Buch: Splitter
Von jetzt auf gleich die schwangere Frau durch einen Autounfall zu verlieren muss so ziemlich das schlimmste sein, was einem Mann widerfahren kann. Die selbstzerstörerischen Gedanken, diesen Unfall auch noch verurasacht zu haben, lassen Marc Lukas so sehr verzweifeln, dass die Vorstellung einer künstlich herbeigeführten Amnesie auf einmal verlockend erscheint.
Nach dem Kind und dem Seelenbrecher ist Splitter der dritte und beste Thriller, den ich von Sebastian Fitzek gelesen habe. Mit gewohntem Tempo erzählt der Autor eine spannende “Nichts ist so, wie es scheint”-Geschichte mit zahlreichen Ecken und Kanten. Owohl das Ende die ein oder andere sehr obskure Wendung nimmt, ist meine Nacht doch etwas kürzer geworden – an das Weglegen des Buches war plötzlich nicht mehr zu denken.
Die Platzierung von interessanten Easter-Eggs gehört mittlerweile wohl in jedes seiner Bücher und auch dieses mal funktioniert die vermerkte Telefonnummer. Schön gemacht.
Sebastian Fitzek ist eine feste Größe des Genres und kann durch Splitter seinen Platz in meiner ganz persönlichen Lieblingsautoren-Liste nur festigen!
Eindeutige Leseempfehlung.
Bewertung: 5 von 5 Sternchen
“Splitter” von Sebastian Fitzek
Gelesen im Oktober 2010 · Lesezeit: eine knappe Woche
Quelle: neu aus dem Buchladen
Bewertung: 4 von 5 Sternchen
Bewertung: 5 von 5 Sternchen
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