Stichwort: Urlaub

26 Sep

Padjelantaleden 2011

fiPadjelantaleden

Still und heimlich haben wir die letzten Urlaubstage in Hannover verbracht und sind nun schon wieder einige Zeit bei der Arbeit, da komme ich endlich auch mal dazu, ein paar Eindrücke von unserer großen Tour “zu Blog” zu bringen.

Es war großartig!
Anreise, Wanderung und der anschließende Stockholmaufenthalt waren einfach toll und die Eindrücke inmitten der ganzen Natur waren noch intensiver, als wir es uns vorgestellt haben. Die Ausrüstung hat alles brav mitgemacht, die Kamera schöne Bilder festgehalten und das Beste: Wir hatten Glück und tatsächlich “unseren” Elch gesehen.
Trotz viel Schweiß, Anstrengung und Regen war diese Reise ein rund um gelungenes Abenteuer der ganz besonderen Art, das uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

23 Jul

Der Sack ist voll

Padje2

Mittlerweile haben wir unsere Ausrüstung nahezu komplett und die Vorbereitung auf unsere Padjelanta-Tour in den letzten Wochen weiter vorangetrieben. Hierzu gehören natürlich auch regelmäßige Märsche mit den vollgepackten Rucksäcken (65/85 und 50/60 Liter) – und die haben es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Unsere Packliste lässt sich in etwa so zusammenfassen:

Rund um’s Schlafen
Hier ist der größte Posten natürlich das Zelt. Für zwei Personen geeignet, silikonbeschichtet, mit Alu-Gestänge schön sturmfest und samt Abspannungen und Heringen drei Kilo schwer ruht es zwischen Deckel- und Hauptfach meines Rucksackes. Eine extra Bodenplane schützt Zelt und Bewohner hoffentlich vor unangenehmen Überraschungen durch Steine und ähnlichem. Isomatten (selbstaufblasernd, 3,8 cm dick) und Daunenschlafsäcke (1,2 Kilo) runden die Nacht-Ausrüstung ab.

Rund um’s Essen
Wie bereits erwähnt, versorgen wir uns zwei Wochen fast ausschließlich mit Trekking-Nahrung aus der Tüte. Insgesamt macht das Essen somit auch das meiste Volumen und Gewicht (gut zehn Kilo) unserer Ausrüstung aus und wird anfänglich für pralle Rucksäcke sorgen. Da das Essen aber gleich in den Tüten zubereitet werden kann, ist unsere Kochausrüstung relativ überschaubar und beschränkt sich auf ein Trangia-Sturmkocher-Set mit kleinen Töpfen, einem Spiritusbrenner und einer Minibratpfanne (für Rührei, Omelette und Pfannkuchen). Wasserflasche und Tasse sind dann noch dabei und ein kleiner Wasserfilter kommt auch mit. Knäckebrot, Müsliriegel, Schoki, Nüsse, Tee, Kakao & Co. müssen wir noch besorgen – ich habe keine Ahnung, wo wir damit noch hin sollen.

Rund um’s Anziehen
Jeden Tag ein frisches T-Shirt ist natürlich nicht. Somit haben wir nur einmal alles zum Wechseln dabei und müssen bei Bedarf unterwegs mal waschen. Regenhosen- und Jacken, Fleece-Oberteile und mückenstichdichte Hemden haben wir aber ebenso dabei, wie Hut, Halstuch und Sandalen. Letztere kommen dann zur Fußerholung am Abend und ggf. bei Bachfurten zum Einsatz.

Rund um die Hygiene
Gespannt bin ich auf die all-in-one Outdoorseife, die als Konzentrat für Körper, Haar, Geschirr und Kleidung genutzt werden kann und gleichzeitig ökologisch abbaubar ist. Wichtig ist natürlich auch der Sonnen- und Mückenschutz (wir versuchen es mit Anti-Brumm), das Zahnputzset, Handtücher und die Blasenpflaster. Desinfektionszeugs und Erste-Hilfe-Set (mit Verbandszeug, Schmerzmittel, Imodium, Voltaren und Micropur) sind ebenso an Mann und Frau, wie Klopapier und Brillenputztücher.

Rund um den Krimskram
Uhrzeitmann + Wildnis = Taschenmesserbedarf. Ist doch klar. Nach dem Abwegen zwischen sehr guten Bildern und sehr viel Gewicht muss nun die Spiegelreflex samt Wechselobjektiven daheim bleiben und macht Platz für eine Canon G11, für die ich gleich vier Akkus mitnehme und die in einer Ortlieb-Tasche schnell griffbereit ihren Platz findet. Der weitere Krempel im Deckelfach des Rucksacks besteht aus Taschenlampe (Fenix), GPS (Dakota), Kompass, Landkarte und ein wenig Reparaturzeugs zum Flicken, Nähen und Kleben. Papiere, Tickets, Notizbuch und ein Deck Spielkarten machen den Rucksack dann ganz voll und außen hängen abschließend noch die Wanderstöcke dran.

Ich bin gespannt, ob ich an alles gedacht habe und berichte nach der Tour, was von dem einen oder anderen Teil zu halten war. ;)

25 Mai

Tüten für die Pampa

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Für unseren diesjährigen Urlaub braucht es etwas mehr, als Badehose, Flugticket und Sonnencreme. Wie schon erwähnt, werden wir eine aufregende Trekking-Tour durch Nordschweden machen und brauchen somit Rucksack, Zelt, Schlafsack & Co.
In loser Folge stelle ich hier die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände vor, die wir bereits besorgt haben. Den Anfang macht dabei einer der wichtigsten Posten: Das Essen.

Da wir auf unserer Tour für zwei Wochen im Nationalpark und fern ab von Zivilisation und Supermarkt weilen werden, gilt es für diesen Abschnitt die gesamte Verpflegung mitzuführen. Das es da eher kein Steak und auch keine Lasagne geben kann, ist wohl klar, aber auch Konserven scheiden aufgrund des Gewichtes aus. Unser Essen muss drei wichtige Kriterien erfüllen: geringes Gewicht und Volumen, leichte Zubereitung und ausreichend Brennwert.

Wie für die gesamte Tour haben wir auch zu diesem Punkt gründlich im Internet recherchiert und beschlossen, dass wir wohl Trekking-Futter-Tüten benötigen werden. Günstig ist das Fresschen zwar nicht gerade, aber bei einer großen Auswahl noch bezahlbar haben wir unterschiedliche Marken beim outdoorfoodshop gefunden und prompt bestellt.

Als der Postmann mit dem gut zehn Kilo schweren Paket vor der Tür stand, hab ich mich dann doch etwas erschrocken. Im Inneren verbargen sich Schätzchen wie “Lachspesto mit Pasta”, “Nasi Cashew” und Bauernomelette, aber auch süße Leckereien wie “Knusper Müsli”, Haselnussmus und Blaubeerpudding.
Natürlich mussten wir dann auch erst einmal probieren, wie Zubereitung und Geschmack daher kommen: Wasser kochen – stilecht mit dem noch vorzustellenden Trangia-Kocher -, Wasser in die Tüte, umrühren, ziehen lassen, fertig. Geschmacklich fanden wir die Makkaroni in Käseschinkensauce erstaunlich gut und obwohl wir die Einmannportion geteilt haben, war ich erfreulich gesättigt.

Die wachsende Nachfrage nach solchen Gerichten lässt immer mehr Hersteller auf den Markt drängen, die mit viel Kreativität immer neue Varianten kreieren und dabei auch Wünsche nach Bio oder vegetarischer Ernährung erfüllen und so ausgefallene Produkt, wie nicht schmelzendes Eis oder Büchsen-Burger im Programm haben. Die alten Panzerkekse haben also eindeutig leckere Konkurrenz bekommen. Ob nun Travellunch, Drytech, Adventure Food, Farmers Snack oder Trek’n Eat – unser Vorratsschrank enthält von jedem etwas und natürlich werden wir über Tops und Flops berichten! Mahlzeit.

26 Apr

Mit Hanteln durch den Wald

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Warum laufen zwei Leute mit großen Trekkingrucksäcken voller Kissen, Hanteln und Wasserflaschen durch das lokale Bergland? Weil sie sich im Trainingslager befinden!

Bereits im letzten Jahr habe ich meinen Sommerurlaub nördlich des Polarkreises geplant und fünf Wochen – ich kann das gar nicht oft genug schreiben: fünf Wochen! – Urlaub angemeldet. Was ursprünglich als Solotour angedacht war, machen wir jetzt zu zweit und ich freu mich schon seit Jahresanfang auf den August. Wir werden erst den schwedischen Padjelanta-Nationalpark erkunden (mit 1984 km² einer der größten Europas) und anschließend wahrscheinlich Stockholm und Malmö besuchen. Das bebilderte Reisetagebuch werdet Ihr hier natürlich zu sehen bekommen.

Jetzt sind aber erst noch ein paar Vorbereitungen zu treffen und solange stehen immer mal wieder Probetouren mit steigendem Anspruch an, denn gut zwanzig Kilo tragen sich leider nicht von alleine.

04 Jan

Jahreswechsel & Nacht-Cachen

Cache

Über Silvester ging es ein paar Tage in die Lüneburger Heide.
Abgesehen davon, dass es ein klasse Kurzurlaub und schöner Start in das neue Jahr war, konnten wir unserem neuen Hobby, dem Cachen, frönen. Neben der Suche nach ein paar einfachen Verstecken, haben wir uns zusammen mit dawiblo an die ersten größeren Multi-Caches getraut, von denen einer sogar ein Nacht-Cache (GC220DH) war.
Wie es der Name schon vermuten lässt, kann man einen solchen nur im dunkeln finden, denn Reflektoren zeigen einem den Weg, wenn man sie mit Taschenlampen dazu auffordert. In einer kleinen Gruppe, im dunklen und verschneiten Wald – das hat schon etwas. Von Station zu Station konnten wir immer weitere Hinweise sammeln, die uns dann zum Schatz geführt haben. Meine letzte Nachtwanderung war im Schullandheim und bei weitem nicht so lustig. Das machen wir mal wieder!

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern noch ein schönes und erfolgreiches neues Jahr. Wie habt Ihr gefeiert?

25 Sep

Fotobuch Juche!

Fotobuch

Unser Fotobuch ist da!
Nur sechs Tage nach der Online-Bestellung hat UPS geklingelt und das Päckchen aus den Niederlanden vorbei gebracht. Erstellt habe ich das Ding mit iPhoto, womit ich meine Bilder auch verwalte. Mit nur einem Klick lässt sich eine Auswahl von Fotos damit in die Gestaltungsvorlage überführen und dort ziemlich flexibel arrangieren.
Es gibt 13 sehr schöne Themen für unterschiedliche Anlässe, die mit sechs verschiedene Buchformaten (Hardcover, Taschenbuch und Spiralbindung) kombiniert werden können. Natürlich ist man an viele Vorgaben gebunden, wenn man die Platzhalter der einzelnen Fotos nur noch füllen, diese aber nicht frei verschieben oder in der Größe verändern kann. Aber ich denke, dass Apple die Funktion auch eher für diejenigen gemacht hat, die zu schnellen Ergebnissen kommen möchten und nicht über ausufernde Photoshop- oder DTP-Kenntnisse verfügen. Hintergrundfarben und Schrifttypen sind aber beispielsweise veränderbar. Sehr nett finde ich die Funktion, Kartenmaterial einzubinden, Orte zu markieren und so etwa die Reiseroute festhalten zu können. (weiterlesen …)

16 Sep

Reisebericht Andalusien – Teil 2

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Weiter geht es mit dem zweiten Teil des kleinen Reiseberichtes. Nach dem Tag im Landesinneren führte uns unser zweiter Ausflug Richtung Osten. Der am Nationalpark gelegene Wallfahrtsort El Rocío scheint eine Art verkappte Westernstadt zu sein: Sand, Pferde und Kutschen überall. Flamingos waren genauso wenig zu sehen, wie Schildkröten und Wildkatzen. Letztere hätte man aber auch nur auf einer geführten Safari zu Gesicht bekommen, die sich in Anbetracht der bereits drei Monate anhaltenden Trockenheit nicht gelohnt hätte – der Nationalpark erschien eher wüstig, als grünlich. (weiterlesen …)

15 Sep

Reisebericht Andalusien – Teil 1

“Einmal Sonne, Strand und Meer, bitte!” – so klang jedes mal unsere Bestellung in den Reisebüros, die wir nacheinander in Hannover abgeklappert haben. Zahlreiche Beratungen, Kataloge und Internet-Recherchen später, fiel unsere Wahl dann irgendwann auf das spanische Festland, wo wir nun die letzten beiden Wochen verbracht haben. Die Kurzfassung: Es war wirklich spitze! Eine etwas längere Version gibt es jetzt aber auch. Viel Spaß mit diesem kleinen Reisebericht. (weiterlesen …)

08 Mai

Harz-Wochenende

Eine Hochzeitsfeier von Freunden hat uns das letzte Wochenende in den Harz gelockt. Da der Freitag ein Feiertag und somit wirklich frei war, haben wir gleich zwei Nächte in Sachsen-Anhalt verbracht und auch etwas Zeit gehabt die schöne Gegend zu bewundern. So ging es gleich Richtung Kyffhäuser, eine schöne Serpentinenstrecke entlang und zum Denkmal zu Ehren Kaiser Wilhelms I.

Ein weiteres, sehr fotogene, Ausflugsziel in der Gegend, ist die Kleinstadt Stolberg mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern und einem Schloss. Fotogen nicht zuletzt deshalb, weil auf sämtliche Verkehrsschilder verzichtet wurde. Neben dem Ortseingangsschild findet man einen Hinweis auf die 30-Zone und fertig ist! (weiterlesen …)

29 Aug

Nordsee

Bilder von der schönen Nordsee.