Film: Der Mann, der niemals lebte
Auf der Suche nach Informationen über Drahtzieher und Bombenbauer im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist der CIA-Agent Roger Ferris (Leonardo DiCpario, toll) undercover und bärtig im nahen Osten unterwegs. Dabei hat er via Mobiltelefon, Satellit und Beobachtungsdrohne steten Kontakt mit seinem Verbindungsoffizier (Russel Crowe, weniger toll, dafür ganz schön dick).
Irgendwann war trotz toller Landschaftsaufnahmen der Moment, da habe ich geistlich so weit abgeschaltet, dass es mir total egal war, wer jetzt auf welche Art und Weise falsch spielt, welches Ziel verfolgt und gegen wen ist. Das mag an der gähnend langweiligen ersten Filmstunde, den ganzen uneinprägsamen Namen oder der stellenweise schlicht unglaubwürdigen Story mit übertriebener Fiktion gelegen haben – oder an eben dieser Kombination.
Mit Departed oder Blood Diamond hatte sich DiCaprio definitiv auf bessere Bücher eingelassen und konnte sich überzeugender beweisen. Ohne ihn hätte ich mir aber noch einen Stern sparen können.
Bewertung: 2 von 5 Sternchen
Gesehen am 26. November 25. November um 20:00
im Cinemaxx Hannover am Raschplatz · Saal 2, Platz C15
Kostenfaktor: 6,50 Euro