Yippi. Nachdem ich mich als Mundwasser-Tester habe profilieren können, gibt es jetzt endlich mal was vernünftiges zu testen: Tiefkühlpizza von Dr. Oetker.
Die Dinger werden im Rahmen des trnd-Projektes sinnvollerweise nicht per Post verschickt, aber dennoch ist heute ein Päckchen eingetrudelt. Inhalt: Ein Gutschein über 25 Euro, mit dem man etwa zehn Pizzen aus dem Supermarkt meiner Wahl bekommen soll. Außerdem gibt es wieder einen Stapel Marktforschungsunterlagen.
Ich werde mich jetzt mal an die Planung der großen Pizza-Test-Party machen und dann zu gegebener Zeit vom Ereignis berichten.
Hier mal wieder ein Posting aus der unregelmäßig aber stetig erscheinenden Serie “Neues vom Lieblings-Brotaufstrich”.
Mit dem kleinen Nutella-Gläschen (1,4 Kilo), gab es neulich einen Gutschein für den original Nutella-Streicher. Den habe ich mir gerade bei einer WMF-Filiale abholen können, die den übrigens auch für knapp zehn Euro (ohne Schoki!) verkaufen.
So wird der Genuss doch gleich doppelt so viel Spaß machen.
Das ich unter die gelegentlichen Produkttester gegangen bin, hatte ich ja schon erwähnt. Jetzt neigt sich mein erster Einsatz als Tester dem Ende entgegen und das Mundwasser ist alle. Natürlich habe ich die 3,4 Liter nicht alleine ausgetrunken, sondern auch fleißig in meiner Umgebung verteilt – war ja auch schrecklich, dieser dauernde Gestank von Familie und Freunden!
Verkäufer ist nicht mein Ding und trnd möchte ausdrücklich ehrliche Meinungen haben: Das Meridol-Mundwasser schmeckt nicht und macht die Zunge blau. Die medizinische Wirkung möchte ich dem Mittelchen natürlich nicht absprechen, aber nicht zuletzt wegen des gesalzenen Ladenpreises, werde ich in Zukunft wieder die Hausmarke eines Drogeriediscounters ins Regal stellen.
Das Projekt als solches hat wirklich Spaß gemacht. Die Umfragen waren immer recht lustig und den einen oder anderen Bericht habe ich auch eingereicht. Faszinierend finde ich jedoch, mit welchem Schleimpropfen auf der Tastatur so mancher die Produkte im Test-Blog hochlobt. Da wird teilweise so getan, als ob ein Mundwasser (!) die Welt revolutioniere. Wenn das Voraussetzung für den Zuspruch weitere Testaufträge ist, habe ich mich mit meinen Bewertungen und durch diesen Beitrag gerade selbst ins Aus katapultiert. Dann muss das aber auch so.
Dennoch lege ich jedem das kostenlose Registieren bei trnd nahe, der gerne Post bekommt, Neuem gegenüber aufgeschlossen ist und seine Meinung stark unterbewertet sieht.
Nein, ich werde hier kein Werbeschlumpf, verzichte auch weiterhin auf AdSense und lasse mich nicht von der Mafia bezahlen! Trotzdem hatte ich mich mal bei trnd angemeldet und darf nun beim ersten Projekt mitmachen. Was ist trnd? Nun, dort kann sich jeder kostenlos registrieren und somit als Produkt-Tester zur Verfügung stellen. Neben ein paar Markforschungsumfragen erwarten einen immer mal wieder Einladungen zu Test-Projekten. Aktuell wird ein Mundwasser unter die Lupe genommen und mein Probepäckchen müsste in den nächsten Tagen eintrudeln.
Hierdurch wird man nicht reich und nicht berühmt, aber ich erwarte zumindest ein wenig Spaß. Keine Angst, ich möchte auch niemanden bekehren und werde hier nur meine subjektive Meinung kundgeben. So, wie ich das ja schon öfters getan habe.
Möchtet Ihr auch mitmachen? Dann klickt doch einfach hier (Affiliat-Link).
Jetzt interessiert mich natürlich: Wer ist noch dabei? Welche Erfahrungen habt Ihr mit der trnd-Community gemacht?
Werbung geht bei vielen Leuten ja zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Um in der heutigen Zeit noch aufzufallen oder auf etwas aufmerksam zu machen bedarf es schon besonderer und immer ausgefallenerer Ideen.
Erfolgreiche Werbung läuft meiner Meinung nach nicht mehr in Spielfilmpausen oder im Radio, sondern muss eine der drei Bedingungen erfüllen: einen Mehrwert bringen, aufregen oder amüsieren.
Gleich zwei von drei Kriterien erfüllt die Idee des Eichborn-Verlages zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse.
Wie sieht’s bei Euch aus, was überwiegt – das Mitleid mit den Fliegen, die einen Tag ihres Lebens als Werbebanner durch die Welt flogen, oder das Erstaunen ob der Idee und dem handwerklichen Geschick derer, die die Schilder an den Brummern befestigt haben?
Scharfes Essen mag ich. Während mein Kantinen-Futter immer so gut wie gar nicht gewürzt ist, mag ich es zu Hause gerne etwas pikant. Meine Neuentdeckung: Saucen und Gewürze von Blair. Im Viererpaket mit dem vielversprechenden Namen Death Pack befindet sich:
Jalapeño Death Sauce mit Tequila (Schärfe: 5)
Original Death Sauce (Schärfe: 6)
After Death Sauce (Schärfe: 9)
Sudden Death Sauce mit Ginseng (Schärfe: 10+)
Während die erste aus Jalapeño Chilies besteht, sind Habanero-Schoten bei den anderen für das Feuer verantwortlich.
Das Empfinden von Schärfe geht übrigens auf den Pflanzenbestandteil Capsaicin zurück und gemessen wird entweder in einer Skala von 1-10 (bzw. 10++) oder in Scoville-Einheiten (SCU). Man findet Capsaicin bereits in Gemüsepaprika (bis zu 100 SCU), die sind nicht scharf. Der Amerikaner liebste Sauce Tabasco hat gut 3.000 SCU, konzentriertes Capsaicin aus Habanero-Schoten allerdings gut 15 Millionen SCU – oberhalb von 1 Million soll man allerdings nichts mehr unterscheiden können.
Meine Sudden Death Sauce kommt immerhin auf 150.000 SCU, ist somit 50 mal schärfer als Tabasco und hat ordentlichen Bums. Die schärfste Sauce der Welt kommt auch vom Feuer-Profi Blair, nennt sich Blair’s 16 Million Reserve, besteht aus reinem Capsaicin und ist mit einem ihrem Preis von um die 300 Dollar pro Milliliter eher ein Werbegag und Sammlerobjekt.
Als ich da so vor dem Kühlregal stand, viel mir ein Joghurt samt Ecke eines namhaften Herstellers ins Auge. Das Bildchen mit der Banane, dem Schokoraspel und dem Joghurt macht ja auch was her. Zu Hause folgte dann der Blick ins Innere – und der Schreck. Aus der leckeren Frucht ist ein Alien-Popel geworden!
Der neue Duden ist da. Warum? Nun, Begriffe wie Abwrackprämie, twittern und Komasaufen fehlten bisher! Die 25. Auflage kennt sie. Juhu.
Nun gibt es außerdem meist nur noch eine einzige Schreibweise, während in der vorherigen Auflage noch mehrere Varianten aufgeführt waren und der Liebling der Redaktion markiert wurde. Gäbe es nicht ein weiteres Buch, das sich als die deutsche Rechtschreib-Bibel sieht, hätte man nun das erreicht, was die Kultusministerkonferenz seit 13 Jahren nicht hinbekommt: Einheitlichkeit in der Orthografie.
Aber auch der Wahrig ist nicht tot und zeigt, zufällig zur gleichen Zeit wie der Duden, sein neues Gesicht. Die beiden haben vieles gemeinsam, beispielsweise das ein oder andere Wort, oder die Intention bei Überlegungen ob der richtigen Schreibweise im Post-Reform-Zeitalter zu unterstützen. Diesem Ziel steht jedoch die ein oder andere Uneinigkeit beider Werke entgegen. Was der eine empfiehlt, unterstützt der andere nicht immer. 350 Abweichungen hat die Forschungsgruppe Deutsche Sprache bei den mittlerweile eigentlich zum gleichen Dach (=Cornelsen) gehörenden Werken identifiziert. Wenn man sich also seit Neuestem seit neuestem in der hell lodernden helllodernden Sonne rekeln räkeln möchte, kann man das nach wie vor auf unterschiedliche Weise tun (immer erst Duden, dann Wahrig).
Es bleibt zu hoffen, dass der Verlag über kurz oder lang beide Wörterbücher miteinander verheiratet und somit wenigstens etwas zur Klarheit beiträgt. Dann tut er mehr für die deutsche Sprache, als der eigentlich für ihre Wahrung erkorene Rat, denn der möchte lediglich “intensiv in der Stille arbeiten und die Sprache beobachten – ohne zeitliche und inhaltliche Aufgeregtheit.”, wie die Welt berichtet. Die machen also weiterhin nichts. Nach so viel selbstverzapften Schrott hätte ich aber auch keinen Bock mehr – kann ich verstehen.
Der Klett-Verlag bietet jetzt übrigens das, was ich seit jeher beim Duden vermisse: Zugriff auf die Datenbanken via werbefinanzierter Internetseite. Mal schauen, wann Bertelsmann & Co. hierauf reagieren und ob man sich irgendwann mal seiner Texte sicher sein kann.
Bis dahin bleibt noch die Möglichkeit des google-unterstützen Mehrheitsentscheides. Es muss ja nicht immer das offiziell erlaubte Wort genutzt werden – das meistverwendete tut es oft auch: