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	<title>derhenry.net &#187; Thriller</title>
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		<title>Buch: Erbarmen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das dänische Sonderdezernat Q wurde neu eingerichtet und gleich spektakulär besetzt: Da ist zum einen der zwar talentierte, aber nicht immer motivierte Ermittler Carl und zum anderen sein &#8220;Assistent&#8221; Assad, der eigentlich als Putzkraft eingestellt wurde. Ihre Aufgabe besteht darin, bereits seit langem geschlossene Aktendeckel zu öffnen und nie geklärte Fälle neu aufzuarbeiten. In Erbarmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das dänische Sonderdezernat Q wurde neu eingerichtet und gleich spektakulär besetzt: Da ist zum einen der zwar talentierte, aber nicht immer motivierte Ermittler Carl und zum anderen sein &#8220;Assistent&#8221; Assad, der eigentlich als Putzkraft eingestellt wurde. Ihre Aufgabe besteht darin, bereits seit langem geschlossene Aktendeckel zu öffnen und nie geklärte Fälle neu aufzuarbeiten.<br />
In <em>Erbarmen</em> setzt Jussi Henry Adler-Olsen sein ungleiches Duo auf das Verschwinden der jungen Parlamentsabgeordneten Merete Lynggard an, deren hoffnungsvolle Karriere von einem Moment auf den anderen auf der Fähre zwischen Deutschland und Dänemark beendet wurde. Welchen Grund hätte sie für einen Freitod gehabt? Hatte sie politische Gegner? Welche Rolle spielt ihr Bruder?</p>
<p>Auf zwei zeitlich versetzten Ebenen wird die Geschichte auf sehr spannende Weise erzählt und ist schnell gelesen. Die Figuren werden detailliert beschrieben und der Leser auf eine längere Reihe um das Ermittler-Team vorbereitet. Da werde ich am Ball bleiben.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/11/bcErbarmen.jpg" alt="" width="70" height="85" /> <strong>Bewertung: 4 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Erbarmen&#8221;, orig. &#8220;Kvinden i buret&#8221; von Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen<br />
Gelesen im November 2011<br />
Quelle: geliehen</p>
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		<title>Buch: Der Fledermausmann</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 17:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Harry Hole habe ich schon einmal auf einer Ermittlung begleitet &#8211; nun war ich mit ihm in Australien. In seinem chronologisch ersten Fall hat er dort am anderen der Welt einen Mord an einer Landsfrau aufzuklären. Die eigentliche Kriminalgeschichte hebt sich nicht wirklich aus der Masse ab, aber überaus gefallen haben mir die Einblicke in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Harry Hole habe ich <a href="http://www.derhenry.net/2010/buch-schneemann/" class="liinternal">schon einmal</a> auf einer Ermittlung begleitet &#8211; nun war ich mit ihm in Australien. In seinem chronologisch ersten Fall hat er dort am anderen der Welt einen Mord an einer Landsfrau aufzuklären.<br />
Die eigentliche Kriminalgeschichte hebt sich nicht wirklich aus der Masse ab, aber überaus gefallen haben mir die Einblicke in den fernen Kontinent und die Welt der Aboriginies. Kommissar Hole wird sympathisch in die Serie eingeführt und ich habe mir sagen lassen, dass Nesbø von Buch zu Buch besser werden soll. Das werde ich sicher noch überprüfen.</p>
<p><em>Der Fledermausmann</em> liest sich ziemlich schnell, hat dabei einen sehr unausgeglichenen Spannungsbogen, macht in Summe aber durchaus Spaß. Drei Sterne.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/10/bcDerflederhausmann.jpg" alt="" width="70" height="85" /> <strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Der Fledermausmann&#8221;, orig. &#8220;Snømannen&#8221; von Jo Nesbø<br />
Gelesen im Oktober 2011<br />
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft</p>
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		<title>Film: Hell</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 16:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach all den apokalyptischen Filmen setzt jetzt auch aus deutscher Perspektive Endzeitstimmung ein und Tim Fehlbaum bringt sein Regiedebüt Hell auf die Leinwände. Sobald man sich der deutschen Herkunft bewusst ist, erkennt man, dass der Titel mindestens doppeldeutig, wahrscheinlich aber eher das Gegenteil von dunkel gemeint ist &#8211; passt auch ganz gut, denn zum Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach all den apokalyptischen Filmen setzt jetzt auch aus deutscher Perspektive Endzeitstimmung ein und Tim Fehlbaum bringt sein Regiedebüt <em>Hell</em> auf die Leinwände. Sobald man sich der deutschen Herkunft bewusst ist, erkennt man, dass der Titel mindestens doppeldeutig, wahrscheinlich aber eher das Gegenteil von dunkel gemeint ist &#8211; passt auch ganz gut, denn zum Thema wird hier die Sonne und ihre vernichtende, weil durch Sonnenstürme aus dem Takt geratene Kraft.</p>
<p>Die Menschheit ist in kurzer Zeit &#8211; wir befinden uns im Jahre 2016 &#8211; stark dezimiert. Einerseits durch die direkte Gefahr der Sonnenstrahlen, andererseits durch die indirekten Folgen in Form von Dürren, Hungersnöten und Wasserknappheit. Durch dieses trostlose Szenario begleiten wir Marie (Hannah Herzsprung), ihre kleine Schwester Leonie und Phillip auf den Weg in die sicher erscheinenden Berge.</p>
<p>Nun, irgendwie war ich beim Schauen hin und her gerissen. Es gibt die wirklich guten, stimmigen und spannenden Szenen, aus der perfekten Perspektive gefilmt. Und und es gibt die 08/15-Momente, bei denen man auch einem Tatort oder der Lindenstraße gegenüber sitzen könnte. Dass das Genre durch eine deutsche Adaption nicht neu erfunden werden kann ist klar, aber ein paar eigene Ideen wären irgendwie schön gewesen und ein wenig mehr Logik und Kontinuität hätte ich mir auch gewünscht. Irgendwann ist dann auch die Sonne nicht mehr so wichtig und der Fokus, die Gefahr für das Trio, verrutscht komplett. Und dann &#8211; nach nicht einmal 1,5 Stunden &#8211; ist der Film auch ziemlich plötzlich wieder vorbei.</p>
<p>Die Kernidee finde ich gut und die Umsetzung, das ganze Farbschema, passt. Immerhin ist Mut dabei, ein Regiedebüt in diesem, für den deutschen Film gänzlich jungfräulichem, Genre zu platzieren. So manche Leistung der Beteiligten vor und hinter der Kamera kann man leider nur als &#8220;stets bemüht&#8221; bewertet. Das ist nicht immer genug.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 2 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 27. September um 20:15<br />
im Cinemaxx Hannover Raschplatz · Saal 9, Platz A7<br />
Kostenfaktor: 7,50 Euro</p>
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		<title>Buch: Die Therapie</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 17:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Motto &#8220;Das Beste kommt zum Schluss&#8221; habe ich jetzt auch endlich mal das erste Buch von Fitzek gelesen. Jeder der eines der späteren Werke aus seiner Feder mag, sollte die Therapie nicht verpassen. Gänzlich ohne Blut und Ekel wird die bedrückende Geschichte eines verzweifelten Vaters auf der Suche nach Kind und Wahrheit erzählt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Motto &#8220;Das Beste kommt zum Schluss&#8221; habe ich jetzt auch endlich mal das erste Buch von Fitzek gelesen. Jeder der eines der späteren Werke aus seiner Feder mag, sollte die Therapie nicht verpassen.<br />
Gänzlich ohne Blut und Ekel wird die bedrückende Geschichte eines verzweifelten Vaters auf der Suche nach Kind und Wahrheit erzählt. Wie gewohnt ist diese zwar stark konstruiert und spielt dabei auf mehr als einer Ebene gleichzeitig, aber Erzählstil und Spannung lassen meine Bewertung für den wahrscheinlich besten deutschen Thriller-Autor wie immer gut ausfallen.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/07/bcDietherapie.jpg" alt="" width="70" height="90" /> <small><strong>Bewertung: 5 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Die Therapie&#8221; von Sebastian Fitzek<br />
Gelesen im Juli 2011 · Lesezeit: eine Woche<br />
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft</small></p>
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		<title>Buch: Amokspiel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Filmen und Büchern werden Psychologen und Psychiater ja meist selber als ihre besten Kunden dargestellt. So ist es auch beim Amokspiel, bei dem gleich zwei Vertreter dieser Zunft um den Titel der kaputtesten seelischen Verfassung zu ringen scheinen. Während der eine im Kampf um seine große Liebe zum Terroristen wird, ist die andere zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Filmen und Büchern werden Psychologen und Psychiater ja meist selber als ihre besten Kunden dargestellt. So ist es auch beim Amokspiel, bei dem gleich zwei Vertreter dieser Zunft um den Titel der kaputtesten seelischen Verfassung zu ringen scheinen. Während der eine im Kampf um seine große Liebe zum Terroristen wird, ist die andere zwischen Selbstmordplänen und der Verhandlungsführung hin und her gerissen. Ort des Schauspiels ist dabei weitestgehend ein kleiner Radiosender, über den der Amokläufer sich Gehör verschafft</p>
<p>Da dem Buch nicht nur die Grusel- und Paranormal-Nuance fehlt, die ich an Fitzek ansonsten so schätze, sondern auch nicht wirklich viel Thrill zwischen den Buchdeckeln ist, muss ich einen Stern abziehen. Ein weiterer Stern geht flöten, weil die Geschichte zwar nett ausgedacht, aber so dermaßen konstruiert und verrückt ist, dass man auch über einen weißen Löwen, der plötzlich irgendwo durch einen brennenden Reifen springt, nicht weiter überrascht wäre. Wegen dem kontinuierlich hohen Spannungsbogen und der gewohnt guten Schreibe bleiben also drei Sternchen.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/06/bcAmokspiel.jpg" alt="" width="70" height="90" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Amokspiel&#8221; von Sebastian Fitzek<br />
Gelesen im Juni 2011 · Lesezeit: eine Woche<br />
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft</small></p>
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		<title>Buch: Zerstört</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 19:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich hatte ich mal wieder einen Teil der Grant-Country-Reihe um den Ermittler Jeffrey Tolliver in Händen &#8211; Pflichtlektüre, wenn man die ersten fünf Bücher begeistert gelesen hat. Wie gewohnt erzählt Karin Slaughter auch in Zerstört sehr viel aus der Vergangenheit ihrer Protagonisten und vertieft diese somit von Buch zu Buch. Nun ist Lena Adams, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich hatte ich mal wieder einen Teil der Grant-Country-Reihe um den Ermittler Jeffrey Tolliver in Händen &#8211; Pflichtlektüre, wenn man die ersten fünf Bücher begeistert gelesen hat.<br />
Wie gewohnt erzählt Karin Slaughter auch in <em>Zerstört</em> sehr viel aus der Vergangenheit ihrer Protagonisten und vertieft diese somit von Buch zu Buch. Nun ist Lena Adams, die leicht debile Mitarbeiterin des Detectives, erneut an der Reihe und offenbart so manches aus ihrem bewegten Leben.</p>
<p>Meine Erwartungen an den Thriller wurden leider nicht erfüllt. Die Geschichte ist verwirrend, hat viele Logik- und Kontinuitäts-Problemchen und erscheint alles in allem unglaubwürdig. Zusammengenommen wird in der Reihe dermaßen viel persönliches Leid auf so wenig Köpfe verteilt und übermäßig viel Kriminalität unterschiedlichster Art in eine Kleinstadt geschrieben, dass wahrscheinlich jedes Ghetto eine bessere Straftatenbilanz aufweisen kann.</p>
<p>Spannend wird das Buch vor allem auf den letzten Seiten, und bis zum Ende sollte dann trotz einiger Durststrecken jeder durchhalten. Für Fans der Reihe bleibt dieser Teil ein muss und Quereinsteiger der (wirklich zu empfehlenden) Reihe sollten auf jeden Fall nicht mit diesem Band sondern brav bei <em>Belladonna</em> beginnen.</p>
<p>Nach der Lektüre &#8211; und wirklich erst dann &#8211; sollte man unbedingt auf der Seite der Autorin vorbei schauen und den offenen Brief lesen, den Slaughter an ihre Fans verfasst hat. In der Danksagung findet Ihr die Adresse.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/04/bcZerstoert.jpg" alt="" width="70" height="90" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Zerstört&#8221;, orig &#8220;Beyond Reach&#8221; von Karin Slaughter<br />
Gelesen im Mai 2011 · Lesezeit: zwei Wochen<br />
Quelle: Geburtstagsgeschenk</small></p>
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		<title>Buch: Der Todeskünstler</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 16:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doller, härter, roter. Das scheint aktuell das Motto vieler Thriller-Autoren zu sein. Über den Amerikaner Cody McFadyen hatte ich bisher nur gehört, dass seine Bücher eine Schippe brutaler und blutiger sind als bei so manchem britischen oder deutschen Kollegen. Der Selbstversuch mit dem Todeskünstler beweist es aber. Erzählt wird knapp gesagt die Geschichte eines Mädchens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doller, härter, roter. Das scheint aktuell das Motto vieler Thriller-Autoren zu sein. Über den Amerikaner Cody McFadyen hatte ich bisher nur gehört, dass seine Bücher eine Schippe brutaler und blutiger sind als bei so manchem britischen oder deutschen Kollegen. Der Selbstversuch mit dem <em>Todeskünstler</em> beweist es aber.</p>
<p>Erzählt wird knapp gesagt die Geschichte eines Mädchens, dessen Leben ein Psychopath systematisch zu zerstören versucht, indem alle von ihr liebgewonnenen Menschen tötet. Als Gegenspieler auf der Seite der Guten tritt die  körperlich und psychisch selber von einem vorangegangenen Fall schwer gezeichnete Ermittlern Smoky Barrett (klingt sehr nach einer Zigarettenmarke, oder?!) samt Team an.</p>
<p>Haben Derrick und Columbo früher einen Fall lösen und dann zur Seite legen können, sind die Ermittler zeitgemäßer Thriller stets tief in Handlung und Tätermotivation verwickelt und nicht selten selber in unmittelbarer Gefahr. So &#8211; da verrät man nicht zu viel &#8211; läuft es auch hier. Der Spannung ist es zweifelsohne zuträglich, allerdings verläuft diese sehr kurvenförmig: Packende Kapitel aus dem Tagebuch des Mädchens wechseln sich mit weniger interessanten und teilweise nicht ganz logisch erscheinenden Abschnitten aus dem Leben der FBI-Leute ab.</p>
<p>Insgesamt ist der Thriller etwas lang(atmig) geraten und lässt dennoch viele im Verlauf aufgeworfene Fragen unbeantwortet und wie erwähnt, hätten für meinen Geschmack einige Szenen weniger bildlich beschrieben werden müssen</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/02/bcDertodeskuenstler.jpg" alt="" width="70" height="90" /> <small><strong>Bewertung: 3 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Der Todeskünstler&#8221;, orig &#8220;The Face of Death&#8221; von Cody McFadyen<br />
Gelesen im Februar 2011 · Lesezeit: zwei Wochen<br />
Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Film: Black Swan</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 20:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Thema Ballett denken jetzt sicher viele zurecht gleich an Männern in Strumpfhosen &#8211; zack, Essen gelaufen. Der Film Black Swan ist aber alles andere als eine Ballett-Verfilmung. Eigentlich ist er so ganz und gar nichts, was man irgendwoher kennen könnte und entzieht sich jeder Genredefinition. Aber man sollte anders anfangen, um seine Filmkritik zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema Ballett denken jetzt sicher viele zurecht gleich an Männern in Strumpfhosen &#8211; zack, Essen gelaufen.<br />
Der Film Black Swan ist aber alles andere als eine Ballett-Verfilmung. Eigentlich ist er so ganz und gar nichts, was man irgendwoher kennen könnte und entzieht sich jeder Genredefinition.</p>
<p>Aber man sollte anders anfangen, um seine Filmkritik zum Ausdruck zu bringen. Zum Beispiel mit der Vermutung, dass Natalie Portman (<em>V wie Vendetta</em>, <em>Léon – Der Profi</em>) sich hiermit einem Oskar als beste Hauptdarstellerin erarbeitet haben müsste. Oder damit, dass für Kamera und Schnitt gleich noch zwei Goldmännchen zusätzlich vergeben werden sollten. So, jetzt sind die Strumpfhosen Nebensache.</p>
<p>Die Rahmenhandlung wird durch die Ballerina Nina (Portman) und ihren Wunsch als Schwanenkönigin in der New Yorker Oper spielen zu dürfen gegeben. Tatsächlich handelt der Film jedoch von Kämpfen. Von Kämpfen zwischen Menschen und vor allem von welchen in ihnen. Gegen den Feind im eigenen Körper erscheinen eine tyrannische Mutter, die tanzende Konkurrenz oder der fragwürdige Theater-Regisseur nur als niedrige Hürden. Aufgezehrt vom eigenen Perfektionismus leidet sich die Auserwählte der Premiere entgegen, bis (nicht nur) die Füße bluten. Und auch der Zuschauer wird &#8211; anfänglich noch besorgt einem beliebigen Tanzfilm ausgesetzt zu sein &#8211; in eine Welt gezogen, die sich eher mit Psychothriller oder Horror denn mit Ballett-Idylle beschreiben lässt. Denn den unschuldigen, zerbrechlichen, kopfgesteuerten Schwan in weiß tanzt Nina in Perfektion. Es ist das schwarze, böse, frivole Pendant, das ihr nicht zu liegen scheint und es ist ihre Wandlung in dieses gespaltene Wesen, die der Zuschauer verfolgen darf, zeitweise verfolgen muss.</p>
<p>Obwohl nahezu keine Szene ohne die Primaballerina läuft, sind auch Vincent Cassel (<em>Die purpurnen Flüsse</em>) und Barbara Hershey lobend zu erwähnen. Ersterer spielt den exzentrischen Regiseur genauso überzeugend, wie Hershey es als die Mutter Ninas vermag. Eine Mutter übrigens, die direkt dem Fegefeuer entstiegen und deren Knollennase nur versteckt zu sein scheint.</p>
<p>Regisseur Darren Aronofsky hat uns bereits mit <em>The Wrestler</em> eine eindrucksvolle Charakterisierung und den Verfall eines Sportlers geboten und zeigt nun auf, dass Wrestling und Ballett so weit eigentlich gar nicht auseinander liegen können.<br />
Das Filmemachen Kunst ist und das Kunst schön sein kann, sei mit Black Swan bewiesen.</p>
<p><img style="float:left;margin:10px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2011/09/film.gif" /> <strong>Bewertung: 5 von 5 Sternchen</strong><br />
Gesehen am 29. Januar um 20:40<br />
im CineStar Garbsen · Saal 2, Platz F12<br />
Kostenfaktor: 9,00 Euro</p>
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		<title>Buch: Die Geduld der Spinne</title>
		<link>http://www.derhenry.net/2010/buch-die-geduld-der-spinne/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 17:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Standard-Serienkiller ist durchgehend böse. So haben wir es nach x Thrillern gelernt. Jonathan Nasaw präsentiert uns in seinem Werk Geduld der Spinne nun ein Exemplar, dass die unterschiedlichsten Typen und Attribute gleichzeitig verkörpert und nach einem Griff in sein großes Sortiment zwischen den verschiedensten multiplen Persönlichkeiten wechseln kann. Seine Umwelt &#8211; und in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Standard-Serienkiller ist durchgehend böse. So haben wir es nach x Thrillern gelernt.<br />
Jonathan Nasaw präsentiert uns in seinem Werk <em>Geduld der Spinne</em> nun ein Exemplar, dass die unterschiedlichsten Typen und Attribute gleichzeitig verkörpert und nach einem Griff in sein großes Sortiment zwischen den verschiedensten multiplen Persönlichkeiten wechseln kann. Seine Umwelt &#8211; und in der aktuellen Situation vorrangig seine Psychologin Irene &#8211; hat es mit einem gleichsam kindischen, weiblichen, gemäßigten oder äußerst brutalen Gegenüber zu tun, während sie in das stets gleiche Gesicht eines jungen Mannes schaut.<br />
E. L. Pender, der von sich selbst sagt, dass er der am schlechtesten gekleidete FBI-Agent sei, ist dem hochintelligenten Täter seit Jahren auf der Spur und mittlerweile fast der einzige, der an dessen Existenz und einen Zusammenhang bei Vermisstenfällen rotblonder Frauen glaubt.</p>
<p>In einem sehr leichten und gleichsam fesselnden Stil schreibt Nasaw seine Geschichte. Trotz teilweise extremer Ereignisse erscheint die Story fast glaubwürdig, und ist darüber hinaus eine ziemlich interessante Beschreibung einer psychischen Störung, von der man eigentlich recht wenig weiß.</p>
<p>Wer Slaughter, Beckett oder Fitzek mag, sollte sich auch mal an einem Nasaw versuchen.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2010/12/bcDiegeduldderspinne.jpg" alt="" width="70" height="90" /> <small><strong>Bewertung: 5 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Die Geduld der Spinne&#8221;, orig &#8220;The girls he adored&#8221; von Jonathan Nasaw<br />
Gelesen im Dezember 2010 · Lesezeit: eine gute Woche<br />
Quelle: geliehen</small></p>
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		<title>Buch: Der Augensammler</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 18:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derhenry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man einen Top-Titel nach dem anderen schreibt und in den Bestsellerlisten schon ganz automatisch auf den vorderen Plätzen landet, dann muss er ja eigentlich über kurz oder lang kommen: Der Knick in der Kurve. Obwohl Sebastian Fitzek in gewohnter Weise und mit überzeugender Sprache schreibt, ist die Geschichte dieses mal ziemlicher Ramsch. Natürlich gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einen Top-Titel nach dem anderen schreibt und in den Bestsellerlisten schon ganz automatisch auf den vorderen Plätzen landet, dann muss er ja eigentlich über kurz oder lang kommen: Der Knick in der Kurve.<br />
Obwohl Sebastian Fitzek in gewohnter Weise und mit überzeugender Sprache schreibt, ist die Geschichte dieses mal ziemlicher Ramsch. Natürlich gibt es spannende und sogar fesselnde Momente, aber die Messlatte wurde nicht zuletzt durch den Splitter so hoch gesetzt, dass ich mit dem neusten Buch eher enttäuscht wurde.</p>
<p>Erzählt wird die Geschichte des ehemaligen Polizisten und jetzigen Schmierblatt-Reporters Alexander Zorbach, der &#8211; einem Serienmörder auf der Spur &#8211; plötzlich selber gejagt wird. Ihm zur Seite stehen eine blinde aber hellseherische Physiotherapeutin samt Hund und ein übermotivierter Volontär. Das Ende fand ich leider äußerst plötzlich, langweilig und unbefriedigend.</p>
<p>Natürlich werde ich den nächsten Fitzek auch wieder lesen (zumal der Titel schon mal lustig klingt). Ehrensache. Ich will mal hoffen, dass ihm angesichts seines Erfolges nur zwischenzeitlich etwas die Luft ausgegangen ist.</p>
<p><img style="float:left;margin:0px 10px 10px 20px" src="http://www.derhenry.net/wp-content/uploads/2010/11/bcDeraugensammler.jpg" alt="" width="70" height="90" /> <small><strong>Bewertung: 2 von 5 Sternchen</strong><br />
&#8220;Der Augensammler&#8221; von Sebastian Fitzek<br />
Gelesen im November 2010 · Lesezeit: eine gute Woche<br />
Quelle: gebraucht vom schwarzen Brett gekauft</small></p>
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