Yippi. Nachdem ich mich als Mundwasser-Tester habe profilieren können, gibt es jetzt endlich mal was vernünftiges zu testen: Tiefkühlpizza von Dr. Oetker.

Die Dinger werden im Rahmen des trnd-Projektes sinnvollerweise nicht per Post verschickt, aber dennoch ist heute ein Päckchen eingetrudelt. Inhalt: Ein Gutschein über 25 Euro, mit dem man etwa zehn Pizzen aus dem Supermarkt meiner Wahl bekommen soll. Außerdem gibt es wieder einen Stapel Marktforschungsunterlagen.

Ich werde mich jetzt mal an die Planung der großen Pizza-Test-Party machen und dann zu gegebener Zeit vom Ereignis berichten. ;)

Wie viel Monat bleibt noch am Ende des Geldes? Wohin verflüchtigt es sich und was sind die bedeutsamsten Kategorien? Diese Fragen lassen sich recht komfortabel und smart mit der iPhone-Anwendung MoneyBook beantworten. Das eingerichtete Monatsbudget wird mit jeder getätigten Ausgabe reduziert, das verfügbare Restguthaben dargestellt und schicke Grafiken zeigen Entwicklung und Kostengruppen auf.
Leider sind die Kategorien starr vorgegeben, wodurch teils persönlich relevante fehlen und andere überflüssig sind – beispielsweise wenn man weder Baby noch Haustier hat und dafür seine Mobilfunkkosten extra ausweisen möchte. Aber hier soll sich den Entwicklern zufolge noch einiges tun. Überhaupt sind die zwei Schweizer nah in Ihren Kunden und nehmen Verbesserungsvorschläge gerne entgegen. Nach der einmaligen Investition von 2,39 EUR bringen Updates bisher stets neue Features.

Regelmäßige Ausgaben lassen sich definieren und müssen somit nicht jeden Monat neu eingegeben werden. Allerdings werden sie allesamt am Monatsersten wirksam und lassen auch keinen anderen Zahlungsintervall zu. Dafür können die Ausgaben bequem via eMail an den heimischen Rechner geschickt und dort als csv-Datei weiterverwendet werden.

MoneyBook ist ein bewusst kompakt gehaltenes Programm und wurde vor allem in Hinblick auf die Optik entwickelt. Das Werkzeug sieht sich selbst nicht als komplettes Banking-Tool, stellt für die mobile Kostenkontrolle aber einen sehr guten Begleiter dar.

trnd-Projekt MundwasserDas ich unter die gelegentlichen Produkttester gegangen bin, hatte ich ja schon erwähnt. Jetzt neigt sich mein erster Einsatz als Tester dem Ende entgegen und das Mundwasser ist alle. Natürlich habe ich die 3,4 Liter nicht alleine ausgetrunken, sondern auch fleißig in meiner Umgebung verteilt – war ja auch schrecklich, dieser dauernde Gestank von Familie und Freunden! ;)

Verkäufer ist nicht mein Ding und trnd möchte ausdrücklich ehrliche Meinungen haben: Das Meridol-Mundwasser schmeckt nicht und macht die Zunge blau. Die medizinische Wirkung möchte ich dem Mittelchen natürlich nicht absprechen, aber nicht zuletzt wegen des gesalzenen Ladenpreises, werde ich in Zukunft wieder die Hausmarke eines Drogeriediscounters ins Regal stellen.

Das Projekt als solches hat wirklich Spaß gemacht. Die Umfragen waren immer recht lustig und den einen oder anderen Bericht habe ich auch eingereicht. Faszinierend finde ich jedoch, mit welchem Schleimpropfen auf der Tastatur so mancher die Produkte im Test-Blog hochlobt. Da wird teilweise so getan, als ob ein Mundwasser (!) die Welt revolutioniere. Wenn das Voraussetzung für den Zuspruch weitere Testaufträge ist, habe ich mich mit meinen Bewertungen und durch diesen Beitrag gerade selbst ins Aus katapultiert. Dann muss das aber auch so.

Dennoch lege ich jedem das kostenlose Registieren bei trnd nahe, der gerne Post bekommt, Neuem gegenüber aufgeschlossen ist und seine Meinung stark unterbewertet sieht.

MindNode LogoDie Technik der Mindmaps ist alles andere als neu, aber in manchen Situationen bediene ich mich ihrer gerne. Wieder herausgekramt habe ich sie jetzt, um mal auszuprobieren, wie es klappt den Stoff für das Studium zu strukturieren und zu lernen. So habe ich mich also auf die Suche nach einem Tool für Mac OS begeben, welches mich beim Erstellen von Mindmaps unterstützen und zwei Kriterien erfüllen soll:

  • Schlank und nicht mit unnützen Funktionen überladen
  • Nicht übermäßig teuer, idealerweise kostenlos

Gefunden habe ich den Mindmanager, Freemind, Xmind und MindNode. Das erste kostet einen Haufen Geld, das zweite fühlt sich nach Betatest an und das dritte erschien mir zu überladen. Besser gefällt mir da das Konzept von MindNode. Es bietet zwar (noch) keine Möglichkeit Bilder oder Notizen frei einzufügen, aber die elementaren Dinge einer Mindmap lassen sich schick zusammenklicken. Back to the Roots, im wahrsten Sinne des Wortes – und es fühlt sich sehr sympatisch an. Die Freeware-Version bringt bereits alles mit, was eine normale Mindmap ausmacht. Wer Querverbindungen zwischen den Zweigen, automatische Verteilung der Knoten auf der Arbeitsfläche und das Zusammenfalten einzelner Äste mag, greift zur knapp 18,- Euro teuren Pro-Version. Eine Variante für das iPhone – natürlich mit Synchronisationsmöglichkeit – ist auch am Start.

Habt Ihr Erfahrungen mit Mindmaps als Lernhilfen gesammelt?

Geocache in seinem VersteckDanke für das Daumendrücken. Das schöne Wetter am Sonntag hat einen ausgiebigen Test des neuen Dakota 20 von Garmin möglich gemacht und uns nebenher noch das heben einiger Caches erlaubt. Als Testgelände musste eine zehn Kilometer lange Strecke vor der eigenen Haustür herhalten, denn hier gab es noch einiges zu finden.

Der erste Eindruck hat nicht getäuscht: Mit dem kleinen GPS-Gerät hat ein Geocacher eigentlich alles was er braucht. Die im ersten Bericht erwähnten Eigenschaften des Displays sind im Betrieb nicht so störend, wie man denken mag. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lassen sich alle Schaltflächen des Touchscreens sicher treffen und selbst die Texteingabe zielsicher verwenden. Mangels Sonne kann ich zu den oft als Negativpunkt genannten Displayreflexionen und schlechten Kontrastverhältnissen nicht viel sagen – gestört hat mich da nichts. Allerdings muss die Helligkeit für mich bis zum Anschlag aufgedreht sein. Dass stets nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Karte zu sehen ist, liegt an der Gerätegröße und der Auflösung, ich komme mit beidem gut zurecht.
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Garmin Dakota 20Ein neues technisches Spielzeug musste her. Unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Geocachen haben wir mit einem alten eTrex Vista von Garmin gemacht. Ein wirklich gutes Gerät, aber etwas in die Jahre gekommen. Die Koordinaten mussten von Hand eingetragen werden, nachdem die Beschreibung des Caches auswendig gelernt oder auf Papier gebracht wurde. So hatten wir zwar stets ein paar Ziele dabei, aber wirklich flexibel war man nicht. Eine richtige Karte hatten wir auf dem eTrex genauso wenig, wie ein Verbindungskabel zum PC (an dem so ein komischer proprietärer Stecker gehört).

Nun haben wir uns für das Dakota 20 entschieden. Auf dem Markt der GPS-Geräte ist es preislich in der unteren Hälfte angesiedelt und extra auf die Bedürfnisse von Geocachern ausgerichtet. Mit etwa 10 x 5,5 Zentimetern ist es fast hemdtaschentauglich und auch hinreichend leicht. Das geht natürlich zu Lasten des Displays, welches aber immerhin farbig und “touchig” ist.

Der erste Eindruck ist ein guter. Das Gerät kommt schick und wertig verarbeitet daher und schmeichelt der Handfläche. Wer jemals ein iPhone in Händen hielt, dem gruselt es jedoch leicht, wenn er sich dem Display zuwendet: Bedingt durch die Abmessungen des Empfängers kann es größer zwar nicht sein, aber die Auflösung ist doch eher mau und das Ansprechverhalten beim Scrollen und Auswählen nicht gerade hochpräzise. Für navigatorische Zwecke scheint es aber ausreichend – der Praxistest wird es zeigen.

Dakota Bildschirmfoto: KartenansichtDas Menü erscheint (weitestgehend) aufgeräumt und logisch. Die Größe des Einflusses, den Geocaching auf den Outdoor-Navi-Markt hat, kann man an der Positionierung der entsprechenden Funktion im Dakota erkennen: Gleich auf der ersten Seite prangt das gc.com-Logo, hinter dem sich die Verwaltung von Geocaches verbirgt. Das musste natürlich gleich ausprobiert werden: Die generierten Pocket Querys (gmx-Dateien) auf die Speicherkarte kopiert und angeschaltet. Schon werden die nächstgelegenen Kandidaten aufgelistet, lassen sich suchen und werden in der Karte mit dem entsprechenden Icon (Tradi, Multi, etc.) dargestellt. Angaben zur Größe, Schwierigkeit, Owner, Beschreibung und Hint sowie die letzten fünf Logs hat man so stets dabei. Verzichten muss man auf Spoiler-Fotos, denn das Dakota hat keinen Bildbetrachter. Hier kommen wir aber schon zum nächsten Thema: Karten. Mit der neusten Firmware lassen sich auf die Geräte der Dakota- und Oregon-Reihe nicht nur Vektor-, sondern auch Rasterkarten laden. Wenn man nun aus einem Bild eine solche Rasterkarte erstellt, sollte man dieses auch unterwegs anzeigen können. Hierzu folgen Test und Bericht.
Zurück zu Vektor-Karten: Geliefert wird der kleine Wicht mit der Basemap. Die enthält weltweit Landesgrenzen, Hauptverkehrsstraßen, Flüsse und weiteres. Für Autofahrer, Radfahrer oder gar Wanderer ist das bei weitem nicht ausreichend. Dafür gibt es aber ja (neben den teuren Topo-Karten von Garmin) das Open-Street-Map-Projekt. Die OSM von Deutschland (etwa 360 MB) funktioniert hier klasse. Achja, Speicher: 850 MB und die Möglichkeit SD-Karten einzubauen sind integriert.

Toll ist der Empfang von GPS-Signalen. Zwischen dem alten eTrex und dem neuen Dakota liegen da Welten. Selbst die erste Initialisierung ging fix und seitdem wird die Position nach dem Einschalten sofort richtig erkannt und sogar hier am Schreibtisch gehalten.

So, jetzt drückt uns mal die Daumen, dass das Wetter am Sonntag mitspielt. Dann wird der Neue in der freien Wildbahn getestet. Meine Eindrücke hinsichtlich Genauigkeit, Stromverbrauch, Alltagstauglichkeit beim Cachen und weitere Erfahrungen werde ich dann natürlich zum Ausdruck bringen.

Hier geht es weiter im Test.

Nein, ich werde hier kein Werbeschlumpf, verzichte auch weiterhin auf AdSense und lasse mich nicht von der Mafia bezahlen! Trotzdem hatte ich mich mal bei trnd angemeldet und darf nun beim ersten Projekt mitmachen. Was ist trnd? Nun, dort kann sich jeder kostenlos registrieren und somit als Produkt-Tester zur Verfügung stellen. Neben ein paar Markforschungsumfragen erwarten einen immer mal wieder Einladungen zu Test-Projekten. Aktuell wird ein Mundwasser unter die Lupe genommen und mein Probepäckchen müsste in den nächsten Tagen eintrudeln.

Hierdurch wird man nicht reich und nicht berühmt, aber ich erwarte zumindest ein wenig Spaß. Keine Angst, ich möchte auch niemanden bekehren und werde hier nur meine subjektive Meinung kundgeben. So, wie ich das ja schon öfters getan habe.
Möchtet Ihr auch mitmachen? Dann klickt doch einfach hier (Affiliat-Link).

Jetzt interessiert mich natürlich: Wer ist noch dabei? Welche Erfahrungen habt Ihr mit der trnd-Community gemacht?

Wörter zwischendurch nachschlagen und übersetzen zu können ist irre praktisch. Dienste wie dict.leo.org oder dict.cc sind schnell aufgerufen, wenn man auf einer Website hier und da über einen unbekannten Ausdruck stolpert.
Bisher war es jedoch immer etwas mühsam, wenn die Dienste unterwegs auf dem iPhone-Safari aufgerufen werden mussten. Nun gibt es die App dict.cc für das iPhone! Total super.

Mit der einfachen und schlichten Oberfläche macht sie genau das, was sie soll – schnell vom Deutschen ins Englische und umgekehrt übersetzen. Die Suche läuft bereits während der Eingabe eines Begriffs. Natürlich ist das ganze kostenlos und lebt durch Wörterbucherweiterungen seitens der Nutzer. Da die Datenbank auf dem Gerät gespeichert ist, wird keine Onlineverbindung benötigt, was besonders für die iPod touch-Freunde sinnvoll ist. Allerdings ist das Schwergewicht somit auch 55 MB groß und der Download besser über WLAN vollzogen.
Wenn ich jetzt noch den Duden für das iPhone hätte – 20 Euro finde ich hierfür etwas arg! – wären alle von mir benötigten Nachschlagewerke (Wiki, Wörterbuch) auf dem Gerät vereint.

Scharfes Essen mag ich. Während mein Kantinen-Futter immer so gut wie gar nicht gewürzt ist, mag ich es zu Hause gerne etwas pikant. Meine Neuentdeckung: Saucen und Gewürze von Blair. Im Viererpaket mit dem vielversprechenden Namen Death Pack befindet sich:

  • Jalapeño Death Sauce mit Tequila (Schärfe: 5)
  • Original Death Sauce (Schärfe: 6)
  • After Death Sauce (Schärfe: 9)
  • Sudden Death Sauce mit Ginseng (Schärfe: 10+)

Während die erste aus Jalapeño Chilies besteht, sind Habanero-Schoten bei den anderen für das Feuer verantwortlich.
Das Empfinden von Schärfe geht übrigens auf den Pflanzenbestandteil Capsaicin zurück und gemessen wird entweder in einer Skala von 1-10 (bzw. 10++) oder in Scoville-Einheiten (SCU). Man findet Capsaicin bereits in Gemüsepaprika (bis zu 100 SCU), die sind nicht scharf. Der Amerikaner liebste Sauce Tabasco hat gut 3.000 SCU, konzentriertes Capsaicin aus Habanero-Schoten allerdings gut 15 Millionen SCU – oberhalb von 1 Million soll man allerdings nichts mehr unterscheiden können.

Meine Sudden Death Sauce kommt immerhin auf 150.000 SCU, ist somit 50 mal schärfer als Tabasco und hat ordentlichen Bums. Die schärfste Sauce der Welt kommt auch vom Feuer-Profi Blair, nennt sich Blair’s 16 Million Reserve, besteht aus reinem Capsaicin und ist mit einem ihrem Preis von um die 300 Dollar pro Milliliter eher ein Werbegag und Sammlerobjekt.

Ist es nicht klasse, wenn man auf seiner ToDo-Liste Punkte abhaken oder durchstreichen kann, und somit trotz eines weiterhin vollen Zettels sieht, wie man langsam voran kommt? Ich mag das. Darum teste ich seit zwei Wochen quasi die Strichliste 2.0 für mich: Das GTD-Tool Things auf dem iPhone.
GTD steht dabei für Getting Things Done und ist eine von David Allen verfasste Selbstmanagement-Methode. Nach dieser werden alle anstehenden Aufgaben notiert und in einem “logischen und vertrauenswürdigen System außerhalb des eigenen Kopfes” gesammelt. Den hat man somit zur Erledigung der Aufgaben frei. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut bei Wikipedia vorbei, hier geht es jetzt nämlich um die praktische Umsetzung.
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