergründen. Man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine gäbe.

Ähnliche Erfahrungen musste ich sammeln, als nun die Anschaffung einer BahnCard anstand. Durch das Studium bin ich jetzt ja etwa zehn mal im Jahr in Pinneberg, Stuttgart, Leipzig oder München. Da fahre ich also oft Bahn und dachte mir, dass man mit einer BahnCard (BC) unter’m Strich sicher gut bei weg kommt.
Erste Ernüchterung: Für den Studententarif der BC-50 bin ich zu alt.
Zweite Ernüchterung: Wenn man langfristig planen kann, lohnt die BC-50 eh nicht. Dummerweise bekommt man dort nämlich nur 50 Prozent Rabatt auf den Normalpreis und keinerlei Vergünstigungen bei Spar-Angeboten. Diese wiederum gibt es in unterschiedlichem Umfang eigentlich immer, wenn man rechtzeitig und nicht von heute auf morgen plant und sich dann gleich auf eine Verbindung festlegt. Die BC-25 hingegen reduziert auch die Sparpreise um ein Viertel und kostet keine 60 Euro, wodurch sie sich bereits durch ein einmaliges München-Und-Zurück rentiert.

Was nun aber jeweils eine Fahrt kostet, dass bleibt das Geheimnis der Bahn. Mein Verdacht ist ja

Quersumme der Abfahrtszeit * Verspätungsfaktor hoch Abfahrtsgleis

aber da bin ich noch nicht sicher.

Ein Hit ist auch die elektronische Ticketbestellung: Wenn ich einzeln eine Hin- und eine Rückfahrt buche, bin ich bislang immer günstiger bei weg gekommen, als wenn ich eine Hin- und Rückfahrt gemeinsam ordere. Ist das normal?! Lustigerweise kosten die beiden Wege auch nie den gleichen Betrag. *arrg*

Zum Fan der öffentlichen Verkehrsmittel werde ich wohl nie werden. Immerhin gibt es so hier sicher regelmäßig neues zu berichten…

Neben Einsendeaufgaben gehören Online-Prüfungen eher zu den komfortablen Leistungsnachweisen der Teilmodule meines Studiums. Beide lassen sich bequem vom zu Hause und daher auch mit Humpelfuß erledigen
Leider war es das jetzt erst einmal und die nächsten Prüfungen muss ich vor Ort als Referate oder Klausuren ablegen. Die haben, wenn man sich die Pingeligkeit einer Online-Prüfung einmal ansieht, dann aber immerhin den “Vorteil des Mitdenkens”:

Ergänzen Sie bitte die Lücke der folgenden Sätze.
Strategiepapiere für die einzelnen Geschäftseinheiten sind wegen konkreter Aussagen zu den aufzubauenden strategischen Erfolgspositionen eher geheim vertraulich und dienen vornehmlich der unternehmensinternen Kommunikation.

oder:

Welche drei Entscheidungsebenen werden im ersten St. Galler Management-Konzept unterschieden? Ergänzen Sie die Lücken.
Die obere Ebene ist die unternehmenspolitische Unternehmenspolitik.
Die mittlere Ebene ist die planerische Planung.
Die untere Ebene ist die dispositive Disposition.

Etwas Spielraum in der automatischen Antwortauswertung wäre vielleicht angebracht, oder?

Die erste Einsendeaufgabe hat sich gerade auf den digitalen Weg Richtung Pinneberg gemacht und bedeutet hoffentlich den Abschluss des ersten Teilmoduls.
Obwohl für die Gesamtwertung nicht sonderlich relevant, war das erste Thema Grundlagen des Wirtschaftens nicht nur ziemlich interessant, sondern als Zugang zur neuen Lernform sehr gut geeignet. Das Arbeiten mit den Studien-Heften scheint ganz gut zu funktionieren.
Leider kann ich nur die ersten beiden Module (nun kommt Grundlagen der Unternehmensführung dran) durch Einsendeaufgaben abhaken. Praktisch wär’s…

26Jan 10

AKAD-Studium

Seit Dezember 2009 bin ich Student der AKAD und habe das Ziel meinen Master in BWL zu machen. Hier gibt es ein paar Infos zum Studium und die Dokumentation meines Fortschritts.

Linksammlung

Meine Module

Name Bezeichnung Status
BWL01 Grundlagen des Wirtschaftenserledigt
UFU01 Grundlagen der Unternehmensführungerledigt
FGI01 Führung von Mitarbeiternerledigt
BFG04 Buchführung kompakterledigt
BWL05 Personalmanagementerledigt
BWL03 Produktions- und Materialmanagementin Arbeit
BWL33 Produktions- und Materialmanagementin Warteschleife
BWL04 Marketingmanagementerledigt
UFU06 Managementtechniken Planung, Steuerungsteht noch aus
VWL03 Volkswirtschaftslehre kompaktsteht noch aus
STA01 Einführung Statistiksteht noch aus
WIR04 Recht kompaktsteht noch aus


MindNode LogoDie Technik der Mindmaps ist alles andere als neu, aber in manchen Situationen bediene ich mich ihrer gerne. Wieder herausgekramt habe ich sie jetzt, um mal auszuprobieren, wie es klappt den Stoff für das Studium zu strukturieren und zu lernen. So habe ich mich also auf die Suche nach einem Tool für Mac OS begeben, welches mich beim Erstellen von Mindmaps unterstützen und zwei Kriterien erfüllen soll:

  • Schlank und nicht mit unnützen Funktionen überladen
  • Nicht übermäßig teuer, idealerweise kostenlos

Gefunden habe ich den Mindmanager, Freemind, Xmind und MindNode. Das erste kostet einen Haufen Geld, das zweite fühlt sich nach Betatest an und das dritte erschien mir zu überladen. Besser gefällt mir da das Konzept von MindNode. Es bietet zwar (noch) keine Möglichkeit Bilder oder Notizen frei einzufügen, aber die elementaren Dinge einer Mindmap lassen sich schick zusammenklicken. Back to the Roots, im wahrsten Sinne des Wortes – und es fühlt sich sehr sympatisch an. Die Freeware-Version bringt bereits alles mit, was eine normale Mindmap ausmacht. Wer Querverbindungen zwischen den Zweigen, automatische Verteilung der Knoten auf der Arbeitsfläche und das Zusammenfalten einzelner Äste mag, greift zur knapp 18,- Euro teuren Pro-Version. Eine Variante für das iPhone – natürlich mit Synchronisationsmöglichkeit – ist auch am Start.

Habt Ihr Erfahrungen mit Mindmaps als Lernhilfen gesammelt?

Studienmaterial der AKADWie bereits erwähnt, bin ich wieder Student – seit Samstag offiziell. Die Woche zuvor war ich schon erstmalig in Pinneberg und habe das Einführungsseminar besucht, in dem sämtlichen Neulingen aller Fachrichtungen organisatorische Informationen vermittelt und Fragen beantwortet wurden. Ganz interessant soweit – aber dennoch bin ich mit der Planung meiner Modul-Reihenfolge, den Seminar-Terminen und was da noch alles zu gehört noch lange nicht durch.
Heute habe ich meine erste Lieferung an Lernmaterialien bekommen: Es geht um “Gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge”, Unternehmensgründung und die “Grundlagen der Unternehmensführung”. Die beiden Teilmodule (BWL01 und UFU01) schließen mit Einsendeaufgaben ab, Seminare oder Klausuren stehen dieses Jahr also nicht mehr an.

Jetzt bin ich wieder Student!
Ab Dezember bin ich bei der Fern-Hochschule AKAD eingeschrieben und arbeite jetzt berufsbegleitend auf den Abschluss Master of Arts hin. Geplant ist, dass ich in drei Jahren durch bin – mal schauen, ob sich das realisieren lässt. Zukünftig werde ich mir also regelmäßig Pinneberg ansehen und hier Infos zum Thema posten. Meine erste Amtshandlung wird jedoch die Anschaffung eines Gerätes aus dem Education-Store von Apple sein! ;)