Was zu Anfang wahrscheinlich als einfache Auflistung der Funde und zur eigenen Motivation gedacht war, hat sich zu einem wahren virtuellen Schwanzvergleich gemausert. Die Rede ist hier von Statistikseiten bei geocaching.com. Obwohl in dieser Hinsicht doch noch stark schwachbrüstig, müssen wir so etwas natürlich auch haben, schließlich sind Statistiken mein Job.
Etwas verwundert war ich, als nach dem Upgrade auf eine Prämiummitgliedschaft nicht automatisch eine Statistikseite zum Profil erschien. Dann ist mir aufgefallen, dass die auch überall anders ausschauen und schließlich bin ich auf die Suche im Netz gegangen. Ergebnis: Die erstellt und aktualisiert man selber – nichts Automatik. Immerhin stellt Groundspeak auf der Pocket-Query-Seite eine Datei der eigenen Funde zur Verfügung, die man gut verwenden kann.
Für Mac-User macht GCStatistic einen guten Eindruck. Das Tool wird mit einer gpx-Datei gefüttert, benötigt den Benutzernamen und die Heimatkoordinaten als Parameter und erstellt dann einen HTML-Code, den man auf seine Profilseite (Beispiel) bringen kann. Wer das Kennwort zum eigenen User im Programm einträgt, dem wird auch dieser Schritt abgenommen. Farben und Anordnung der einzelnen Elemente lassen sich nach belieben verändern. Praktisch.
Jetzt wissen wir also, dass 2,94% aller Funde auf einen Mittwoch fielen, wir maximal 41 Kilometer von zu Hause entfernt waren und am 02. April 2012 unseren fünfhundertsten Cache finden werden. Ist das nicht geil?
Also: Hosen runter!
Alles Gute, liebes Klo!
Was auf den ersten Blick extrem lustig klang, musste ich gerade mal recherchieren: Heute ist in der Tat der Welttoilettentag. Auf den zweiten Blick steckt hinter der ganzen Sache weniger eine Ulknudel, als traurige Realität, denn laut Statistik haben 40 Prozent der Weltbevölkerung keinen ausreichenden Zugang zu hygienischen Sanitäreinrichtungen. Wahnsinn, oder? Über so eine Selbstverständlichkeit des eigenen Lebens denkt man einfach gar nicht nach.
Auf diesen Missstand macht die – und jetzt kommt’s – “Welttoilettenorganisation” seit acht Jahren aufmerksam. Toller Name. Möchtet Ihr Präsident der Welttoilettenorganisation (WTO) sein?
Leute, erspart euren Kindern Namen wie Mandy, Kevin, Justin, Maurice, Chantal oder Jaqueline! Abgesehen davon, dass die aus so manchem Mund ziemlich seltsam klingen (“Tschantall”, “Tschußtän”, “Tschakkeline”), ist jetzt der direkten Einfluss auf den schulischen Erfolg des Nachwuchs wissenschaftlich beweisen. Die Uni Oldenburg hat sich jetzt in einer Studie mit dem Thema befasst und 500 Grundschul-Lehrer befragt. Diese verbinden die Zwerge mit obigen Namen automatisch mit eher leistungsschwachen oder gar verhaltensauffälligen Vertretern, was somit ungewollt Auswirkungen auf die Beurteilung hat. Besser haben es Maximilian, Jakob, Hannah, Alexander und Marie – sie werden als freundliche Zeitgenossen wahrgenommen.
Eine Lehrerin kommentierte ihre Teilnahme an der anonymen Auswertung laut Spiegel mit “Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose”.
Gibt es eigentlich an Grundschulen keine Männer? Neun von zehn Befragten waren nämlich Frauen.